Eine Reise durch die Zeit? – Tipps für mein jüngeres Ich

Wenn irgendwann Zeitsprünge gefahrlos durchgeführt werden können, würde ich gerne so ans Ende der 90er Jahre reisen, um meinem jüngeren Ich ein paar Tipps mit auf den Weg zu geben, die mir inzwischen klar geworden sind. Die Idee für diesen Post entstand durch den Beitrag der lieben Karin, die sich auf ihren Blog bereits damit auseinandergesetzt hat, was sie ihrem jüngeren Ich sagen würde, wenn das möglich wäre. Ich halte Zeitreisen nicht für ausgeschlossen, daher möchte ich mich schon mal darauf vorbereiten, irgendwann meinem pubertierenden Ich zu begegnen. Allerdings sage ich gleich vorweg, dass ich nicht noch einmal unter 20 sein möchte, viel mehr finde ich mein Leben, so wie es aktuell ist, ziemlich großartig und möchte es am liebsten für die nächsten 30-40 Jahre so weiterführen. Schließlich habe ich die Zeiten von Pubertät und Berufseinstieg schon eine Weile geschafft, ich bin im Leben gefestigt und angekommen, habe aus Fehlern weitestgehend gelernt und bin mit meinem Körper recht zufrieden. Auf dem nachfolgenden Foto seht ihr das Cover eines Fotobuchs, das mir meine Schwester zu meinem 30. Geburstag im letzten Jahr erstellt hat und das mir kürzlich wieder in die Hände fiel:

Mein junges Ich_Fotobuch Aldi

So bekommt ihr schon mal eine Einblick auf mein früheres Erscheinungsbild, an das ich nun die folgenden Worte richten möchte:

  • Hab‘ mehr Mut, auch mal über die Stränge schlagen und das junge Leben zu genießen. Sei nicht immer brav, was falsch zu machen wird dir verziehen, aber Erfahrung kann man nicht nachholen, die ist kostbar.
  • Zweifel‘ weniger an dir und deinem Körper – du bist schön, dass wird man dir später auch sagen.
  • Ignorier‘ was deine Mitschüler sagen, die sind nur neidisch, weil du schlau und hübsch bist, zuhause keinen Ärger für „schlechte“ Noten bekommst und mehr Freizeit hast, weil du weniger lernen musst. Deine geistigen Fähigkeiten werden dir auch später von Nutzen sein und dich erfolgreich machen.
  • Mach was aus deinen Haaren, du wirkst zu brav und unscheinbar. Ein Friseurwechsel wirkt wunder, die zuvor erwähnte Portion Mut tut ihr übriges dazu.
  • Schalt‘ mal öfter den Kopf aus und hör‘ auf deinen Bauch, der hat nämlich meistens verdammt recht.
  • Mach‘ dir wegen der Liebe keinen Kopf, irgendwann erwischt sie dich, wenn du am wenigsten damit rechnest und macht dich sehr glücklich. Auch wenn der Weg bis dahin steinig sein mag, gib‘ nicht auf, der richtige Mann läuft in der weiteren Nachbarschaft herum.
  • Jede Enttäuschung hat ihren Sinn, irgendwann wirst du das erkennen, denn dieser zeigt sich nicht immer sofort.
  • Wahre Freunde stehen immer zu dir, sind nicht kompliziert und du musst ihnen nicht alles recht machen. Sie lieben dich so wie du bist, du musst dich nicht verbiegen. Löse dich von Menschen, die dir nicht gut tun und verwende deine Energie darauf, die wenigen richtig guten Freundschaften zu pflegen.
  • Mit 30 (ach herrje wie alt wirst du denken) führst du ein erfülltes Leben mit innerer Ruhe und Zufriedenheit. Deine Zukunftspläne sind geschmiedet, es ist ein lieber Mensch an deiner Seite, du hast ein kuscheliges Zuhause und fühlst dich wohl in deiner Haut (meistens!).

Alles in allem würde ich meine Jugend genauso leben, wie ich es getan habe, aber die ein oder andere Verrücktheit mehr hätte ich mir schon erlauben können. Auch mehr Gelassenheit und Spontanität hätten mir gut getan. Dies habe ich nun erkannt und versuche aktuell etwas mehr davon in meinem Leben unterzubringen, auch wenn das unter anderen Vorzeichen geschieht als zu Teenagerzeiten. So besuche ich mehr Konzerte, wage mich auf Höhen wie im Hochseilklettergarten und füttere das Kind in mir mit der ein oder anderen albernen Blödelei im Alltag. So wollte ich erst kürzlich schaukeln gehen, als mir im Büro mal wieder alles zu Kopf stieg. Ein bisschen Kind steckt in jedem von uns, ab und an sollten wir das auch rauslassen, würde vieles entspannen.

Nun bin ich gespannt, was ihr über dieses Thema denkt. Wollt ihr noch mal 17 sein? Welche Lehren habt ihr aus eurem bisherigen Leben gezogen, die ihr früher so gut hättet gebrauchen können? Nutzt dafür fleißig die Kommentarfunktion oder schreibt eure Gedanken als eigenen Post nieder.

Wünsche euch noch schönen Abend, hier scheint der Regen erstmal vorbei zu sein.
Liebe Grüße, Silke

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11 Dinge über mich

Nach dem Liebster Award hat mich die liebe Caro dazu eingeladen, insgesamt 11 Dinge über mich aufzuschreiben, die mich als Person besonders machen. An dieser Stelle vielen Dank, die Einladung nehme ich sehr gerne an. Schließlich finde ich es auch bei anderen Bloggern immer spannend, wenn sie ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Ob es so wie bei Caro noch zwei weitere Teile mit jeweils 11 Besonderheiten von mir geben wird, muss ich mir noch überlegen. Zu erzählen gäbe bestimmt noch eine Menge. Wünsche euch nun viel Spaß beim Lesen meiner Liste:

Texel Strand weiß Wattenmeerinseln

1. Ich habe eine ziemlich unleserliche Handschrift – sagt man mir so nach – daher ist es gut, dass dieser Blog in Klarschrift verfasst ist.

2. Ich bin ungeduldig, was manchmal in der Unart mündet, andere im Gespräch zu unterbrechen. Arbeite aber an mir und es ist schon besser geworden wie ich höre.

3. Ich beschenke gerne liebe Menschen in meinem Umfeld, am liebsten mit selbstgemachten Dingen so wie hier.

4. Ich backe sehr gerne, an diesem Beispiel könnt ihr euch davon überzeugen, inzwischen zähle ich auch kochen nicht mehr zu einem notwendigen Übel, sondern habe manchmal sogar Spaß daran Neues auszuprobieren.

5. Ich bin ein echter Familienmensch, was nicht immer einfach umzusetzen ist, wenn ein Teil der Familie knapp 600 km entfernt lebt. Dennoch haben wir ein sehr inniges Verhältnis und sehen uns so oft es geht.

