Wer hat an der Uhr gedreht? – #Schreibzeit Herbst 2015

Herbst Kastanie
Meine Lieben,

wenn es Herbst wird brauche ich eigentlich keinen Kalender, um zu wissen, dass es wieder soweit ist. Ich bekomme dann schneller kalte Hände und Füße, besonders beim Stillsitzen im Büro. Vor allem habe ich so ein leichtes Frösteln, wenn ich abends zu Bett gehe. Dann muss ich mich schnell beim Liebsten wärmen oder ihm zumindest die Füße rüber strecken, manchmal ist er so lieb und wärmt mit einem Fuß schon mein Bettende vor. Wenn er, was glücklicherweise selten vorkommt, nicht da ist lege ich mir vor dem Schlafen gehen ein warmes Kirschkernkissen ins Bett. Aus dem Haus gehe ich nun nicht mehr ohne einen Schal bzw. Loop um den Hals, Socken in den wetterfesten Schuhen und meist einem Top unter der Kleidung. Im Auto schalte ich die Sitzheitzung an, bis die normale Heizung die eingestellten 22 Grad erreicht hat und abends kommt dann regelmäßig die Wolldecke mit auf die Couch. Auch wenn ich den Sommer, sofern er nicht unerträglich heiß oder schwül ist, und besonders den Frühling im Jahr lieber mag so hat der Herbst auch seine Vorzüge. Es macht wieder mehr Spaß lecker und deftig zu kochen und vor allem zu backen. So gab es kürzlich spontan an einem Sonntagabend noch Muffins zum Nachtisch. Sich mit Tee unter die Decke zu kuscheln oder Kerzen anzuzünden hat auch seinen Charme und besonders mag ich die verschiedenen Rot-, Orange- und Goldtöne, die einem bald überall begegnen. Hoffentlich scheint noch oft die Sonne, damit ich schöne Herbstmotive knipsen kann, vielleicht gelingt mir ein weiteres Lieblingsfoto so wie beim Sommer Fotospiel.

Passend zum gestrigen Herbstanfang hat die liebe Bine die Schreibzeit in diesem Monat den Jahreszeiten gewidmet. Dem möchte ich mich gerne anschließen. Wie schon zuvor erwähnt ist der Frühling meine liebste Jahreszeit, wenn alles grün wird und zu blühen beginnt, die Tage wieder länger werden und man so langsam die dicke Winterjacke gegen etwas leichteres tauschen kann. Diesen Frühling habe ich mir regelmäßig frische Blumen ins Haus geholt, weil ich diese frohen, frischen Farben sehr mag und sie wie ich festgestellt habe unsere schwarz/ weiß/graue Einrichtung hübsch aufhellen. Einziger Nachteil am Frühling und den folgenden Monaten ist, das dann Allergiezeit für mich ist, aber vielleicht kann ich diesen Herbst etwas tun, dass es mich nächstes Jahr nicht so sehr erwischt.

Der Sommer gefällt mir, weil man so viel noch am Abend machen kann in den berühmten lauen Sommernächten. So haben wir spontan unter der Woche noch eine Radtour gemacht oder nach dem Grillen leckere Getränke auf der Terrasse genossen bis es Schlafenszeit war. Auch mag ich es wenn schon morgens die Sonne durch den Rollo blinzelt, dass es reicht maximal mit leichter Strickjacke das Haus zu verlassen und die Sonnenbrille ein ständiger Begleiter ist. Das was sonst den Sommer trübt ist die Zahl an Fliegen, Wespen, Bienen und Mücken, doch dieses Jahr hatten wir da recht wenig Probleme mit, lediglich das Grillfleisch war sehr verlockend und der Liebste hat gleich zweimal das Pech gehabt, gestochen zu werden. Doch mit meiner Pflege war der Schmerz schnell wieder vergessen 😉

Ich bin zwar kein Freund von Bucket Lists und ähnlichem für die einzelnen Jahreszeiten, aber für den bevorstehenden Herbst und auch Winter habe ich mir vorgenommen, wieder öfter zu lesen, was mir sonst immer viel Freude bereitet. Nur im Sommer waren wir viel unterwegs und auch der Urlaub gemeinsam mit einem Teil der Familie war dieses Jahr etwas Neues. Sonst habe ich im Urlaub am Pool oder Strand so manches Buch verschlungen, doch das kleine Patenkind zu bespaßen hat das dieses Jahr alles wettgemacht. Es wird nun auch wieder mehr Tee bei uns geben und meinen Vorrat an Teelichtern habe ich auch schon aufgefüllt. Die bevorstehende dunklere Zeit ist wie geschaffen für behagliche Atmosphäre bei Kerzenschein. Hinsichtlich Dekoration gibt es bei mir nicht zu jedem Anlass und jeder Jahreszeit Veränderung, doch im Herbst habe ich es mir seit dem letzten Jahr zur Aufgabe gemacht, frische Kastanien in unserer Nachbarschaft zu sammeln und sie zu unserer bestehenden Deko hinzuzufügen.

Herbst Kastanien Deko dezent Naturdeko
Das gefällt auch dem Liebsten, das will schon was heißen, er lässt mir ja grundsätzlich freie Hand bei diesen Dingen, aber wenn es ihm auch zusagt, bin ich umso glücklicher. Der Liebste hat sich auch in den Kopf gesetzt, dieses Jahr mit mir einen Kürbis zu schnitzen, so wie es zu Halloween üblich ist. Bin mal gespannt, wie wir damit zurecht kommen, wäre schon mal eine Übung für die kommenden Jahre, wenn wir es mit der Nichte zusammen machen können. Kürbis gab es in diesem Herbst erstmals auch auf dem Teller, seit ich mich mit Blogs beschäftige hatte ich schon öfter von entsprechenden Gerichten gelesen und mich jetzt mal herangewagt. Der erste Versuch war schon ziemlich gut, denke wir werden es nochmal wagen, da wir beide den an Maronen erinnernden Geschmack mögen. Letztere soll es diesen Herbst auch wieder aus dem eigenen Ofen geben, schmecken einfach am besten.

Mit Blick auf den kommenden Winter freue ich mich auf die ganzen Weihnachtsleckereien, den Geruch von Zimt und Gebackenem, Besuche auf dem Weihnachtsmarkt mit heißem Kakao und zu Weihnachten ein bisschen Schnee. Auch wenn ich im Winter Geburtstag habe bin kein echtes Winterkind, dafür friere ich zu schnell und bin genervt, wenn plötzlich gefühlt alle Autofahrer aufhören ihr Fahrzeug zu bewegen, nur weil es glatt sein“könnte“. Kürzlich haben wir schon überlegt, wie wir die Weihnachtstage und Silvester verbringen, in den Läden steht ja schon seit Monatsanfang der Lebkuchen, die Dominosteine und der Spekulatius, ich überlege mir wieder Adventskalender zu basteln und „Morgen Kinder wird’s was geben“ ging mir auch schon morgens mal über die Lippen.  Meine Mama hat mich gefragt, ob sie mir auch einen Loopschal für den Winter häkeln soll, das finde ich genial. Für den Herbst habe ich bereits einen Lieblingsloop, den muss ich jetzt mal messen und mir Wolle aussuchen, schon kann es losgehen. In den letzten Jahren waren mir meine Schals entweder zu dick oder dünn, sodass es bei richtiger Eiseskälte durch die Maschen durchwehte. Somit bin ich auch hier bald gerüstet. Ihr seht, ich bin schon gut dabei, die Winter-/ Weihnachtszeit willkommen zu heißen, auch wenn ich die Zeit bis dahin auch genauso reizvoll finde.

