Frohe Ostern

Meine Lieben,

ich wünsche euch ein frohes Osterfest und eine schöne Zeit mit euren Lieben. Ich habe in diesem Jahr wieder diesen super leckeren Hefezopf gebacken, dieses Mal für meine Eltern, da Mama mit gebrochenem Schlüsselbein auf ihre Genesung wartet und wir ansonsten gut mit österlichem Essen versorgt sind. Traditionell gehört für mich aber alljährlich auch das Eier färben dazu, nach der Erfahrung vom letzten Jahr habe wieder die Eier gekocht und gefärbt in einem Schritt. Mit natürlichen Farben, aber ohne aufwändige Herstellung dieser aus Lebensmittel wie rote Beete, Karotte und Co., das Ergebnis könnt ihr hier sehen:

Eier färben Naturfarben bunt Ostern
Alles in allem bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden, bei einigen Eiern habe ich vorher Gummibänder über gestülpt, sodass diese sich kreuzen oder einfach nur eine Mittellinie bilden. Wie ihr seht hat das zumindest bei zwei Eiern erkennbar gut geklappt. Die Farben sind teilweise unterschiedlich kräftig, obwohl sie im gleichen Farbbad lagen und das Orange dominiert mir zu stark, sollte eigentlich rot und orange werden. Schmecken werden sie hoffentlich trotzdem und eine kleine Freude für die Familie sind sie sicher auch. Mag es sehr, selbst gemachtes zu verschenken, das darf dann auch mal nicht so perfekt aussehen. Gestern waren wir zu einem netten Expandables Filmeabend mit guten Freunden und leckerem Essen. Das Rezept für den Guinness-Schokoladenkuchen, den wir genossen haben, teile ich in Kürze mit euch.

Nun wünsche ich euch ein paar erholsame Tage, vielleicht macht ihr es dem Hasen hier einfach nach:

Hase Porzellan chillig laessig entspannt Ostern Blumen bunt

Frohe Ostern, Silke

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Von einer Horde wilder Hornissen im Wohnzimmer, Nicht-Vorsätzen, Plänen und einem kleinen Rückblick

Meine Lieben,

das neue Jahr ist nun schon knapp drei Wochen alt und bisher bin ich zuversichtlich, dass es ein gutes Jahr für mich wird. Ich hoffe ihr seid gut ins Jahr 2016 gestartet. Wie schon in den letzten Jahren habe ich keine sogenannten Vorsätze gefasst, schließlich ist Ernährung, Bewegung, bewusst leben und vieles mehr schon länger in meinem Fokus, daran arbeite ich regelmäßig, sodass ich es nicht als Vorsatz fassen muss. Außerdem scheitern die meisten Neujahrsvorsätze schon nach kurzer Zeit. Da erzähl‘ ich euch sicher nichts Neues. Nach den doch sehr genussvollen und zügellosen Feiertagen zum Jahresende habe ich mich schon wieder gut im Griff, ernähre mich recht gesund und mache regelmäßig Sport. Besonders Yoga hat es mir angetan, nach dem Tipp von Ellen mache ich das „30 Days of Yoga„-Programm von Adriene auf Youtube und ich bin wirklich begeistert. Früher habe ich Yoga ja als sehr esoterisch angehauchte Gymnastik abgetan, aber da lag ich komplett falsch. Auch wenn ich nicht komplett daran glaube, damit irgendwelche Energieflüsse in meinem Körper zu beeinflussen, so fühle ich mich nach einer Viertel- oder halben Stunde – so lang oder kurz sind die Videos – richtig gut, was besonders jetzt im Winter hilfreich ist.

So ist es in den letzten Wochen nicht selten passiert, dass ich ziemlich unmotiviert, energielos oder müde war, dann die liebe Adriene in mein Wohnzimmer geholt habe und es mir danach richtig gut ging. Glaube ich wäre an so manchen Tagen nicht so produktiv gewesen oder hätte mehr Zeit mit schlafen verbracht als ich es letztlich tat. Was mir gut gefällt ist die beruhigende, aber dennoch nicht anstrengend langsame Art zu sprechen, die Adrienes Englisch auch gut verstehen lässt. Das solltet ihr wissen, die Videos sind komplett auf Englisch, aber ich finde man versteht ganz gut was gemeint ist, auch wenn nicht jedes Wort klar ist. Mit der Zeit habe ich einige neue Begriffe gelernt, kenne so manche Übung und deren Bezeichnung, sodass ich auch vom Video wegschauen kann. Merke wie sich meine Beweglichkeit erhöht hat, aber besonders mein Rücken jubelt nach jeder Yoga-Session und auch im Alltag habe ich weniger Zipperlein. So mache ich einige Übungen schon morgens nach dem Aufstehen, um alles an seinen Platz zu rücken und die Müdigkeit aus dem Körper zu treiben, gleiches kann ich auch gut auf dem Bürostuhl vollführen. Das lockert die doch arg gebeutelte Rückfront und tut gut, wieder in Schwung zu kommen.