6. Ich liebe ABBA, Krimis in jeder Form egal ob Buch, Film oder Serie – wäre gerne manchmal selbst ErmittlerIN und die Minions – manchmal bin ich selbst ein bisschen BANANNAAAA.

7. Ich bin manchmal schusselig, stoße mich unnötiger Weise oder stelle mich bei manchen Sachen ein bisschen zu kompliziert an.

8. Ich fange zu guter Musik unwillkürlich an zu summen, singen, pfeifen, tanzen, denn ich liebe Musik und mag es zu tanzen. Dabei ist die Musikrichtung nicht so entscheidend.

9. Meine Lieblingsfarbe ist dunkelblau, das auch mal ins Lila gehen darf, nicht so mag ich pink bzw.rosa und alles mit Glitzer – nenne es gerne „bling, bling“.

10. Mein Frühstück beginnt immer mit einem süßen Brotaufstrich, ganz im Gegensatz zum Liebsten. Früher gab es nur süß morgens, inzwischen mag ich auch herzhaft, aber egal wie ich muss frühstücken, sonst bin ich nur ein halber Mensch. Dazu gibt es Tee, Kaffee trinke ich kaum, wenn dann nur mit viel Milch.

11. Ich bin gerne organisiert, plane Termine sehr gründlich, daher fällt mir Spontanität eher schwer. Aber besonders im letzten Jahr ist mir das schon ganz gut gelungen.

So nun freue ich mich auf ein paar Details über euch, was macht euch zu der Person, die ihr seid. Ich bezeichne sie ganz gezielt als Besonderheiten statt Macken, nach dem letzten Post über meinen Körper möchte ich bewusst etwas anders denken und schreiben. Denn Veränderung beginnt im Kopf.

Genießt die Sonne an diesem wunderbaren Sommertag.
Viele liebe Grüße, Silke

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Blogparade #Mein Körper und ich – ein langer Weg zur Zufriedenheit

Mein Koerper und ich_1
Die liebe Fee ist eine bewundernswert starke Frau, die mit ihrer aktuellen Blogparade ein sehr persönliches Thema anschneidet und ich habe ein Weilchen überlegt, ob ich mich daran beteilige. Schließlich haben mein Körper und ich noch nicht lange grundsätzlich Frieden miteinander geschlossen, bis dahin war es ein langer Weg seit ich ein Teenager war. In dieser Zeit habe ich erlebt wie es ist, ausgegrenzt zu werden, weil ich für gute Noten nicht so hart arbeiten musste wie die meisten anderen. Der Begriff Streber war da noch einer der „netten“ Ausdrücke. Durch meinen Kleidungsstil, der nicht von großen Marken und den aktuellen Trends der damaligen Zeit geprägt war, wurde mein Außenseiter-Status noch verstärkt. Mit der Pubertät entwickelte sich mein Körper dann noch von zierlich mit Storchenbeinen zu ziemlich kräftig, was es mir in dieser Situation nicht leichter machte. Seitdem haderte ich meinem Aussehen, dachte „wenn ich doch nur schlank wäre, könnte ich diese angesagten Klamotten tragen“ und bekäme endlich den Anschluss in der Gruppe, den ich mir wünschte. Doch trotz regelmäßigem Sport von Turnen und Tanzen über Fußball (ja Mädchen- bzw. Frauenfußball, der Ende der Neunziger noch nicht so normal war wie heute) bis hin zu Volleyball sowie einer bewussteren Ernährung mit weniger Süßigkeiten wollte es mir nicht gelingen, mein damals gestecktes Ziel zu erreichen. Natürlich ließ ich mich auch vom allgemein geltenden Schönheitideal leiten, dass mit Maßen von 90-60-90 im Vergleich zu heute noch harmlos war.

Das heute Thigh Gap (die Lücke zwischen den Oberschenkel bei geschlossenen Beinen) und Bikini Bridge (im Liegen stehen die Hüftknochen so weit vor, dass die Hose nicht am Bauch aufliegt) als erstrebenswert gelten finde ich erschreckend. Dank Photoshop und Co. wird uns ja in den Medien ein verzerrtes Schönheitsbild vorgegaukelt, das hoffentlich die meisten Frauen auch nicht als ihr Eigenes adaptieren. Dramatisch finde ich allerdings den Einfluss auf unsere nachfolgenden Generationen, denen es sicher noch sehr schwer fällt zu differenzieren. Hier ist es die Aufgabe des erwachsenen Umfelds entsprechend aufmerksam zu sein und einfühlsam aufzuklären, am besten direkt anhand von Beispielen, gibt ja viele Videos im Netz, die zeigen, wie das hübsche Cover-Modell vor der Bearbeitung aussah. Vielleicht lässt sich das auch im schulischen Umfeld einbauen, wobei mir dort schon zu viel Verantwortung abgelegt wird, die dort nicht hingehört. Dennoch sollte über Ausgrenzung/Mobbing etc. aufgeklärt und eine entsprechende Anlaufstelle für Betroffene eingerichtet werden. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie hilflos man dem ausgesetzt ist und die Lehrer zumindest zu meiner Zeit dafür gar keinen Blick hatten. Hoffe sehr für ein mögliches eigenes Kind ein gutes Vorbild zu sein, damit es später ein besseres Selbstbild und ein zufriedenes Körpergefühl hat.

Mit Beginn meiner Ausbildung und der damit verbundenen Akzeptanz durch meine Kollegen entwickelte ich mehr Selbstbewusstsein und setzte die erste Version eines Friedensvertrages mit meinem Körper auf. Doch dieser sollte noch einige Revisionen erhalten, bis er in der heutigen Fassung seine Gültigkeit erhielt. Doch mein Selbstbild geriet immer wieder ins Wanken, wenn ich an mir und meinem Aussehen zweifelte, besonders dann, wenn ich in der Liebe mal wieder gescheitert war. Diese Unzufriedenheit strahlte ich wohl auch aus, was auch nicht förderlich war, wie ihr euch denken könnt. Einen großen Schritt weiter brachte es mich den Liebsten kennenzulernen, von ihm geliebt und begehrt zu werden und mit ihm gemeinsam an der Ernährung zu arbeiten. Schließlich verlor ich etwa 10 kg Gewicht, ein bis zwei Kleidergrößen und legte um ein Vielfaches mehr an Selbstzufriedenheit zu. Inzwischen erwische ich mich dabei, wie ich den Flur beschwingt entlang gehe, als wäre es mein persönlicher Laufsteg, ich mich gerne im Spiegel betrachte und viel öfter innerlich strahle. Damit habe ich eine entsprechende Wirkung auf mein Umfeld, was mir immer öfter nette Begegnungen oder auch mal Komplimente beschert, die mir wieder ein Grinsen ins Gesicht zaubern. Es scheint etwas dran zu sein, dass man zurückbekommt, was man ausstrahlt.