Welches ist denn eure liebste Jahreszeit? Verratet es mir doch in den Kommentaren oder verfasst auch einen Beitrag zur Schreibzeit, ich freu mich drauf.
Herbstliche Grüße, Silke

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Radeln im Pott – Teil 4: der Tetraeder in Bottrop

Ihr Lieben,

wie ihr schon durch die Reihe „Radeln im Pott“ erfahren habt, entdecken der Liebste und ich aktuell die Sehenswürdigkeiten der Region per Rad. Die meisten davon habe ich bisher auch nicht per Auto oder zu Fuß besucht, daher wird es höchste Zeit, das Repertoire ein wenig aufzustocken. Wie könnte ich sonst so von meiner Heimat schwärmen, wenn ich die größten Touri-Punkte nicht selbst gesehen habe. Oftmals ist es das Nächstgelegene, das einem nicht in den Sinn kommt und man lieber wer weiß wie weit weg fährt. Ihr wisst sicher, was ich meine. Doch dank der neu entdeckten Freude am Fahrradfahren ist das ja gut miteinander zu verbinden. So waren wir kürzlich an einem Mittwochabend nach dem Essen noch beim Tiger&Turtle in Duisburg bei Dämmerung, nur mit dem Fotoergebnis bin ich nicht so zufrieden, das ich sie zeigen möchte. Die Geschichte von unserer Tour zum Geleucht habe ich euch ja bereits erzählt. Heute möchte ich euch den Tetraeder in Bottrop wärmstens empfehlen, diesen haben wir Ende Juli an einem Sonntagnachmittag besucht. Hier eine Übersicht unserer Tour:

Tetraeder Bottrop, Radtour, Mülheim
Der Sonntag bot sich an diesem Wochenende an, da es nach einigen Tagen Regen endlich wieder trocken und etwas sonnig zu werden schien. Wie sonnig, sollte sich später noch herausstellen. Wir waren insgesamt von Mittag bis in den frühen Abend hinein etwa 3-4 Stunden unterwegs, hatten vorsichtshalber lange Hose und Jacke dabei, doch im Nachhinein wäre kürzere Kleidung sinnvoller gewesen. Von Mülheim aus ging es zunächst Richtung Centro und dann weiter durch Oberhausen, teilweise unterhalb der A 42. Dabei sind wir das auf dieses Gebäude gestoßen, ein Relikt aus früheren Tagen:

Verkaufsanstalt gute Hoffnungshütte, Oberhausen, altes Gebäude
Es ist schön zu sehen, das manche Gebäude aus dieser Zeit noch zu gut erhalten sind. Außerdem war es eine gute Gelegenheit im Schatten ein Päuschen zu machen und weitere Erfahrung mit der Kamera zu sammeln. Denn es war auf der Tour wärmer als ursprünglich gedacht. Weiter ging es entlang der A42 und vorbei an der Burg Vondern, die ich bisher gar nicht kannte:

Burg Vondern, Oberhausen, A 42
Hier hatte an dem gleichen Wochenende ein mittelalterliches Fest stattgefunden, wie ich dank Internet herausfand und man kann die Räumlichkeiten der Burg inklusive Innenhof auch mieten. Keine schlechte Location für eine Party, weit und breit keine Anwohner, die sich gestört fühlen könnten und ausreichend Parkplätze an der Straße vor der Einfahrt. Werde ich mir merken, falls irgendwann eine größere Feier ansteht. Nach einiger Zeit des Radelns konnten wir unser Ziel dann schon hoch oben auf dem Berg entdecken, dennoch war es noch ein ganzes Stück zu radeln, bis wir endlich am Ziel waren:

Tetraeder, Bottrop
Am Fuße des Berges standen wir vor der Wahl, entweder den geschlungenen breiten Weg mit dem Rad nach oben zu meistern oder die Räder abzustellen, um über eine Vielzahl kleiner Stufen den Berg zu erklimmen. Da der Liebste anschließend den Berg mit dem Rad runter rollen wollte, nahmen wir den anstrengenden Aufstieg in Kauf. Also krämpelte ich zwischenzeitlich meine Hose hoch, um etwas Abkühlung zu bekommen, denn die Sonne brannte inzwischen vom Himmel, das hatte ich so nicht erwartet. Bei etwa 2 Drittel des Weges legten wir eine Pause ein, um wieder Kraft zu sammeln für das letzte Stück und irgendwie schafften wir es schließlich bis ganz nach oben:

Tetraeder, Bottrop
Für dieses traumhafte Bild mit einem großartigen Himmel im Hintergrund hat sich die Anstrengung aber wirklich gelohnt. Zur Abkühlung wehte dort oben auch ein angenehmer Wind, sodass die Strapazen recht schnell vergessen waren. Wenn ich nun schon einmal dort hinaufgekraxelt bin, möchte ich auch die Aussicht genießen. So stiegen wir Ebene für Ebene nach oben, um schöne Luftaufnahmen vom Ruhrgebiet zu machen. Leider bin ich mit meiner Kamera bei greller Mittagssonne noch nicht gut genug vertraut, um viele schöne Bilder zu machen. Die meisten waren ziemlich stark überbelichtet, sodass ich euch nur eins als Beweis hier zeigen möchte:

Tetraeder_4
Inzwischen macht mir die Höhe glücklicherweise nicht mehr so viel aus, sodass ich diesen Ausblick genießen konnte. Nach dieser Pause stellten wir kurz die Überlegung an, zum Abendessen das „Woodpeckers“ in Bottrop direkt mit dem Rad anzusteuern, entschlossen uns dann aber (glücklicherweise) für den Heimweg und die Autofahrt zum Abendessen. Denn nach einem kurzem Boxenstopp an einer Tankstelle – ist schon etwas befremdlich mit dem Fahrrad an der Tanke zu halten – zogen immer mehr Wolken auf und als wir wieder am Centro vorbeikamen war es schon recht frisch geworden und ziemlich grau am Himmel. Ziemlich erschöpft kamen wir dann knapp vor einem heftigen Regenschauer zuhause an, da hatten wir richtig Schwein, sonst wären wir völlig durchnässt worden. Kommen schließlich auch trockenen Fußes hin und zurück zum Auto, sitzen im Woopeckers draußen unter einem großen Sonnenschirm und sehen dem teils kräftigen Regenschauer zu. Essen sehr leckere Burger und ich trinke einen Kakao mit kleinen Marshmallows zum aufwärmen – mega gut, muss ich mir zuhause auch mal machen. Beobachten von unserem trockenen Plätzchen aus drei Enten, die den Autos und Motorrädern die Zufahrt zum Parkplatz erschweren  und von dem Drumherum sowie dem Regen völlig unbeeindruckt sind. Im Woodpeckers wurden wir von sehr netten Kellnern trotz großem Andrang und längeren Wartezeiten bedient, kann ich nur empfehlen. Besonders wer Motorräder mag ist dort gut aufgehoben, da man dem Treiben an diesem beliebten Treffpunkt in Ruhe zuschauen kann.