Angestachelt von meinem sportlichen Ehrgeiz hat sich der Liebste (endlich) aufgerafft, die Standhalterung für sein Fahrrad zur Nutzung im Innenbereich aufzubauen. Ein netter Nachbar hat es uns schon vor einiger Zeit zum Testen überlassen und nach anfänglichen Schwierigkeiten steht es jetzt einsatzbereit in unserem Wohnzimmer. Einzig die Geräuschentwicklung ist gewöhnungsbedürftig, so klang es kürzlich für mich im Bad als würde eine Horde wild gewordener Hornissen durch unsere Wohnung fliegen. So kam es zu dem Posttitel heute 😉 Inzwischen ist ein Bezug für den Reifen bestellt, der wieder Ruhe bringen soll. So könnten wir parallel Yoga und Radeln durchführen, was bei einem ersten Versuch unter den Bedingungen nur schlecht möglich war. Der Liebste hatte es sich schön eingerichtet, mit lauter Musik – zur Motivation versteht sich – auf den Ohren, trat er kraftvoll in die Pedale. Doch für mich war es doch nicht so leicht zu übertönen, wie ich dachte. Im Stehen konnte ich bei hoher Fernseher-Lautstärke Adriene noch gut verstehen, aber als ich auf der Matte direkt neben den „Hornissen“ lag, war es endgültig vorbei. Zum Glück kannte ich die Übungen, sodass ich meinen sportlichen Einsatz zu Ende bringen konnte. Glücklicherweise ist unser Haus massiv gebaut, sonst hätte sicher schon einer der Nachbarn den Kammerjäger gerufen 😉

Orange halbiert, angeschnitten, frisch, halbe Frucht, Smoothie

Bei so viel Bewegung müssen wir uns natürlich auch gut stärken. Das versuchen wir so oft es geht mit Selbstgekochtem abzudecken, dazu gibt es hin und wieder morgens einen frischen Smoothie und ein paar Leckereien für den Genuss. Unser liebster Smoothie besteht aus 2 frisch gepressten Orangen und einer Banane, wahlweise verfeinert mit dem Saft eines Granatapfel – Erfahrung hat uns gelehrt, das auspressen besser ist, als die Kerne zu mixen – oder 2 Maracujas. Ausprobiert haben wir auch Papaya (ganz gut), Mango (lecker, aber oft ziemlich weiches Fleisch) und Kiwi (ziemlich gut). Allein dafür hat sich unser Standmixer schon bezahlt gemacht, hätte nicht gedacht, dass wir dadurch tatsächlich regelmäßig Vitaminbomben zaubern. Auch Pesto für Nudeln steht seitdem viel häufiger auf dem Programm, da lässt sich ja auch gut experimentieren.

Neues gewagt habe ich auch im vergangenen Dezember mit der Dekoration für die Adventszeit. Mir war danach, das ein oder andere selbst zu machen, manchmal tut Veränderung richtig gut. Ich hatte ja schon Teelichtgläser im November satiniert, sodass jetzt noch Deko für die Eingangstür und die Glasbodenvase fehlte. Hatte auf der Verpackung des roten Filz schon Anregungen gesehen, die ich unbedingt umsetzen wollte. Spaß hat mir die Arbeit mit Filz und Bastelkleber gemacht, das vernähen von Filz mit der Hand ist doch schwierig, darauf kann ich zukünftig verzichten. Trotzdem alle Mühe hat sich gelohnt, fühlte mich in diesem Advent besonders wohl in unserem vorweihnachtlichen Zuhause und auch unseren Gästen hat es gut gefallen. Hier könnt ihr euch von meiner Arbeit selbst ein Bild machen:

Filz Deko Weihnachten Tür Glasvase selbstgemacht Tannenbaum beleuchtetDeko Weihnachten rot Kerzen Tanne Herz TeelichterAuf dem ersten Foto seht ihr die Deko an der Bodenvase, die Ränder sind mit rotem Glitzerfaden vernäht, das sieht man nur leider nicht. Die Türdeko ist zwar an den Rändern nicht ganz perfekt, aber der Filz war etwas weicher und ließ sich schlecht schneiden. Außerdem gibt es dem ganzen eine persönliche Note 😉 Überlege nun schon, was ich für die kommenden Wochen an Deko erstellen könnte, das nicht nur österlich ist, sondern bis über den Sommer hinweg bleiben könnte. Habe selbst gebogene Drahtblumen und -herzen gesehen, die mit Nagellack richtig tolle Effekte erzielen, vielleicht teste ich das aus. Weiß nur noch nicht, woran ich sie befestige oder wie ich sie dann zur Dekoration verwende. Vielleicht habt ihr ja Tipps für mich? Ansonsten wird es nach den doch recht ruhig verbrachten Feiertagen im neuen Jahr für mich nicht langweilig. Einen Tag nach Nikolaus bekam ich die Frage aller Fragen gestellt und bin seitdem immer wieder mit den Vorbereitungen für das große Fest beschäftigt. Dafür werde ich sicher auch einiges selbst gestalten, teilweise mit der Hilfe von Schwiegermama in spe, die besonders für Karten und Papier ein Händchen hat.

Wie ihr seht, bei mir wird es nicht langweilig in 2016. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr Vorsätze oder Pläne, vielleicht stehen kleine und große Veränderungen an? Ich freue mich auf eure Kommentare dazu.

Winterlich frostige Grüße, Silke

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Der Advent rückt näher – Gläser satinieren

Meine Lieben,

endlich kann ich euch hier mal wieder ein DIY vorstellen. Schließlich ist in 2 Wochen der erste Advent und ich mache mir so langsam Gedanken, wie in diesem Jahr meine Deko aussehen soll. Einiges wird wieder verwendet aus den letzten Jahren, aber ein paar Neuerungen sollen es schon sein. Vor einiger Zeit habe ich mir vorgenommen, mehr auszuprobieren, auch wenn ich glaube, dass ich es nicht kann. Dazu gehörte bisher auch das Satinieren von Gläsern. Da ich aber gerne andere Teelichtgläser diesen Advent aufstellen wollte, dachte ich mir ich versuche es einfach mal. Falls es mir nicht gelingt bleibt immernoch die Option fertige im Geschäft zu kaufen. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: ich muss nicht einkaufen gehen. Höchstens um weitere Gläser zu kaufen, denn ich gebe zu, dass es mir leichter von der Hand ging als gedacht. Sicher ist noch nicht alles perfekt gelaufen, aber fürs erste Mal bin ich sehr zufrieden mit meiner Arbeit. Es hat mit Planung und Vorbereiugn nur knapp 1,5 Stunden insgesamt gedauert, ist noch überschaubar denke ich. Vermutlich geht es mit mehr Übung noch etwas schneller und es kommt auch auf das Motiv an, dass man anbringen möchte. Ihr werdet gleich sehen was ich meine. Die Anregung und gleichzeitig Anleitung für dieses Projekt habe ich hier gefunden. Daraufhin habe ich mir dann online dieses Satiniermittel bestellt, kann ich nur empfehlen:

Gläser satinieren Advent Satiniermittel Frost Weiß
Es ist einfach zu handhaben, lässt sich gut abwaschen und wie es scheint ist es sehr ergiebig. Kann nach meiner Aktion kaum erkennen, das es weniger geworden ist. Es gibt dieses Mittel in verschiedenen Farben, ich habe mich für mein Vorhaben für weiß entschieden. Die folgenden Dinge und eine unempfindliche Unterlage benötigt ihr neben den Teelichtgläsern, wenn ihr auch Gläser satinieren wollt:

Glaeser satinieren Advent Hilfsmittel Weihnachten
Auf dem Foto seht ihr schon zwei meiner vier Vorlagen, die ich aus normalem Bastelpapier und Schablonen selbst erstellt habe. Einfach Motiv aussuchen, aufzeichen, das Innere ausschneiden und den entstandenen Rahmen auf das Glas kleben. Als Schwamm habe ich ein Stück aus einem größeren ausgeschnitten, natürlich kann auch ein echter Malschwamm verwendet werden. Das Holzstäbchen braucht ihr später für mögliche Korrekturen. Seht hier mein Ergebnis:

Gläser satiniert Advent Weihnachten Deko
Na wie findet ihr sie? Speziell der Eiskristall war eine Herausforderung, die ich natürlich direkt zu Beginn angegangen bin 😉 So aus der Ferne sieht man die kleineren Fehler nicht. Wem sie gefallen hier nun die Anleitung zum Mitschreiben:

Du brauchst:

  • Satiniermittel
  • Schwämmchen
  • Holzstäbchen
  • Papier für die Vorlagen und einen Rest, um den Holzspieß daran abzustreifen
  • Schere und Klebeband (man kann auch Tape nehmen)
  • eine unempfindliche Unterlage

Ablauf:

  1. Die Vorlage erstellen und an der gewünschten Stelle auf dem Glas anbringen, darauf achten, das es möglichst flach am Glas anliegt. Das ist bei einem runden Gefäß gar nicht so einfach.
  2. Nun etwas Satiniermittel auf die freie Fläche auftragen, lieber etwas weniger nehmen und nacharbeiten. Hatte anfangs zu viel, das hat sich besonders beim Eiskristall gerächt.
  3. Jetzt am Besten von außen nach innen mit dem Schwämmchen über das Mittel streichen, um es zu verteilen, aufpassen, das nichts von dem Mittel unter eure Vorlage gelangt. Ganz vermeiden lässt es sich nicht, aber so erspart man sich allzu viele Korrekturen.
  4. Wenn alles verteilt ist aus einer Richtung nochmal leicht drüber streichen, um dieses Muster zu bekommen. Gibt aber sich auch andere Varianten wie Tupfen, werde ich beim nächsten Mal ausprobieren.
  5. Danach die Vorlage vorsichtig abnehmen, ggf. verbliebene Papierstücke mit dem Holzstäbchen anheben und entfernen.
  6. Die Masse ist noch weich, sodass man mit dem Stäbchen die missratenen Stellen korrigieren kann. Nur lasst euch nicht vom Perfektionismus anstacheln, das kann dazu führen, dass ihr am Ende zu viel wegnehmt. An dieser Stelle stolz sein, was man selbst geschaffen hat. Ging zumindest mir so, die bisher wenig Erfahrung damit hat.
  7. Das fertige Glas für 12 Stunden trocknen lassen, dann geht es für 30 Minuten bei 160 Grad in den Backofen. Dieser Teil steht auch nochmal auf dem Satiniermittel, gut für den Moment, wenn man es lange nicht benutzt hat oder die Anleitung nicht mühsam raussuchen will.
  8. Zum Schluss noch ein Teelicht seiner Wahl reinstellen und das Ergebnis bestaunen.

Hier noch die einzelnen Gläser in der Nahaufnahme:

Glas satiniert Advent Stern Weihnachten Deko

Glas satiniert Advent Nikolaus Stiefel Weihnachten Deko

Glas satiniert Advent Glocke Weihnachten Deko

Glas satiniert Advent Schneeflocke Eiskristall Weihnachten Deko

Ich bin schon sehr gespannt auf eure Meinung, für mich ist es ein voller Erfolg. Kann mich gar nicht genug daran erfreuen, hoffe ihr verzeiht mir meinen Überschwang. Jetzt kann der erste Advent kommen, ich bin gut vorbereitet. Überlege noch eine Deko für die Wohnungstür mit Filz zu gestalten, hat da jemand einen Tipp für mich? Es sollte länglich sein und möglichst drei Motive zeigen. Hatte vorher so ein ähnliches aus Jute mit Holzelementen, das ging leider zu schnell kaputt. Denke Filz ist da elastischer und hält sich über die Zeit bis zum nächsten Advent besser. Freu mich auf eure Kommentare.