Mein Koerper und ich_2
Hier seht ihr mich in einem Outfit, in dem ich mich erstmals so richtig anziehend finde und gleichzeitig wohl in meiner Haut fühle. Gleichermaßen gibt es natürlich immernoch die Tage an denen ich bestimmte Kleidungsstücke nicht probiere, weil ich glaube, dass sie mir wegen meiner Figur nicht stehen oder ich jedes Fettpölsterchen genau unter die Lupe nehme, das ich gerne los werden möchte. Besonders wenn ich mehr genascht habe als ich wollte fühle ich mich danach nicht besonders attraktiv. Dennoch kann ich inzwischen an diesem öffentlichen Ort zugeben, was mir an meinem Körper gut gefällt: meine Augen, mein kräftiges Haar, meine meist reine und pflegeleichte Haut, meine Oberweite sowie meine Hände und Füße. Abgesehen von den Fettpölsterchen am Bauch, den Oberarmen und Beinen hadere ich mit meinem schlechten Bindegewebe sowie meinem hellen, sonnenbrandgefährdeten Hautton. Doch inzwischen kann ich damit die meiste Zeit ganz gut umgehen und versuche durch gezieltes Training zumindest eine gewisse Verbesserung zu erzielen. Dennoch bin ich inzwischen realistisch genug einzusehen, dass ich an meinem grundlegenden Körperbau und so manchen Gegebenheiten nicht viel ändern kann. So lerne ich stetig glücklich damit zu leben. Zu dem großen Schritt, einen Bikini zu kaufen und auch zu tragen, bin ich noch nicht bereit, aber figurbetonte Kleidung ist schon ein deutlicher Fortschritt für mich. An Tagen wie heute mit viel Zufriedenheit im Herzen, kann ich mich sogar im Ist-Zustand schön finden.

Wenn ich Schönheit definieren müsste fallen mir gleich zwei Begriffe ein: Natürlichkeit und Proportionen. Finde sowohl bei Mann als auch Frau gehört ein bisschen Fett an die richtigen Stellen, damit ich einen Menschen als schön und nicht mager/dürr empfinde. Kürzlich habe ich an einer Raststätte eine Frau mit dunklem Teint gesehen, die ein unglaublich symethrisches Gesicht hatte, was ich auf Anhieb als sehr schön bezeichnet habe. Auch der Liebste war meiner Meinung – diese konnte er ohne Sorge um eine Eifersuchtsszene äußern – und so war ich kurz davor ihr das mal zu sagen, vermutlich passiert das nicht häufig. Schließlich sind wir Menschen geizig mit Komplimenten, versuche auch in diesem Punkt etwas zu verändern, indem ich Leuten in meinem Umfeld sage, wenn mir etwas gut gefällt.

Nachdem ihr nun einen sehr persönlichen Einblick bekommen habt, interessiert mich natürlich sehr, wie ihr zu eurem Körper steht. Schreibt mir fleißig in den Kommentaren, was da in euch vorgeht.

Liebe Grüße, Silke

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An Tagen wie diesen – eine kleine Anekdote

Sicher kennt ihr solche Tage, im Job läuft nichts rund, dann steht ihr auch noch im Stau und schafft es nicht mehr rechtzeitig zum Sportkurs, der einzige Lichtblick am Tag. Ich hatte heute so einen Tag, an dem ich am liebsten nur schmollend in der Ecke sitzen oder mir die Bettdecke über den Kopf ziehen möchte. Doch natürlich weiß ich, dass das gar nichts bringt. Daher habe ich zuhause ein bisschen trainiert und die Glückshormone haben meine Stimmung etwas aufgebessert. Um mich weiter abzulenken und aufzubauen möchte ich eine kleine Anekdote mit euch teilen.

Manchmal kann ich ganz schön dickköpfig und uneinsichtig sein, oft zum Leidwesen meiner Mitmenschen. Bei folgender Geschichte habe ich mich wieder einmal von meiner besten Seite gezeigt 😉 Vor ein paar Tagen entdeckten wir ein Schneckenhaus am Sturz über der Terrassentür von außen, das verwunderte uns zwar, wir haben es aber nicht weiter verfolgt. Kurze Zeit später finde ich das Schnecken am Boden kurz hinter der Tür auf der Terrasse. Eigentlich möchte ich zunächst verhindern, dass es kaputt getreten wird und hebe es auf. Dabei schaue ich in das Haus und bin fest davon überzeugt, dass es leer ist. Da ich es sehr schön finde setze ich es als Deko in meinen Blumentopf auf dem Terrassentisch. Der Liebste ist allerdings anderer Meinung, lässt mich aber im Glauben, da er in solchen Momenten eh nicht gegen mich ankommt. Schlauer Junge…

Noch am Abend finde ich das Häuschen im Topf nicht mehr an seinem Platz,der Liebste vermutet, dass sie doch weggekrochen ist. Kann ja gar nicht sein, sage ich. Vielleicht hat ein Vogel es weggeholt (wäre nicht das erste Mal, dass Vögel unsere Deko im Topf mögen – zuletzt fanden Deko-Eier aufgepickt vor) oder der Wind hat es weggeweht, lenkt er ein. Nein ich lasse mich nicht beirren und suche den ganzen Topf in der Dämmerung ab. Finde das Haus ganz nah am Übergang der Pflanze in die Erde, komisch denke ich. Wie ist es da nur hingekommen? Und voller Erde ist es auch, unerhört! Schüttle und klopfe das Häuschen am Rand des Pflanztopfes, um es von der Erde zu befreien und hinein sehen zu können. Auch wenn ich immernoch fest vom „Leerstand“ überzeugt bin, sieht sich der Liebste nur bestätigt, sagt aber nichts weiter. Besser so glaube ich. Setze nach eingehender Untersuchung das Häuschen wieder an den Rand des Topfes, da wo es hingehört. So, wäre ja noch schöner!

Am Folgetag will ich wieder nach dem Häuschen sehen und bin überrascht, wo ich es finde:

Schneckenhaus Blumentopf
So musste ich dem Liebsten widerwillig recht geben. Setze die Schnecke wieder in die Wiese, weit weg von unserer Terrasse damit sie ihre Ruhe findet. Schließlich meint der Liebste noch, das sie Kopf über am Topf hänge sei kein Wunder, da ich immerhin ihr Haus gut durchgeschüttelt habe bei meiner Erd-Entfernungs-Aktion. Nun wolle sie verhindern, das sie ihr Frühstück rückwärts isst. Was ich gemacht habe sei so, als würde jemand unser komplettes Haus nehmen und immer wieder in den Boden rammen. Das würde uns auch nicht gefallen. Er hat schon recht – irgendwie. Auch wenn es mir widerstrebt dies zuzugeben. Später wundere ich mich über schlammige Fußspuren von der Terrassentür in den Flur, die mir der Liebste nur mit meinem Ausflug in den feuchten Garten erklären kann. Somit habe ich beim Versuch die Schnecke doch noch zu retten mir zusätzlich Arbeit im Haushalt geschaffen. Großartig!