Die Bilanz des Tage ist zum einen, dass wir solch längere Touren demnächst unterteilen sollten, um mehr Pausen zu machen, damit es nicht so erschöpfend ist. Zum Anderen sollte man sich auch bei wechselhaft anmutendem Wetter vor Fahrtantritt eincremen, um keinen Sonnenbrand zu bekommen. Den hatten wir beide uns als Andenken an diesen Tag geholt, was nicht weiter schlimm gewesen wäre, hätte sich das schöne Wetter auch in der kommenden Woche fortgesetzt. Doch am nächsten Tag bei fast schwarzem Himmel in Weltuntergangsstimmung und starkem Regen mit glühendem, dunkelrotem Gesicht im Büro zu sitzen und ständig kopfschüttelnden Kollegen zu begegnen war kein Spaß, dann kann ich euch versichern. Sie konnten das nicht so recht verstehen, für sie war es am Vortag nicht „so“ schön, als das man sich einen solchen Sonnenbrand hätte holen können. Wahrscheinlich waren sie nur neidisch, dass wir die kurze Zeit des Sommerwetters entsprechend genutzt hatten, doch das konnte mein zeitweises Unwohlsein nicht wirklich lindern. Habe den Tag dann irgendwie überstanden und freue mich im Nachhinein über die Bräune, die daraus entstanden ist.

Hoffe ich konnte euch eine weitere Anregung geben, was man im Ruhrgebiet so besichtigen kann. Zwar lädt das Wetter aktuell nicht so recht dazu ein, sich draußen lange aufzuhalten, aber geben wir mal die Hoffnung nicht auf, dass der Herbst auch noch sonnige Seiten hat.

Viele liebe Grüße, Silke

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New York Cheesecake – und ganz viel Liebe

New York Cheesecake
Ihr Lieben,

ich hoffe ihr hattet einen guten Start in den Herbst und habt so langsam wieder Lust auf’s Backen so wie ich?! Anlässlich des 4. Jahrestages mit dem Liebsten teile ich heute mit euch das für mich beste Käsekuchenrezept wo gibt. Hier in der Version mit ganz viel Liebe, geht natürlich auch mit Obst, Fruchtsoße oder ganz ohne Topping. So jetzt zückt die Stifte (bzw. stellt den Drucker an), wenn ihr auch ein Käsekuchenliebhaber seid.

New York Cheesecake

Zutaten für 1 Springform (26 cm):

Für den Boden:

  • 150 g    Kekse, (Butterkekse)
  • 100 g    Butter

Für den Belag:

  • 200 g    Zucker
  • 3 EL     Speisestärke
  • 800 g    Frischkäse (alternativ: 200 g durch Magerquark ersetzen)
  • 200 g    Sahne oder Rama Cremefine zum Schlagen
  • 1          Ei
  • 2 EL     Zitronensaft

Für den Guss:

  • 250 g    Schmand oder saure Sahne
  • 2 EL     Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 TL      Zitronensaft

Die Butterkekse zerbröseln, ich gebe sie in einen Gefrierbeutel und drücke die Kekse auf der Arbeitsplatte klein, bis keine groben Stücke mehr übrig sind. Dann die Kekse gut mit der flüssigen Butter vermischen und die Mischung auf den Boden einer mit Backpapier ausgelegten Springform verteilen, fest andrücken. Bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen 5-10 Minuten vorbacken, dann herausholen.

Im Folgenden: Nicht mit dem Rührgerät schlagen, sondern langsam cremig rühren, das ist ganz wichtig (ggf. kurz mit dem Rührgerät vermischen, hat bei mir nicht geschadet) – den Zucker mit Stärke, Frischkäse und Magerquark cremig rühren. Das Ei, die Sahne und den Zitronensaft dazugeben und alles glatt rühren.

Die Creme auf den vorgebackenen Boden streichen und den Kuchen weitere ca. 45 Minuten backen. Währenddessen die Zutaten für den Guss miteinander verrühren. Wenn der Rand leicht braun ist, herausnehmen und den Guss auf den Kuchen streichen. Nun den Kuchen nochmal 5-10 Minuten backen. Am besten über Nacht auskühlen lassen. Wie schon zuvor beschrieben könnt ihr nach Belieben den Kuchen dekorieren oder ihn einfach pur genießen. Bei uns gab es schon mal die Variante mit etwas Erdbeersoße, das war auch was Feines.

Wünsche euch noch einen schönen Sonntag und viel Spaß beim Nachbacken.
Liebe Grüße, Silke

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Sommer Fotospiel 2015 – meine besten Bilder

Smoothie Beeren Sommer Getränk
Bevor der Sommer gänzlich zu Ende geht möchte ich euch mit ein paar Fotos nochmal dieses Feeling vermitteln, dass ich diesen Sommer besonders genossen habe. Auf Einladung der lieben Karin habe ich meine DSLR auf so ziemliche jede Radtour und jeden Spaziergang mitgenommen, um möglichst viele Bilder zur Auswahl zu haben für ihr Sommer Fotospiel 2015. Ich muss sagen, durch diesen „Wettbewerb“ habe ich mich intensiver mit meiner Kamera beschäftigt und schon einige Fortschritte gemacht, die mich sehr zufrieden stellen. Die Kamera befindet sich zwar schon gut 1,5 Jahre in meinem Besitz, doch wirklich oft habe ich sie bisher nicht verwendet und wenn, war das oft mit viel Fluchen und Verzweiflung verbunden. Wenn es denn beim Fotografieren ganz gut aussah war ich mit dem Ergebnis am Rechner nachher nicht so zufrieden. Lediglich das Babyshooting mit meinem dritten Patenkind ist mir dank zahlreicher Schüsse ganz gut gelungen. Bisher habe ich einen Basis-Workshop bei einem Fotografen besucht, der mir das grundlegende Verständnis brachte. Darüber hinaus lese ich viele Tutorials meist auf anderen Blogs oder schaue mal Videos zu bestimmten Themen, schreibe mir dann wichtige Punkte auf und versuche sie durch möglichst viel Übung umzusetzen. Das scheint mir der einzige Weg zu sein, um die Kamera sicher zu beherrschen ohne ständig nachschlagen zu müssen.

Mit der nachfolgenden Top 10 meiner Bilder bin ich mit meinem Fortschritten im Bereich der digitalen Fotografie schon sehr zufrieden, ja ich kann sagen, dass ich auf so manches Foto stolz bin. Dazu muss man wissen, dass ich meine Fotos nicht aufwändig nachbearbeite, meist schneide ich sie etwas zu oder korrigiere ein wenig die Helligkeit oder den Kontrast. Mir ist es wichtig, schon bei der Aufnahme die möglichst richtigen Einstellungen für das gewünschte Motiv zu wählen, da das aus meiner Sicht einen guten Fotografen ausmacht, die Nachbearbeitung sollte nur noch Kosmetik sein zum Unterstreichen. Möglich ist mit so manchen Programmen eine komplette Umgestaltung des Bildes, doch das ist nichts für mich.

Nun zu meinen schönsten Aufnahmen aus dem Sommer 2015:

Morgentau, Sonnenstrahlen, Wald, Morgens, Mülheim an der Ruhr
1. Morgensonne: mein persönliches Lieblingsmotiv, ich bin so unglaublich stolz, dass ich das Bild einfangen konnte, das mir an jedem schönen Morgen in diesem Sommer nach Regen am Vorabend entgegenstrahlte. Meistens hatte ich aber nicht die Zeit oder nicht die Kamera dabei, um es zu machen. Kürzlich an einem freien Tag, war dies meine erste Tat.