Wünsche euch einen schönen Sonntagabend.
Viele Grüße, Silke

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Adventskalender selber basteln – eine gute Gelegenheit Danke zu sagen

Hallo ihr Lieben,

die letzten Wochen habe ich jeden freien Abend ohne den Liebsten damit verbracht, an seinem Adventskalender zu basteln. Wollte nicht, dass er etwas davon mitbekommt, damit es eine Überraschung wird. Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal für ihn und meine beste Freundin einen Adventskalender selbst gebastelt und befüllt. Kann mir nicht erklären, wieso ich nicht schon früher auf die Idee gekommen bin, vielleicht weil ich inzwischen einigen Blogs folge und es dort im November viele Anregungen gab. Ich finde es ist eine schöne Möglichkeit zum Jahresende den liebsten Menschen Danke zu sagen und Ihnen die Wertschätzung entgegen zu bringen, die sie verdienen.

Da ich beim Thema Basteln nicht sehr erfahren bin habe ich mich dafür entschieden, die Tütchen fertig zu kaufen und dann mit Süßen sowie etwas selbstgebasteltem zu befüllen. In der Vorweihnachtszeit stehen ja die süßen Versuchungen an jeder Ecke herum, daher nur eine Kleinigkeit für jeden Tag z.B. kleine Schokoriegel oder fruchtige Bonbons, abgestimmt auf den Geschmack des Beschenkten. Aus buntem Papier habe ich dann kleine Karten ausgeschnitten und weihnachtlich verziert. Auf die Vorderseite kamen weihnachtliche Motive und beim Kalender für den Liebsten wurde die jeweilige Zahl mit Geschenkband oder Pfeifenputzer aufgeklebt, da mit den Begriffen auf der Rückseite ein Rätsel verbunden ist, dass erst an Weihnachten aufgelöst wird. So hat er eine Chance die Reihenfolge der Wörter am besagten Tag einzuhalten. Da er zwischendurch auch meinen Blog liest, verrate ich die Lösung an dieser Stelle noch nicht. Farblich habe ich blau, grün und gelb für den Herrn sowie rot, lila und rosa für die beste Freundin gewählt, die volle Ladung Mädchenfarben eben. Hier seht ihr einen Teil der Karten:

Adventskalender_Karten

Die Ränder habe ich mit einer Konturenschere gestaltet, glücklicherweise ist die Schwieger-Mama in spe mit diesen und vielen anderen Basteldingen sehr gut ausgestattet. Die befüllten Tütchen dann mit Geschenkband verschließen und an der gekauften Schnur mit der jeweiligen Klammer des Türchens befestigen. Praktischerweise sind die Klammern schon mit den Zahlen von 1-24 beschriftet, sodass ich nur noch das Tütchen und ein Stück der Schnur einklemmen musste, um die Abstände einigermaßen gleichmäßig zu halten und den Transport zu erleichtern. Im Folgenden könnt ihr das Ergebnis sehen:

Adventskalender_Tütchen Adventskalender_Karten Adventskalender_Tütchen


Die Karten für den Adventskalender meiner besten Freundin habe ich mit Worten der Dankbarkeit, gemeinsamen Erlebnissen und Eigenschaften, die sie für mich und andere besonders machen versehen. Als ich ihr den Kalender übergeben habe, war sie erst sprachlos und dann gerührt, dass ich mir so viel Arbeit für sie gemacht habe, obwohl sie ja jetzt nichts für mich hat. Bin schon sehr gespannt, was sie sagt, wenn wir uns in den nächsten Tagen wiedersehen und sie einige Türchen geöffnet hat. Diese beiden Menschen liegen mir neben meiner Familie sehr am Herzen und ich habe den Kalender sehr gerne gemacht ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

Ich finde dies ist der eigentliche Sinn der Adventszeit und auch des Weihnachtsfestes, den Menschen nahe sein und ihnen etwas zurückgeben können. Mir ist das mehr Wert als jedes materielle Geschenk. Mein Eindruck ist, dass von Jahr zu Jahr der Konsum und die Erwartungshaltung zu Weihnachten steigt und damit auch der Druck, bloß das richtige und außergewöhnliche zu schenken. Dabei vergisst man sich selbst, ist nur noch gestresst, hetzt von Geschäft zu Geschäft oder stöbert Stunden im Netz und kann die eigentlich besinnliche Zeit nicht genießen.

Wie seht ihr das? Habt ihr einen Adventskalender verschenkt und ich ihn vielleicht sogar selbst gebastelt? Wie verbringt ihr die Vorweihnachtszeit?

Liebe Grüße,
Silke

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