Ich hoffe euch hat meine kleine Geschichte gefallen, so etwas passiert mir hin und wieder. Naja NObody’s perfect oder so. Vielleicht hattet ihr auch einen harten Tag und ich konnte euch ein wenig aufheitern. Falls ihr ähnliche Geschichten zu erzählen habt, freue ich mich über jede in den Kommentaren.

Wünsche euch noch einen schönen Abend.
Ganz liebe Grüße, Silke

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Was mich glücklich macht – #Happy List

Texel Strand Meer Sonne
Die liebe Nika von Little Tigers hat sich an der Aktion #Happy List beteiligt, ihren Beitrag findest du hier. Dabei werden kurz alltägliche Dinge zusammengetragen, die einen glücklich machen. Mir gefällt diese Idee sehr, daher möchte ich mich mit einer eigenen Liste beteiligen. Schließlich ist Glück das einzige gut, dass sich vermehrt, wenn man es teilt:

  • eure Kommentare zu meinem Blog sowie mein Gastbeitrag auf Nikas Blog über mein Rezept für Maulwurfkuchen – klick
  • morgens die Vögel zwitschern hören und die Sonne durch den Rollo blinzeln sehen
  • am Wochenende ausschlafen
  • in den Armen des Liebsten liegen
  • Erdbeeren in jeder Variation essen oder frisches Obst als Smoothie genießen
  • mit dem Rad die Umgebung erkunden, dabei schöne Fotomotive entdecken und die Haut bräunen
  • meine Familie, besonders die Kinder
  • auf der Terrasse frühstücken/essen
  • Lob oder Komplimente (in jeglicher Form)
  • andere zu beschenken

So nun hoffe ich, dass euch meine Liste gefallen hat. Ich freue mich, wenn ihr mir in den Kommentaren hinterlasst, was euch aktuell glücklich macht.
Ganz liebe Grüße, Silke

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#Schreibzeit – Meine Momentaufnahme

Meine Lieben,

wie schon im letzten Monat möchte ich mich auch dieses Mal an Bines Schreibzeit beteiligen. In diesem Monat geht es um eine Momentaufnahme, für die Bine verschiedene Punkte zusammengetragen hat, die ich im Folgenden für mich beantworten möchte. Alle Beiträge zu diesem Thema findet ihr hier.

.denke ich: viel an die Zukunft, überlege mir genau was ich beruflich und persönlich erreichen möchte. Dazu gehört auch herauszufinden, was mir gut tut und was weniger. Einige Entscheidungen habe ich bereits getroffen, die mich lange beschäftigt haben, jetzt arbeite ich noch an deren Umsetzung. Persönlich möchte ich die nächsten paar Jahre noch zu zweit mit dem Liebsten genießen, danach planen wir eine Familie zu gründen. Konkreter möchte ich das Thema nicht fassen, da ich nicht weiß, ob sich die Pläne erfüllen werden, so beuge ich einer allzu großen Enttäuschung vor. Darüber hinaus beschäftigt mich das Thema Freundschaft, einige lieb gewonnene Menschen verändern sich und der Kontakt reißt ab, mit anderen wiederum kann man die Freundschaft intensivieren. Vermutlich befinde ich mich jetzt in einem Lebensabschnitt mit tiefgreifenden Entscheidungen, die nicht jeder gleichermaßen mitträgt. Doch so zeigt sich, mit wem ich noch langfristig befreundet sein werde und von wem ich mich, wenn auch schmerzlich, trennen muss. Gleichzeitig denke ich daran, wie sehr ich mich in den letzten Jahren entwickelt habe, was mir heute deutlich leichter fällt als früher und darauf bin ich stolz. Es war teilweise harte Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Bei meinem Klassentreffen im letzten Jahr nach gut 10 Jahren seit Schulabschluss wurde mir diese positive Veränderung bestätigt. Daran versuche ich zu denken, wenn sich hin und wieder auch Zweifel hinterlistig einschleichen wollen.

.mag ich: das Frühjahr und den bevorstehenden Sommer, viel mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, grillen, die Winterblässe langsam loszuwerden; mich gesund zu ernähren und mehr zu bewegen, das gibt mir viel Energie und ein besseres Körpergefühl; nette Abende mit dem Liebsten oder guten Freunden zu verbringen, Feste zu planen und Gäste zu bewirten; frische Blumen in der Vase, besonders wenn sie so toll aufgehen wie diese Rosen hier:

Rote Rosen Aldi

.mag ich nicht: meine Allergie auf die aktuell fliegenden Pollen, wobei ich das dieses Jahr schon besser im Griff habe; den Feierabend-Verkehr, der aktuell aufgrund einiger Sperrungen/ Umleitungen schlimmer ist als sonst und viele Autofahrer scheinbar schon zu viel Sonne abbekommen haben, anders kann ich mir ihre verrückten Spurwechsel-Manöver nicht erklären.

.fühle ich: mich recht zufrieden und entspannt, nur etwas (frühjahrs-) müde. Mein Privatleben macht mich aktuell sehr glücklich und auch beruflich bin ich guter Dinge, dass ich bald den Weg einschlagen kann, den ich mir vorstelle. Dann werde ich noch ausgeglichener sein.

.trage ich: meistens Jeans, T-Shirt und Strickjacke, manchmal auch eine Bluse oder Stoffhose im Büro. Je nach Wetter dann Sneaker oder Ballerinas dazu, manchmal auch noch Tuch und Jacke. Mit den zunehmend wärmeren Temperaturen kommen dann auch kürzere Hosen, mal ein Rock und helle Hosenfarben dazu. Ich hoffe bis zum Sommer noch etwas an meiner Figur verändern zu können, dann gönne ich mir ein richtig schönes (langes) Sommerkleid.

.brauche ich: eine schöne, handliche Fototasche, damit ich meine Kamera öfter auch unterwegs mitnehme. Habe zwar eine große, gepolsterte Profi-Tasche, doch die ist schon ohne Kamera recht schwer und unpraktisch. Vielleicht kann mir da jemand was empfehlen?

.nervt mich: Dinge zu vergessen oder zu verbummeln, so eine gewisse Schusseligkeit an den Tag zu legen. Kürzlich habe ich Käse gekauft, zuhause meine Taschen ausgepackt, ihn aber irgendwie übersehen. Später viel es mir wieder ein, dann habe ich alles abgesucht, als ich ihn fand war er so lange ohne Kühlung, dass ich ihn vernichten musste.

.will ich: endlich in den Urlaub und mich weiter bräunen, viel draußen unternehmen, grillen. Doch es sind nur noch etwas über 2 Wochen, somit nicht mehr allzu lange hin.

.höre ich: im Büro meist Radio mit WDR 2 oder WDR 4 (die spielen oft Oldies, aber auch Neues). Fürs Auto habe ich einen bunten Mix von gefühlvollen Balladen – im Moment ist Boyce Avenue mein Favorit – über aktuelle Charts, Rock, Metal bis hin zu Elektro Swing. Besonders morgens nach dem Aufwachen höre ich auch gerne den Vögeln vor dem Fenster bei ihrem Gesang zu.