Eisenbahnromantik, Industrieromantik, Sonnenuntergang, MülheimEisenbahnromantik, Industrieromantik, Sonnenuntergang, Mülheim
2. Eisenbahnromantik: das mag ich ebenso sehr, weil es so gut das Ruhrgebiet in der Abendsonne repräsentiert. Es hat zwar einige Schüsse gebraucht, bis ich das Motiv auch wirklich ablichten konnte, aber es war die Mühe wert.

Sonnenuntergang, Ruhr, Kaiserberg, gleißendes Licht, Abendsonne
3. Sonnenuntergang: ich mag dieses gleißende Licht und diese orangerote Farbe des Himmels. Die Ruhr im Vordergrund und die Autobahn am Horizont, wieder eine typische Ruhrgebietsidylle, die ich euch so näher bringen möchte.

Vollmond, Wolkenspiel, Nachthimmel, MülheimVollmond, Wolkenspiel, Nachthimmel, Mülheim
4. Vollmondhimmel: auf dieses wundervolle Wolkenspiel bei Vollmond hat mich der Liebste aufmerksam gemacht, der durch die Challenge auch einen Blick für schöne Motive bekommen hat. Mein Objektiv ist nicht optimal für Langzeitbelichtungen und ich hatte auch kein Stativ, dennoch freue ich mich, ein passables Ergebnis erzielt zu haben.

Spinne, Spinnennetz, Abendsonne, Sonnenuntergang, Mülheim
5. „Spinne(n) am Abend, erquickend und labend“: grundsätzlich mag ich Spinnen nicht, aber ich fand das Motiv einer hart arbeitenden Spinne vor einem abendlichen Himmel sehr schön. Zwar sieht man von dem Netz, das sie in rasanter Geschwindigkeit spinnt, nichts, dennoch halte ich das Bild für recht gelungen.

Sommer_2_4
6. Eingerahmt: hier habe ich mit einer der Requisiten gearbeitet, die mir Karin zusammen mit einem Sommertattoo, einem Sonnenschirmchen und einem weißen S per Post zugeschickt hat. Die beiden letzteren seht ihr im Bild zu Beginn dieses Posts zusammen mit leckeren Beerensmoothies.

Kuh, Wiese, Weide, Kuh liegend, braune Kuh
7. Chillende Kuh: ganz in unserer Nähe gibt es einen großen Bauernhof, der viele Kühe beherbergt, die auf den verschiedenen Wiesen in unserer Gegend weiden. Ich finde dieses Exemplar wirkt total entspannt an einem lauen Sommerabend, das hat mich inspiriert.

Sonnenuntergang, Spiegelbild, Ruhr, Abendsonne, Mülheim
8. Farbspiel am Abendhimmel: hierbei gefällt mir, dass sich die Farben des Himmels fast eins zu eins im Wasser widerspiegeln. Was meint ihr?

Sommer_1_6
9. Hoch hinaus: im Sommer blüht es an allen Ecken und Enden, aber diese Pflanze ist mir besonders aufgefallen, weil sie versucht in den Himmel zu ragen. Wer weiß, welche Art das ist, darf es mir gerne in den Kommentaren verraten. Ihr wisst schon, ich hab’s nicht mit dem grünen Daumen.

Entenfamilie, Teich, Sommer, Theater MülheimEntenfamilie, Teich, Sommer, Theater Mülheim
10. Entenfamilie: vermutlich kann man es nur schwach erkennen, aber an diesem herrlichen Sommernachmittag macht eine Entenfamilie auf dem Teich einen Ausflug. Was kann es schöneres geben?

Ich hoffe euch hat meine Auswahl gefallen und ich freue mich auf eure Kommentare, in denen ihr mir euer Lieblingsbild (gerne auch mehrere) verratet. Wenn ihr bei dieser Challenge mitgemacht hättet, was wäre euer Bildbeitrag aus diesem Sommer 2015 gewesen? Nun wünsche ich uns allen einen möglichst goldenen Herbst, der uns noch viele Sonnenstrahlen und damit schöne Herbstmotive beschert. Hier ist es heute angenehm warm und sonnig, so kann es von mir aus bis kurz vor Weihnachten bleiben 😉

Viele liebe Grüße, Silke

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Eine Reise durch die Zeit? – Tipps für mein jüngeres Ich

Wenn irgendwann Zeitsprünge gefahrlos durchgeführt werden können, würde ich gerne so ans Ende der 90er Jahre reisen, um meinem jüngeren Ich ein paar Tipps mit auf den Weg zu geben, die mir inzwischen klar geworden sind. Die Idee für diesen Post entstand durch den Beitrag der lieben Karin, die sich auf ihren Blog bereits damit auseinandergesetzt hat, was sie ihrem jüngeren Ich sagen würde, wenn das möglich wäre. Ich halte Zeitreisen nicht für ausgeschlossen, daher möchte ich mich schon mal darauf vorbereiten, irgendwann meinem pubertierenden Ich zu begegnen. Allerdings sage ich gleich vorweg, dass ich nicht noch einmal unter 20 sein möchte, viel mehr finde ich mein Leben, so wie es aktuell ist, ziemlich großartig und möchte es am liebsten für die nächsten 30-40 Jahre so weiterführen. Schließlich habe ich die Zeiten von Pubertät und Berufseinstieg schon eine Weile geschafft, ich bin im Leben gefestigt und angekommen, habe aus Fehlern weitestgehend gelernt und bin mit meinem Körper recht zufrieden. Auf dem nachfolgenden Foto seht ihr das Cover eines Fotobuchs, das mir meine Schwester zu meinem 30. Geburstag im letzten Jahr erstellt hat und das mir kürzlich wieder in die Hände fiel:

Mein junges Ich_Fotobuch Aldi

So bekommt ihr schon mal eine Einblick auf mein früheres Erscheinungsbild, an das ich nun die folgenden Worte richten möchte:

  • Hab‘ mehr Mut, auch mal über die Stränge schlagen und das junge Leben zu genießen. Sei nicht immer brav, was falsch zu machen wird dir verziehen, aber Erfahrung kann man nicht nachholen, die ist kostbar.
  • Zweifel‘ weniger an dir und deinem Körper – du bist schön, dass wird man dir später auch sagen.
  • Ignorier‘ was deine Mitschüler sagen, die sind nur neidisch, weil du schlau und hübsch bist, zuhause keinen Ärger für „schlechte“ Noten bekommst und mehr Freizeit hast, weil du weniger lernen musst. Deine geistigen Fähigkeiten werden dir auch später von Nutzen sein und dich erfolgreich machen.
  • Mach was aus deinen Haaren, du wirkst zu brav und unscheinbar. Ein Friseurwechsel wirkt wunder, die zuvor erwähnte Portion Mut tut ihr übriges dazu.
  • Schalt‘ mal öfter den Kopf aus und hör‘ auf deinen Bauch, der hat nämlich meistens verdammt recht.
  • Mach‘ dir wegen der Liebe keinen Kopf, irgendwann erwischt sie dich, wenn du am wenigsten damit rechnest und macht dich sehr glücklich. Auch wenn der Weg bis dahin steinig sein mag, gib‘ nicht auf, der richtige Mann läuft in der weiteren Nachbarschaft herum.
  • Jede Enttäuschung hat ihren Sinn, irgendwann wirst du das erkennen, denn dieser zeigt sich nicht immer sofort.
  • Wahre Freunde stehen immer zu dir, sind nicht kompliziert und du musst ihnen nicht alles recht machen. Sie lieben dich so wie du bist, du musst dich nicht verbiegen. Löse dich von Menschen, die dir nicht gut tun und verwende deine Energie darauf, die wenigen richtig guten Freundschaften zu pflegen.
  • Mit 30 (ach herrje wie alt wirst du denken) führst du ein erfülltes Leben mit innerer Ruhe und Zufriedenheit. Deine Zukunftspläne sind geschmiedet, es ist ein lieber Mensch an deiner Seite, du hast ein kuscheliges Zuhause und fühlst dich wohl in deiner Haut (meistens!).

Alles in allem würde ich meine Jugend genauso leben, wie ich es getan habe, aber die ein oder andere Verrücktheit mehr hätte ich mir schon erlauben können. Auch mehr Gelassenheit und Spontanität hätten mir gut getan. Dies habe ich nun erkannt und versuche aktuell etwas mehr davon in meinem Leben unterzubringen, auch wenn das unter anderen Vorzeichen geschieht als zu Teenagerzeiten. So besuche ich mehr Konzerte, wage mich auf Höhen wie im Hochseilklettergarten und füttere das Kind in mir mit der ein oder anderen albernen Blödelei im Alltag. So wollte ich erst kürzlich schaukeln gehen, als mir im Büro mal wieder alles zu Kopf stieg. Ein bisschen Kind steckt in jedem von uns, ab und an sollten wir das auch rauslassen, würde vieles entspannen.

Nun bin ich gespannt, was ihr über dieses Thema denkt. Wollt ihr noch mal 17 sein? Welche Lehren habt ihr aus eurem bisherigen Leben gezogen, die ihr früher so gut hättet gebrauchen können? Nutzt dafür fleißig die Kommentarfunktion oder schreibt eure Gedanken als eigenen Post nieder.

Wünsche euch noch schönen Abend, hier scheint der Regen erstmal vorbei zu sein.
Liebe Grüße, Silke

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Selbstgebackene Haferflockenbrötchen – ein wahrer Genuss

Ihr Lieben,

wie ihr feststellt, genieße ich aktuell den Sommer im Leben 1.0, daher ist es hier ein wenig ruhiger als sonst. Aber ab September möchte ich euch wieder verstärkt mit Beiträgen beglücken, ich hoffe ihr freut euch schon darauf. Damit ihr am kommenden Wochenende wirklich leckere und schnell gemachte Brötchen auf den Tisch zaubern könnt, bekommt ihr mein liebstes Rezept dafür. Die Grundlage ist das Haferflockenbrot von Nika, dass ich zuvor schon mehrmals erfolgreich nachgebacken habe, hier der Beweis:

Haferflockenbrot
Kann ich auch in dieser Form sehr empfehlen. Da wir aber am Wochenende mehr die Brötchen-Frühstücker sind habe ich kurzer Hand aus dem Grundteig 6-8 Stücke geformt. Was braucht ihr dafür? Neben einem vorgeheizten Backofen bei 160 Grad und etwa 45-60 Minuten Zeit insgesamt für Teig bereiten und backen fehlt noch folgendes:

Zutaten für 6-8 Brötchen:

  • 500 g Magerquark
  • 350-400 g Haferflocken
  • 100-150 g Körner oder gemahlene Mandeln nach Wahl, bei mir waren es mal Sonnenblumenkerne und mal Leinsamen – demnächst möchte ich Röstzwiebeln probieren
  • 3 Eier
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz

Zunächst die Haferflocken mit den Körnern bzw. Mandeln und dem Backpulver gut vermischen. Dann nach und nach den Magerquark sowie die Eier hinzufügen. Mit dem Esslöffel kräftig durchrühren, ging bei mir viel besser als mit Mixer oder elektrischem Schneebesen. Nicht wundern, es ist tatsächlich (etwas) anstrengend, aber die Mühe lohnt sich. Dann mit den Händen aus dem Teig 6-8 Kugeln formen, auf ein Backblech setzen und etwas platt drücken, damit sie eine schöne Brötchenform bekommen. Die gehen zwar etwas auf, aber bei mir passten 3-4 pro Reihe sehr gut nebeneinander, ggf. 1-2 versetzt dazwischen. Dann ab mit dem Blech für ca. 30 Minuten in den Backofen, lieber ein paar Minuten weniger einstellen und die Brötchen begutachten, damit sie nicht zu dunkel werden.

Brötchen low carb, Haferflocken, Quarkbrötchen
Denke das Ergebnis kann sich sehen lassen. Danach auskühlen lassen und genießen, mir schmecken sie sowohl mit süßem als auch herzhaftem Belag und auch der Liebste wünscht sie sich desöfteren zum Frühstück, das will schon was heißen. Nun noch ein kleiner Vorgeschmack, wie es am Wochenende auf eurem Teller aussehen könnte:

Broetchen_Haferflockenbrot_neu_2

Für diejenigen unter euch, die so wie ich versuchen den Konsum von Kohlenhydraten zu reduzieren, kann ich diese Alternative in Brot und Brötchen nur wärmstens empfehlen, vor allem, weil man sie nach Belieben variieren kann. Vielleicht versuche ich es demnächst mal mit Röstzwiebeln oder Cranberries, wer weiß.

Ich wünsche euch noch eine gute, möglichst sonnige restliche Woche und bis bald.
Liebe Grüße, Silke

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Gefüllte Hähnchenbrust mediterran à la Silke

Hallo ihr Lieben,

ich bin gerade so richtig in Sommerlaune, auch wenn das Wetter nicht immer strahlend sonnig ist finde ich haben wir bisher im Ruhrgebiet einen ganz guten Sommer erlebt. Was passt da zum Sommer besser als ein mediterranes Gericht, das ich mir aus verschiedenen Rezepten selbst zusammen gestellt habe?! Merke so langsam, was kochen ausmacht und das ich doch Gefallen daran finden könnte. Zumindest werde ich mutiger und experimentierfreudiger, lasse mich nicht nur vom Rezept leiten, sondern gehe nach „Gefühl“, wenn man es so nennen kann. Damit ihr auch noch mehr in Sommerstimmung kommt, hier meine mediterran gefüllte Hähnchenbrust mit fruchtig-frischem Salat der Saison:

Gefüllte Hähnchenbrust mediterran à la Silke

  • ca. 500-600 g Hähnchenbrustfilet bzw. Putenbraten (für 2 gute Esser, wenn nur Salat als Beilage dient)
  • ca. 75 g getrocknete Tomaten ohne Öl
  • ca. 3-4 EL Olivenöl
  • ca. 20-30 g Frischkäse
  • mediterrane Kräuter nach Wahl z.B. Basilikum, Oregano, Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 200 g Speck
  • grüner Salat nach Wahl (hier: Bonduelle Raffinesse)
  • Paprika, alternativ z.B. Mango, (Platt-) Pfirsich
  • 150-200 g Schafskäse