.mache ich: auf den Radtouren gerne Fotos und auch zu anderen Gelegenheiten übe ich weiter mit meiner DSLR; backe ich gerne Kuchen oder Muffins; schreibe ich Blogbeiträge; lese ich gern oder schaue Serien wie Rizzoli & Isles.

Ruhr Mülheim

.esse ich: seit Anfang Mai wenig Kohlenhydrate, dafür mehr Eiweiß, Gemüse, Fleisch und Fisch. Bisher schlägt sich das schon mit kleineren Erfolgen auf der Waage nieder, ich fühle mich fitter und energiegeladener, obwohl ich nicht hungern muss. Ich bin überrascht wie sehr die richtigen Lebensmittel einen doch satt machen, es lecker schmeckt und man gleichzeitig abnehmen kann. Klar gab es auch so manche Gerichte am Anfang, die nicht so auf Begeisterung gestoßen sind, aber das war zum Glück eher die Ausnahme. Orientiere mich an dem Kochbuch zum Programm von Detlef D. Soost, möchte hier nicht weiter Werbung machen, kann aber das dem Programm zugrunde liegende Ernährungskonzept empfehlen.

.trinke ich: morgens meine Tasse Tee, ab und auch einen Cappuccino oder Latte Macchiato; tagsüber im Büro meistens Wasser mit ein bisschen Blubber, zum Sport dann ganz ohne, abends mal einen Wein zum Essen sonst meist Coke light.

.rieche ich: mein neues Parfum CK One Summer, das mir bei einer Kollegin positiv aufgefallen war und es wirklich Lust auf den bevorstehenden Sommer macht. Bei der aktuellen Ernährung gibt es oft frisches Gemüse oder intensive teils asiatische Kräuter, da duftet es in der Wohnung sehr angenehm. Besonders der Geruch von Erdbeeren und Paprika gefällt mir.

.vermisse ich: den Käse nicht mehr ;); die Unbeschwertheit und Spontanität aus Kindheit und Jugend, inzwischen dominieren doch die Gedanken, teils Sorgen, Zweifel und lähmen mich von Zeit zu Zeit.

.bedaure ich: ehrlich gesagt gibt es da nichts, dass mich intensiv beschäftigt. Sicher wäre eine andere Ausbildungsrichtung aus heutiger Sicht sinnvoller gewesen, aber mit meiner Entscheidung damals bin ich nicht unglücklich. Es gibt viele Situationen, die im Nachhinein anders zu bewerten sind, aber zum damaligen Zeitpunkt die richtigen waren.

.träume ich: von einem Roadtrip durch die USA, am besten von Ost nach West, dabei so viel sehen wie möglich. Alternativ eine Tour durch Irland oder Südfrankreich, am liebsten mit dem Auto, um da anhalten zu können wo es mir gefällt. Leider ist der Liebste nicht so reisebegeistert (er ist nur gerne da), somit muss ich den ein oder anderen Kompromiss schließen. Vielleicht erfüllen wir uns mit den USA doch in den nächsten Jahren einen Traum, bevor es mit der Familienplanung los geht.

.danke ich: das habe ich ja bereits hier ausführlich erläutert.

Nun hoffe ich diese Momentaufnahme hat euch gefallen. Ich freue mich in den Kommentaren zu lesen, was bei euch gerade so los ist.
Viele Grüße,
Silke

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Kinder – wie die Zeit vergeht

Meine Lieben,

die ersten 4 Monate des Jahres sind bereits um, ich bin immer wieder überrascht wie schnell das doch geht. Früher habe ich meine Eltern und Großeltern belächelt als sie meinten, je älter man wird umso schneller vergeht die Zeit. Quatsch dachte ich mir, die Zeit ist doch immer gleich lang, 60 Minuten hat eine Stunde und ein Tag hat 24 davon. Inzwischen kann ich ihnen nur recht geben. Besonders an der Entwicklung von Kindern in Familie und Freundeskreis kann man das sehen. Gerade noch hat man ihnen beim Essen geholfen oder die Schuhe gebunden, schon luchsen sie einem das Smartphone ab oder kaufen sich etwas von „ihrem“ Geld. Für mich war vor wenigen Wochen die Kommunion meiner Nichte ein sehr emotionales Erlebnis, bei dem mir dieser Umstand so richtig bewusst geworden ist. Da stand ich fast an der gleichen Stelle wie vor gut 8 Jahren bei ihrer Taufe und sah ihr zu, wie sie diesen besonderen Tag erlebte.  Später habe ich dann all meine Fähigkeiten in Sachen Digitalfotografie mit der Spiegelreflex zusammen genommen und viele Aufnahmen von ihr gemacht. Einige davon sind richtig professionell geworden. Mein Lieblingsbild habe ich eingerahmt im Flur hängen und denke jedes Mal beim Betrachten daran, wie groß sie inzwischen ist. Da ich Fotos von Familie und Freunden hier nicht veröffentlichen möchte, hier nur ein Foto von ihrem wundervollen Haarschmuck, der so mancher Braut Konkurrenz machen könnte. Diese hat eine Friseurmeisterin gemacht, die mit meiner Schwester befreundet ist. Würde mir wünschen, das ich mit meinen kurzen Haaren bei einer späteren Hochzeit auch so schön glänzen kann.

Haarschmuck; Kommunion; Blumen
Dieses Erlebnis nehme ich nun zum Anlass hier ein wenig das bisherige Jahr Revue passieren zu lassen und mir in diesem Zusammenhang fest vorzunehmen, ein Memorybook wie Katja es führt anzufangen. Manchmal hilft es ja, sich Vorsätze aufzuschreiben, damit sie endlich umgesetzt werden. Mit erstaunlich viel Schnee für unsere Region im Januar – ich erspare euch so kurz vor dem Sommer ein dazugehöriges Bild 🙂 – beginne ich das Jahr recht entspannt mit viel Zeit in der Familie, besonders da es seit Ende 2014 ein neues Familienmitglied zu bestaunen gibt. Gleichermaßen verbringe ich viel Zeit mit Freunden, die zum Teil auch recht frisch gebackene Eltern sind. Mit den noch ungebundenen Freunden treffen der Liebste und ich uns zum Running Sushi & Grill im Sakura in Bochum, sehr empfehlenswert wenn man die asiatische Küche im Allgemeinen und Sushi im Besonderen mag. Dort ist es fast wie im Schlaraffenland, da das Essen auf Förderbändern am Tisch vorbeifährt und man nur zugreifen muss. Wie ihr bereits aus einem früheren Beitrag von mir wisst, habe ich das Plätzchen backen von vor Weihnachten auf den Januar verlegt. Das könnte ich zur Regel machen, da man in der Vorweihnachtszeit sowieso viel zu viel Süßes um sich herum hat. Den Januar schließen der Liebste und ich mit einem 3-Gänge-Menü im Mediterran Mülheim an der Ruhr ab, das ich zuvor über einen Groupon-Gutschein günstig erstanden habe. Das Restaurant in der Mülheimer Innenstadt hat viel Flair, einen guten Service und das wichtigste: sehr leckeres Essen aus der italienischen, spanischen, portugiesischen und süd-französischen Küche. Wer mag kann sogar ausgefallene Gerichte wie Jakobsmuscheln oder Schnecken wählen, das habe ich mich allerdings nicht getraut. Mitgenommen von diesem Abend habe ich eine neue Vorliebe: griechischer Joghurt. Den gibt es glücklicherweise auch im Supermarkt bei uns zu kaufen, teils schon mit Obst oder Honig verfeinert, schmeckt aber auch pur mit frischen Früchten sehr gut.