(Lieblings-) Salatdressing für alle grünen Salate

  • ca. 3 EL Olivenöl
  • ca. 3 EL Balsamico
  • 1-2 EL Honig
  • 1 EL Senf
  • Salz, Pfeffer

Die Tomaten mit Öl mit Stabmixer vermengen, bis eine gleichmäßige Masse ohne große Stücke entsteht wie bei Pesto. Dann nach Belieben Frischkäse hinzugeben, je nachdem wie cremig es sein soll. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Fleisch fast ganz aufschneiden und aufklappen, ggf. zuvor aus einem großen Stück 2-3 kleinere schneiden.  Die Tomatenmasse auf das Fleisch streichen, mit mediterranen Gewürzen bestreuen (oder schon vorher drunterheben) und fest zusammen drücken. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen – das war ein bisschen trickreich, weil ja die Füllung nicht wieder heraus kommen sollte, evtl. vorher würzen. Da merkt man, dass ich noch kein Kochprofi bin, die Planung ist noch verbesserungswürdig -, dann mit Speck umwickeln, bis alles bedeckt ist. In eine feuerfeste Auflaufform legen. Bei 180 Grad etwa 30-45 Minuten je nach Ofen backen, so lange bis der Bacon schön durchgebraten ist.

Den Salat waschen und ggf. klein schneiden, die Paprika säubern und in mundgerechte Stücke zerteilen, ebenso den Schafskäse schneiden oder zupfen/krümeln. Die Zutaten fürs Dressing vermischen und wenn das Fleisch fertig ist über den Salat geben. Sonst weichen die Salatblätter so durch. Beides zusammen auf dem Teller anrichten, so wie hier:

Haehnchenbrust_gefuellt_selbst gemacht
Dem Liebsten und mir hat es sehr gut geschmeckt, ist ideal im Sommer: leicht und erfrischend, trotzdem lange sättigend. So nun wünsche ich euch viel Spaß und guten Appetit beim Nachkochen. Genießt den Sommer so gut es geht, vielleicht erzählt ihr mir in den Kommentaren, ob ihr auch in Sommerlaune seid.
Ganz liebe Grüße, Silke

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11 Dinge über mich

Nach dem Liebster Award hat mich die liebe Caro dazu eingeladen, insgesamt 11 Dinge über mich aufzuschreiben, die mich als Person besonders machen. An dieser Stelle vielen Dank, die Einladung nehme ich sehr gerne an. Schließlich finde ich es auch bei anderen Bloggern immer spannend, wenn sie ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Ob es so wie bei Caro noch zwei weitere Teile mit jeweils 11 Besonderheiten von mir geben wird, muss ich mir noch überlegen. Zu erzählen gäbe bestimmt noch eine Menge. Wünsche euch nun viel Spaß beim Lesen meiner Liste:

Texel Strand weiß Wattenmeerinseln

1. Ich habe eine ziemlich unleserliche Handschrift – sagt man mir so nach – daher ist es gut, dass dieser Blog in Klarschrift verfasst ist.

2. Ich bin ungeduldig, was manchmal in der Unart mündet, andere im Gespräch zu unterbrechen. Arbeite aber an mir und es ist schon besser geworden wie ich höre.

3. Ich beschenke gerne liebe Menschen in meinem Umfeld, am liebsten mit selbstgemachten Dingen so wie hier.

4. Ich backe sehr gerne, an diesem Beispiel könnt ihr euch davon überzeugen, inzwischen zähle ich auch kochen nicht mehr zu einem notwendigen Übel, sondern habe manchmal sogar Spaß daran Neues auszuprobieren.

5. Ich bin ein echter Familienmensch, was nicht immer einfach umzusetzen ist, wenn ein Teil der Familie knapp 600 km entfernt lebt. Dennoch haben wir ein sehr inniges Verhältnis und sehen uns so oft es geht.

6. Ich liebe ABBA, Krimis in jeder Form egal ob Buch, Film oder Serie – wäre gerne manchmal selbst ErmittlerIN und die Minions – manchmal bin ich selbst ein bisschen BANANNAAAA.

7. Ich bin manchmal schusselig, stoße mich unnötiger Weise oder stelle mich bei manchen Sachen ein bisschen zu kompliziert an.

8. Ich fange zu guter Musik unwillkürlich an zu summen, singen, pfeifen, tanzen, denn ich liebe Musik und mag es zu tanzen. Dabei ist die Musikrichtung nicht so entscheidend.

9. Meine Lieblingsfarbe ist dunkelblau, das auch mal ins Lila gehen darf, nicht so mag ich pink bzw.rosa und alles mit Glitzer – nenne es gerne „bling, bling“.

10. Mein Frühstück beginnt immer mit einem süßen Brotaufstrich, ganz im Gegensatz zum Liebsten. Früher gab es nur süß morgens, inzwischen mag ich auch herzhaft, aber egal wie ich muss frühstücken, sonst bin ich nur ein halber Mensch. Dazu gibt es Tee, Kaffee trinke ich kaum, wenn dann nur mit viel Milch.

11. Ich bin gerne organisiert, plane Termine sehr gründlich, daher fällt mir Spontanität eher schwer. Aber besonders im letzten Jahr ist mir das schon ganz gut gelungen.

So nun freue ich mich auf ein paar Details über euch, was macht euch zu der Person, die ihr seid. Ich bezeichne sie ganz gezielt als Besonderheiten statt Macken, nach dem letzten Post über meinen Körper möchte ich bewusst etwas anders denken und schreiben. Denn Veränderung beginnt im Kopf.

Genießt die Sonne an diesem wunderbaren Sommertag.
Viele liebe Grüße, Silke

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Low Carb Küche – Pizza und Pfannkuchen mal anders

Seit etwa Anfang Mai versuchen der Liebste und ich unseren Konsum an Kohlenhydraten einzuschränken, wir ernähren uns seitdem überwiegend low carb wie es so schön heißt. Basis war das Kochbuch zum „I make you sexy“-Programm von Detlef D. Soost, aus dem wir das ein oder andere ausprobiert haben. Allerdings haben es aktuell nur zwei Gerichte geschafft, dass wir sie als schmackhafte Alternative ansehen. Unsere geliebten Nudeln können und wollen wir nicht ersetzen, daher gibt es sie zwischendurch weiterhin. Als Ersatz für Reis haben wir Couscous kennen und lieben gelernt. Nur Pizza- und Pfannkuchenteig kommen ja nicht so recht ohne Mehl aus, sodass dies eine echte Herausforderung darstellt. Nach einigen nur bedingt leckeren Versuchen, Pfannkuchen fast ausschließlich aus Ei, etwas Fett und einer Handvoll gemahlener Mandeln herzustellen, entstand kürzlich eher aus der Not heraus das folgende Rezept. Mangels ausreichend gemahlener Mandeln musste ich mir einfallen lassen, wie ich dieses Defizit nun ausgleiche ohne zu Weizen- bzw. Vollkornmehl zu greifen. Das Ergebnis ist zumindest optisch nicht vom Original zu unterscheiden:

Pfannkuchen, Kirchererbsenmehl, low carb, i make you sexy
Auch geschmacklich konnte es punkten, sodass dies nun für die Zukunft unsere low carb Variante für verschiedene Beläge ist. Bisher haben wir sie nur herzhaft genossen, dazu gleich mehr. Demnächst ist dann mal was Süßes mit Obst dran, vielleicht selbst gemachter Apfelmus, hat hier jemand einen Tipp für mich, was außer Äpfeln da noch reinkommt für die cremige Konsistenz? Nun aber zunächst das Rezept für den Teig und eines für einen Belag:

Zutaten für 2 Pfannkuchen (einer macht gut satt)

  • 5 Eier Größe M (bei Größe L eher 4)
  • 20 g gemahlene Mandeln
  • 40 g Kichererbsenmehl (war noch von einem misslungen Brotbackversuch übrig geblieben – soll wg. der Hülsenfrucht „gute“ Kohlenhydrate enthalten)
  • ca. 20-30 g Frischkäse natur nach Wahl mit viel Fett oder reduziert (alternativ geht auch Quark)
  • etwas Mineralwasser (mindestens medium Blubber)
  • Fett zum Braten

Alle Zutaten bis auf das Wasser möglichst in einem hohen Gefäß glatt rühren, dann spritzt es nicht so. Zum Schluss das Blubberwasser hinzu für die Konsistenz, ggf. kurz mit dem Mixer unterrühren. Die Hälfte des Teigs in eine gefettete Pfanne (wir braten mit Rama Culinesse) geben, sodass ein schöner Pfannkuchen entsteht, evtl. den Teig durch Schwenken verteilen. Auf mittlerer Hitze erst von der einen, dann von der anderen Seite bräunen, ganz so wie ihr ihn am liebsten habt. Ich bevorzuge ihn so wie auf dem Foto, lieber zu hell als zu dunkel. Der Liebste ist da nicht ganz so zimperlich, aber meist sehen sie so aus. Vermutlich lassen sich aus dem Teig auch die kleinen amerikanischen Pancakes formen, doch da weiß ich nicht, wie viele es dann werden. Es empfiehlt sich die Pfannkuchen vor dem belegen etwas abkühlen zu lassen, kommt aber ein bisschen auf die Füllung und den persönlichen Geschmack an. Beim Belag gab es bisher schon Lachs (dünn geschnitten) mit Salatgurkenscheiben, einen Thunfischsalat mit Paprika und Frühlingszwiebeln sowie eine Caeser’s Salad Füllung, die ich euch hier in einer etwas abgewandelten Version vorstelle:

Zutaten für die Füllung von 2 Pfannkuchen

  • 500 g Hähnchenbrustfilet
  • 25 g geriebenen Parmesan
  • 100 ml Majonnaise
  • 3 EL Öl nach Wahl
  • 3 TL Senf
  • 2 EL frisch gepressten Zitronensaft
  • 2 EL Worcester Soße
  • grüner Salat nach Wahl (hatte eine fertig geschnitte Variante von Bonduelle)
  • Salz, Pfeffer

Das Hähnchenfleisch in möglichst kleine Würfel schneiden (oder mit der Küchenmaschine zerkleinern) in einer Pfanne mit Salz und Pfeffer anbraten, zur Seite stellen und abkühlen lassen.

In einer Schüssel den Parmesan, Mayonnaise, Öl, Zitronensaft, Senf und Worcester Soße miteinander vermengen. Das abgekühlte Fleisch hinzufügen und unterrühren. Den Salat (ggf. klein schneiden) und mit der Füllung auf den Tisch stellen. Die etwas abgekühlten Pfannkuchen nun erst mit Salat belegen und dann die Fleischsoße darauf verteilen. Zusammenrollen und genießen.  Diese Variante ist aktuell unser Favorit, wird es sicher in Zukunft öfter geben. Gerade nach dem Sport sind die Pfannkuchen schnell und einfach zubereitet, machen gut satt und das für den Rest des Abends.

Nun zur allseits beliebten Pizza in der kohlenhydratarmen Variante. Als Alternative für den Teig steht einem ja so ganz ohne Mehl und Hefe nicht allzuviel zur Verfügung, aber die folgende Version wird zumindest die Thunfisch-Freunde unter euch überzeugen. Habe zwar auch schon Rezepte mit Hüttenkäse als Basis gesehen, doch mit dem habe ich noch keine Erfahrung gemacht. Hier schon mal ein Vorgeschmack auf das Ergebnis:

Pizza low carb Thunfisch

Zutaten für den Pizzateig (1 großes Blech)

  • 5 Dosen Thunfisch in Wasser
  • 5 Eier Größe M
  • Salz, Pfeffer
  • Oregano, Basilikum, Thymian, Rosmarin (Gewürze je nach Geschmack)

Für den Belag
der ist ja individuell gestaltbar, aber diese Version hat sich zusammen mit dem Thunfisch bewährt

  • 1/2 Tube Tomatenmark oder passierte/stückige Tomaten aus der Dose
  • ca. 200 g (Geflügel-) Salami
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1-2 Paprika (Farbe beliebig)
  • 5 Champignons
  • ca. 50 g ger. Käse (Parmesan, Gouda vollfett oder reduziert etc.) zum überbacken
  • ggf. weitere Gewürze

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Thunfisch etwas abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Dann die Eier unterrühren und gut würzen, wichtig ist, dass sich das Ei komplett mit dem Thunfisch verbindet. Sonst ensteht eine ziemlich feste Eischicht beim Backen, die etwas den Geschmack nimmt. Den Teig auf dem Blech gleichmäßig verteilen und für ca. 15 Minuten in den Ofen. Derweil kann der Belag vorbereitet werden, alles an Gemüse in Stücke schneiden und den Rest bereitlegen. Sobald das Blech aus dem Ofen kommt, kann die Tomatenschicht auf dem Teig verteilt werden, ggf. noch einmal würzen. Vorsichtig sein mit dem heißen Blech 😉

Dann nach Belieben erst die Salami, dann das Gemüse darauf verteilen, zum Schluss mit Käse bestreuen. Für weitere 10-15 Minuten in den Ofen, bis der Käse schön verlaufen ist. Dann die Pizza in Stücke zerteilen und genießen. Wir bekommen meist 10-12 Stücke daraus und verputzen jeder um die 3 Teile bis wir richtig satt sind. Diese Sättigung hält gut vor ohne das man sich wie sonst nach Fast Food so vollgestopft fühlt.

So nun hoffe ich, dass ich ein paar Anregungen für low carb Rezepte geben konnte. Freue mich, wenn ihr mir eure Erfahrungen damit teilt oder weitere Tipps und Anregungen hinterlasst.
Genießt die Sonne, wenn sie euch denn beerht, hier scheint sie seit ein paar Stunden.

Viele liebe Grüße, Silke

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Blogparade #Mein Körper und ich – ein langer Weg zur Zufriedenheit

Mein Koerper und ich_1
Die liebe Fee ist eine bewundernswert starke Frau, die mit ihrer aktuellen Blogparade ein sehr persönliches Thema anschneidet und ich habe ein Weilchen überlegt, ob ich mich daran beteilige. Schließlich haben mein Körper und ich noch nicht lange grundsätzlich Frieden miteinander geschlossen, bis dahin war es ein langer Weg seit ich ein Teenager war. In dieser Zeit habe ich erlebt wie es ist, ausgegrenzt zu werden, weil ich für gute Noten nicht so hart arbeiten musste wie die meisten anderen. Der Begriff Streber war da noch einer der „netten“ Ausdrücke. Durch meinen Kleidungsstil, der nicht von großen Marken und den aktuellen Trends der damaligen Zeit geprägt war, wurde mein Außenseiter-Status noch verstärkt. Mit der Pubertät entwickelte sich mein Körper dann noch von zierlich mit Storchenbeinen zu ziemlich kräftig, was es mir in dieser Situation nicht leichter machte. Seitdem haderte ich meinem Aussehen, dachte „wenn ich doch nur schlank wäre, könnte ich diese angesagten Klamotten tragen“ und bekäme endlich den Anschluss in der Gruppe, den ich mir wünschte. Doch trotz regelmäßigem Sport von Turnen und Tanzen über Fußball (ja Mädchen- bzw. Frauenfußball, der Ende der Neunziger noch nicht so normal war wie heute) bis hin zu Volleyball sowie einer bewussteren Ernährung mit weniger Süßigkeiten wollte es mir nicht gelingen, mein damals gestecktes Ziel zu erreichen. Natürlich ließ ich mich auch vom allgemein geltenden Schönheitideal leiten, dass mit Maßen von 90-60-90 im Vergleich zu heute noch harmlos war.

Das heute Thigh Gap (die Lücke zwischen den Oberschenkel bei geschlossenen Beinen) und Bikini Bridge (im Liegen stehen die Hüftknochen so weit vor, dass die Hose nicht am Bauch aufliegt) als erstrebenswert gelten finde ich erschreckend. Dank Photoshop und Co. wird uns ja in den Medien ein verzerrtes Schönheitsbild vorgegaukelt, das hoffentlich die meisten Frauen auch nicht als ihr Eigenes adaptieren. Dramatisch finde ich allerdings den Einfluss auf unsere nachfolgenden Generationen, denen es sicher noch sehr schwer fällt zu differenzieren. Hier ist es die Aufgabe des erwachsenen Umfelds entsprechend aufmerksam zu sein und einfühlsam aufzuklären, am besten direkt anhand von Beispielen, gibt ja viele Videos im Netz, die zeigen, wie das hübsche Cover-Modell vor der Bearbeitung aussah. Vielleicht lässt sich das auch im schulischen Umfeld einbauen, wobei mir dort schon zu viel Verantwortung abgelegt wird, die dort nicht hingehört. Dennoch sollte über Ausgrenzung/Mobbing etc. aufgeklärt und eine entsprechende Anlaufstelle für Betroffene eingerichtet werden. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie hilflos man dem ausgesetzt ist und die Lehrer zumindest zu meiner Zeit dafür gar keinen Blick hatten. Hoffe sehr für ein mögliches eigenes Kind ein gutes Vorbild zu sein, damit es später ein besseres Selbstbild und ein zufriedenes Körpergefühl hat.

Mit Beginn meiner Ausbildung und der damit verbundenen Akzeptanz durch meine Kollegen entwickelte ich mehr Selbstbewusstsein und setzte die erste Version eines Friedensvertrages mit meinem Körper auf. Doch dieser sollte noch einige Revisionen erhalten, bis er in der heutigen Fassung seine Gültigkeit erhielt. Doch mein Selbstbild geriet immer wieder ins Wanken, wenn ich an mir und meinem Aussehen zweifelte, besonders dann, wenn ich in der Liebe mal wieder gescheitert war. Diese Unzufriedenheit strahlte ich wohl auch aus, was auch nicht förderlich war, wie ihr euch denken könnt. Einen großen Schritt weiter brachte es mich den Liebsten kennenzulernen, von ihm geliebt und begehrt zu werden und mit ihm gemeinsam an der Ernährung zu arbeiten. Schließlich verlor ich etwa 10 kg Gewicht, ein bis zwei Kleidergrößen und legte um ein Vielfaches mehr an Selbstzufriedenheit zu. Inzwischen erwische ich mich dabei, wie ich den Flur beschwingt entlang gehe, als wäre es mein persönlicher Laufsteg, ich mich gerne im Spiegel betrachte und viel öfter innerlich strahle. Damit habe ich eine entsprechende Wirkung auf mein Umfeld, was mir immer öfter nette Begegnungen oder auch mal Komplimente beschert, die mir wieder ein Grinsen ins Gesicht zaubern. Es scheint etwas dran zu sein, dass man zurückbekommt, was man ausstrahlt.

Mein Koerper und ich_2
Hier seht ihr mich in einem Outfit, in dem ich mich erstmals so richtig anziehend finde und gleichzeitig wohl in meiner Haut fühle. Gleichermaßen gibt es natürlich immernoch die Tage an denen ich bestimmte Kleidungsstücke nicht probiere, weil ich glaube, dass sie mir wegen meiner Figur nicht stehen oder ich jedes Fettpölsterchen genau unter die Lupe nehme, das ich gerne los werden möchte. Besonders wenn ich mehr genascht habe als ich wollte fühle ich mich danach nicht besonders attraktiv. Dennoch kann ich inzwischen an diesem öffentlichen Ort zugeben, was mir an meinem Körper gut gefällt: meine Augen, mein kräftiges Haar, meine meist reine und pflegeleichte Haut, meine Oberweite sowie meine Hände und Füße. Abgesehen von den Fettpölsterchen am Bauch, den Oberarmen und Beinen hadere ich mit meinem schlechten Bindegewebe sowie meinem hellen, sonnenbrandgefährdeten Hautton. Doch inzwischen kann ich damit die meiste Zeit ganz gut umgehen und versuche durch gezieltes Training zumindest eine gewisse Verbesserung zu erzielen. Dennoch bin ich inzwischen realistisch genug einzusehen, dass ich an meinem grundlegenden Körperbau und so manchen Gegebenheiten nicht viel ändern kann. So lerne ich stetig glücklich damit zu leben. Zu dem großen Schritt, einen Bikini zu kaufen und auch zu tragen, bin ich noch nicht bereit, aber figurbetonte Kleidung ist schon ein deutlicher Fortschritt für mich. An Tagen wie heute mit viel Zufriedenheit im Herzen, kann ich mich sogar im Ist-Zustand schön finden.

Wenn ich Schönheit definieren müsste fallen mir gleich zwei Begriffe ein: Natürlichkeit und Proportionen. Finde sowohl bei Mann als auch Frau gehört ein bisschen Fett an die richtigen Stellen, damit ich einen Menschen als schön und nicht mager/dürr empfinde. Kürzlich habe ich an einer Raststätte eine Frau mit dunklem Teint gesehen, die ein unglaublich symethrisches Gesicht hatte, was ich auf Anhieb als sehr schön bezeichnet habe. Auch der Liebste war meiner Meinung – diese konnte er ohne Sorge um eine Eifersuchtsszene äußern – und so war ich kurz davor ihr das mal zu sagen, vermutlich passiert das nicht häufig. Schließlich sind wir Menschen geizig mit Komplimenten, versuche auch in diesem Punkt etwas zu verändern, indem ich Leuten in meinem Umfeld sage, wenn mir etwas gut gefällt.

Nachdem ihr nun einen sehr persönlichen Einblick bekommen habt, interessiert mich natürlich sehr, wie ihr zu eurem Körper steht. Schreibt mir fleißig in den Kommentaren, was da in euch vorgeht.

Liebe Grüße, Silke

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