Im Februar ist verwenden der Liebste und ich unsere Zeit wieder für Familie und Freunde, für sehr gute Freunde investieren wir diese um beim Hausumbau und Umzug zu helfen. Auch wenn es oft schweißtreibend ist und einem an den Folgetagen gerne mal der ein oder andere Muskel weh tut, mag ich das Gefühl zu sehen, was man getan hat. Das ist ja bei sonst viel Kopfarbeit im Büro eine wirklich schöne Abwechslung. An einem der ersten etwas wärmeren und trockenen Tage machen wir einen Spaziergang in der Umgebung und entdecken, dass es keine 10 Minuten Fußweg einen landwirtschaftlichen  Betrieb gibt, der – wie ich mit der Zeit herausfand – regelmäßig seine Tiere auf den Wiesen unterhalb der Autobahn weiden lässt. Daher findet ihr in meiner Kollage sowohl die weidenden Tiere als auch einen Blick in den Stall, der auf mich riesig und zugleich unheimlich wirkt. Der Liebste meinte darauf nur, dass bei mir so vieles Unbehagen verursacht, dem kann ich selbstverständlich nicht zustimmen 😉 Eines der der Tiere hat sogar neugierig in unsere Richtung geblickt, wenn ich jetzt Gedanken lesen könnte…

Kuehe, Mülheim Ruhr, A40
Der Monat endete dann mit einem „sturmfreien“ Wochenende für mich. Während der Liebste mit Freunden seiner Leidenschaft dem Computerspielen in einem Feriendorf nachging, genoss ich das „Single-Dasein auf Zeit“ mit Ausgehen am Freitagabend zusammen mit meiner besten Freundin, einer ausgiebigen Shopping- Tour am Samstag sowie Mädchen-Filmen am Abend, Essen bei meinen Eltern am Sonntag, das war fast so wie früher. Da er zweimal jährlich zu diesem Wochenende fährt, kann ich diese Zeit entsprechend nutzen. Ist schon was anderes sich so Freiraum zu nehmen und abends doch gemeinsam einzuschlafen als räumlich voneinander getrennt zu sein. Das sehe ich aber noch nicht lange so, anfangs waren diese Wochenende eher eine Qual für mich, aber man wächst ja an seinen Aufgaben.

Im März holte ich mir dann die ersten Frühlingsblumen ins Haus, das mache ich seitdem regelmäßig. Dazu müsst ihr wissen, dass weder der Liebste noch ich mit einem grünen Daumen gesegnet sind, sodass es bei uns recht wenig Pflanzen in der Wohnung gibt. Daher freue ich mich besonders über etwas Blühendes so wie hier:

Tulpen; Fruehling; graue Wand; weißer Tisch
Der Montag bescherte uns so manchen schönen Frühlings- oder Sommertag und einige Wetterphänomene am Himmel:

Wetterphaenomene; roter Himmel; Muelheim Ruhr, Wolkenformation
Auch wenn eigentlich der Mai alles neu macht so haben der Liebste und ich schon im März eine Neuerung für uns entdeckt. Wir versuchen wöchentlich squashen zu gehen, ein Sport den mein Freund früher regelmäßig mit einem Kumpel ausgeübt hat und der mir bisher immer etwas suspekt war aufgrund der Geschwindigkeit des Spiels in diesem „Glaskäfig“. Ein erster Besuch in der Squashhalle eines Fitnessstudios in Mülheim belehrte mich aber eines besseren, schließlich hängt die Geschwindigkeit sehr vom verwendeten Spielball ab und wird erst mit der Zeit höher. Auch der Käfig verlor recht schnell seinen Schrecken und ich fand gefallen an diesem Sport. Es ist mir sogar gelungen insoweit mitzuspielen, dass ich nicht haushoch zu 0 oder 1/2 verloren habe. Einige Male später konnte ich dann sogar meinen ersten Satz gewinnen, was war ich stolz. Den Monat schloss ich dann mit einem Wiedersehen einer alten Schulfreundin ab, die ich Ende 2014 beim 10jährigen Klassentreffen getroffen hatte. Wieder mal eine positive Erfahrung beim Thema Freundschaften und Beziehungen, die ich mit ihr machen durfte, ich lerne gerade bei diesem Thema nicht aus.

Meinen April habe ich ja schon recht ausführlich hier beschrieben. Neben der Kommunion meiner Nichte haben wir dann noch erstmals draußen gegrillt und auf der Terasse gegessen, es gab Burger und Kartoffelecken. Darüber hinaus haben wir unsere Fahrräder flott gemacht und ein wenig die Gegend erkundet. Den Monat ließen wir dann mit Massage und leckerem Essen in Wesel ausklingen. Den Tanz in den Mai haben wir dieses Jahr durch einen ruhigen Abend zu zweit ersetzt, waren die Zeit vorher genug unterwegs.

Nun hoffe ich, dass euch meine Zwischenbilanz gefallen hat und vielleicht erzählt ihr mir in den Kommentaren, was euch bisher am meisten beschäftigt hat. Vielleicht führt ihr ja ein Erinnerungsalbum wie Katja, finde das eine tolle Sache.

Sonnige und frühsommerliche Grüße,
Silke

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#Schreibzeit – Demut im 21. Jahrhundert?!

Verehrte Leserschaft,

bei dem Titel vermuten sicher viele eine Moralpredigt, besonders gläubige Ausführungen oder eine nun völlig durchgedrehte Bloggerin. Daher fand ich diese wertschätzende Anrede durchaus gerechtfertigt, ich hoffe ich habe nicht zu sehr übertrieben. Bei Bine’s Projekt Schreibzeit auf ihrem Blog waseigenes habe ich bisher nur fleißig als Kommentatorin mitgemacht, nun reizt mich das Thema in diesem Monat so sehr, dass ich ihm einen eigenen Post widme. Der Begriff Demut ist in unserem Zeitalter fast ausgestorben, zumindest kommt es mir so vor.  Doch um meine eigene Definition der Demut zu finden, habe ich mich ein wenig im Netz zu dem Thema eingelesen und bin auf die folgenden für mich besonders passenden Erläuterungen gestoßen:

  • „Das Zurückzunehmen der eigenen Interessen gegenüber einer höheren Macht oder gegenüber einer Gemeinschaft“ (Quelle: KLICK)
  • „Der Demütige trachtet jedoch nicht danach, entgegen dem Lauf der Dinge einen persönlichen Vorteil zu erreichen. Er trachtet danach, sich der jeweiligen Gegenwart so hinzugeben, dass er ihr ohne Widerstand dient. (Quelle: KLICK)
  • „Ein demütiger, sanfter Mensch, lebt in großem Frieden und sein Herz hat Ruhe. Demut ist Stärke. Ein demütiger Mensch ist kein schwacher Mensch. Wenn Du Tugenden besitzt, denke, dass Andere viel größere Tugenden in sich tragen. Das hilft dir, Demut zu entwickeln. Ein weltlich orientierter Mensch hält zu viel von sich. Er glaubt, dass ihm keiner an Schönheit, Intelligenz und Erfahrung gleichkommt – und das erzeugt Eitelkeit und Arroganz. Wer demütig ist und alle weltlichen Titel und Ehren für bloßes Stroh hält, ist wahrlich ein großer Mensch. Man sollte ihn verehren. Deine Schwächen zu kennen erfüllt dein Herz mit Demut und zwingt dich, dich mit Stärke auszurüsten und passende Methoden zu finden, sie zu überkommen.“ (Quelle: KLICK)

Riesenschildkröte; Galapagos Schildkröte; Loro Parque Teneriffa
Sicherlich kann man den Begriff Demut, so wie jeden anderen auch, ins Extreme ziehen und ihn mit Unterwürfigkeit gleichsetzen. Doch so weit würde ich bei meiner Definition nicht gehen. Für mich sind die herausragenden Elemente die Dankbarkeit, die Gelassenheit und die Fähigkeit eigene Schwächen und unabänderliche Dinge hinzunehmen bzw. anzuerkennen. Zum Thema Dankbarkeit habe ich ja erst kürzlich einen Beitrag verfasst, daher stürze ich mich auf die verbliebenen Punkte. Das Bild der Riesenschildkröte passt für mich sehr gut, da sie ihre „Schnelligkeit“ akzeptiert und für mich der Inbegriff der Gelassenheit ist. An meiner Gelassenheit arbeite ich aktuell mittels Meditation, auf die ich durch einen Post der lieben Karin Anfang März aufmerksam geworden bin. Besonders zu Beginn hat mir die App „Calm“ geholfen, die u.a. geführte (englischsprachige) Sitzungen anbietet oder einfach nur ruhige Melodien auf Wunsch mit Timer ab 2 Minuten aufwärts anbietet. Nach gut einem Monat schaffe ich es meistens morgens für wenige Minuten noch vor dem Aufstehen innezuhalten, mich auf das hier und jetzt zu konzentrieren und mit mehr Energie in den Tag zu starten. Zwischendurch meist gegen Abend nehme ich mir dann 10-15 Minuten Zeit für eine der geführten Lektionen der App, die einem verschiedene Übungen zur Entspannung zeigt und die Sinne schärft, im Alltag öfter mal aus dem „Autopiloten“ auszubrechen. Habe den Eindruck, dass ich insgesamt ruhiger geworden bin und auch mit Situationen, die mich aufregen insgesamt gelassener umgehen kann. Merke besonders im Straßenverkehr, dass ich seltener am Steuer schimpfe und wild gestikuliere, wenn es nicht so läuft, wie ich es mir wünsche.

Erst kürzlich sprach ich mit einer Kollegin darüber, dass es immer wieder Dinge und Ereignisse gibt, die man nicht ändern kann und die einen oft unverhofft treffen. Wir überlegten dann, wie es wäre, wenn man von einer Wahrsagerin die Zukunft vorhergesagt bekäme, ob wir es überhaupt wissen wollten und wenn ja, wie wir mit diesem Wissen umgehen würden. Schließlich kann niemand eine verlässliche Prognose für die Zukunft stellen. Das Ergebnis unseres Gesprächs war dann auch, dass wir lieber nicht alles über unsere Zukunft wissen wollen. Vielfach hat mich die Erfahrung gelehrt, dass alle Erlebnisse, die man im Laufe eines Lebens macht, irgendwann einen Sinn ergeben, auch wenn man ihn nicht sofort erkennt. Ich habe das ein oder andere Mal sogar Monate oder Jahre später den Grund gefunden oder verstanden, wie wichtig und richtig diese Erfahrung für mich war. So bin ich in vielen Fällen dazu übergangen, das Geschehene hinzunehmen, da ich es ja nicht ändern kann. Auch versuche ich einmal gesteckte Ziele von Zeit zu Zeit zu hinterfragen und Sie gegebenfalls durch andere zu ersetzen, wenn sie sich als nicht realisierbar herausstellen, mich mehr blockieren als antreiben und ich meine Energie besser einsetzen könnte. Dazu gehörte auch die Teile meines Wesens, die ich gemeinhin als Schwächen bezeichnen würde, zu akzeptieren und nicht dem aktuell vorherrschenden Trend zur Perfektion hinterher zu laufen. Ein wirklicher Trendsetter oder Mitläufer in diesem Sinne war ich eigentlich nie, dennoch kann ich mich nicht davon freisprechen Vergleiche anzustellen. Eine Gegenaktion zu diesem Trend hat Katja von Mädchenmitherz gestartet, vielleicht stelle ich auch demnächst etwas zu „ich kann voll nicht…“ ein. Ich bin immer wieder überrascht wie viele sich von den schönen Bildern auf anderen Blogs, bei Instagram, Pinterest und Co. beeinflussen und teils sogar stressen lassen. Vielleicht habe ich in diesem Punkt schon eine Gelassenheit und Stufe der Demut erreicht, die mich davor bewahrt, ähnlich zu empfinden. Wie bei vielen anderen Dingen auch habe ich meinen eigenen Weg gefunden und lasse mich dabei nicht allzu sehr von der allgemeinen Meinung leiten.

Was für mich in Bezug auf Demut und Dankbarkeit auch dazu gehört ist Wertschätzung. Diese kann ich besonders in unserem Zeitalter anderen Menschen entgegenbringen, wenn ich ihnen Zeit widme. So erzählte mir erst kürzlich ein Kollege, dass er das Gefühl habe für ein gemütliches Grillen im Freundeskreis oder ähnliches bliebe ihm nicht mehr die Zeit. Früher habe er das deutlich öfter gemacht. Dazu muss man wissen, dass er nur ein wenig jünger ist als ich. Dazu habe ich ihm erwidert, dass ich mir für einige wenige enge Freunde diese Zeit immer nehme, auch wenn es manchmal schwierig ist. Beispielsweise unseren Abend am Karfreitag, von dem ich hier berichtet habe, war die Gelegenheit einige Freunde wiederzusehen und einige schöne Stunden zu verbringen. Dafür war es uns auch die Mühe wert, das Essen soweit als möglich frisch zuzubereiten, was entsprechend anerkannt wurde. Dennoch waren einige überrascht, dass wir die Nuggets und Kartoffelecken, die es gab, selbst paniert/gewürzt hatten. Denke auch wenn es oft schwierig ist, muss man sich auch der Zeit nicht unterwerfen, in dieser Hinsicht ist jeder seines Glückes Schmied. Sicherlich habe ich das in der Vergangenheit auch nicht konsequent gelebt, aber gerade in den letzten Jahren und mit einem sich verändernden Freundeskreis ist mir klar geworden, wer mir wichtig ist und Energie schenkt. Dem gebe ich Zeit zurück, entweder indem ich mich mit ihm treffe oder etwas Selbstgemachtes schenke. Darin habe ich Zeit und Gehirnschmalz investiert, was ich aber für besondere Menschen gerne tue. Daher macht es mir auch so viel Spaß zu backen und es dann später mit anderen zu verzehren. Dabei ist mir die Freude des Anderen über das Geschenkte oder Selbstgemachte wichtiger, als aufzurechnen, was ich bisher schon von dieser Person bekommen habe. Nichtsdestotrotz achte ich darauf, wer diese Großzügigkeit ausnutzt und mir so Energie raubt.

So nun hoffe ich, dass dieser Post für euch nicht all zu schwere Kost war. Vielleicht habe ich euch auch zum Nachdenken angeregt, freue mich sehr über eure Sichtweise zum Thema Demut.
Wünsche euch noch einen schönen Tag.

Viele liebe Grüße,
Silke

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Abendspaziergang – frische Luft und freie Gedanken

Hallöchen,

eigentlich wollte ich euch ja schon längst von meinem Trip nach München erzählt haben, ein weiteres Rezept einstellen und vieles mehr. Ihr merkt schon, da ist eins dieser unangenehmen Wörter „eigentlich“. Ich komme nicht drum herum, ich war die letzten Wochen entweder zu beschäftigt oder nicht in Stimmung, um einen Post zu verfassen. Da hatte mich das Leben 1.0 mal wieder voll im Griff, vermutlich wisst ihr was ich meine. Um den Kopf frei zu kriegen habe ich dann letztens am Abend recht spontan das schöne Wetter genutzt für einen kleinen Spaziergang „um den Block“. Das hat mir richtig gut getan und ich möchte euch mit ein paar Bildern und Worten mitnehmen, ich hoffe es gefällt euch.

Nach noch nicht einmal 10 Minuten Fußweg bin ich in einem wundervollen Park mit Teich, Wasserspiel und wundervoll blühenden Rosen im Sommer sowie Parkbänken, die zum verweilen einladen. Zunächst habe ich die Entchen etwas aufgeschreckt durch meine Nieser – die leidige Allergie auf Frühblüher hat mich aktuell schon ziemlich im Griff – dann konnte ich ihnen aber in Ruhe beim Schwimmen zusehen. Das hat mich nach so kurzer Zeit schon sehr entspannt. Hier ein paar Impressionen, damit ihr auch etwas davon habt:

Enten Teich Mülheim Ruhr
Während des Spaziergangs habe ich darüber nachgedacht, wie dankbar ich doch bin. Mit dem liebsten Menschen der Welt teile ich in dieser schönen Umgebung Tisch und Bett, nach einigen Höhen und Tiefen sind wir so verliebt wie lange nicht und ich kann mir meinen Lebensabend mit ihm vorstellen. Meine Familie ist immer für mich da, auch wenn wir uns nicht so regelmäßig persönlich sehen kann ich mich immer darauf verlassen und ich tue im Gegenzug auch alles für sie. Gleiches gilt für meine engsten Freunde, die wirklich nicht leicht zu finden sind. Das habe ich besonders in der letzten Zeit teils schmerzlich feststellen müssen, sodass ich nun meine Energie nur noch für die wichtigen Personen in meinem Leben einsetze. Scheinbar bin ich in einem Alter, in dem sich herauskristallisieren muss wer einem gut tut und die gleichen Ziele im Leben hat und wer nicht. Darüber hinaus bin ich dankbar dafür, wie ich mich in den letzten Jahren entwickelt habe, wer ich bin und was ich erreichen konnte. Zwar fällt es mir oft schwer, Entscheidungen in wichtigen Dingen zu treffen, aber im Moment komme ich damit voran und das tut mir gut. Zu guter Letzt bin ich dankbar für diesen Blog, dass ich mich endlich dazu durchgerungen habe, ihn zu starten – da stand mir mein Perfektionismus im Weg – und es auch schon einige regelmäßige Leser hierher führt.

Um diesen Beitrag besonders stimmungsvoll abzuschließen, zeige ich euch noch ein paar Fotos eines wundervollen Sonnenuntergangs. Hoffe sie gefallen euch genauso gut wie mir.

Sonnenuntergang Collage

Nun wünsche ich euch einen schönen Abend und ein schönes Wochenende mit Zeitumstellung.

Viele Grüße,
Silke

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Liebster Award – meine erste Nominierung in der digitalen Welt

Liebster Award Blog

Was ist besser als die Oscars und ein personalisiertes Nutella-Glas – die Nominierung für den Liebster Award von der lieben Lilia von fuehlenistsexy.de. Sie  hat mich für diesen so viel wertvolleren Preis nominiert, dafür herzlichen Dank an dich. Dies ist das erste Mal, das ich in einer solchen Auswahl bin und daher freue ich mich wie ein Schnitzel 😉

Um der Nominierung für diesen wundervollen Preis gerecht zu werden beantworte ich im Folgenden sehr gerne Lilias Fragen:

1. Wann warst Du das letzte mal so richtig glücklich??

In den letzten Monaten bin ich richtig glücklich, wenn ich mich in die Arme meines Liebsten kuscheln kann und weiß, dass unsere Liebe auf einem soliden Fundament steht. Auch macht mich es mich richtig glücklich, wenn ich die kleine Nichte (8 Wochen) oder den Sproß einer guten Freundin (6 Monate) in den Armen halten kann und sie sich so richtig wohl bei mir fühlen. Dieses Gefühl ist einfach unvergleichlich.

2. Wer oder was nervt Dich total??

Oh da gibt es eine Menge, besonders im Job, aber darüber möchte ich nicht im Web schreiben. Wo gegen ich aber selten ankomme ist Sturheit und Ungerechtigkeit, wenn Menschen sich noch nicht einmal anhören, was der andere zu sagen hat, sondern nur Ihre Meinung zählt. Da könnte ich regelmäßig die Wände hochgehen. Wie du noch unter Frage 7 lesen wirst, ist Gerechtigkeit für mich sehr wichtig, daher bringt es mich auf die Palme, wenn grundlos oder aus den unmöglichsten Gründen Menschen unterschiedlich behandelt werden. Von Zeit zu Zeit versuche ich dagegen anzugehen, doch nicht immer ist das von Erfolg gekrönt.

3. Wie entstand die Idee zu Deinem Blog??

So genau weiß ich das nicht mehr, kann mich nur erinnern, dass ich vor gut einem Jahr angefangen habe einige Blogs zu lesen. Dann bin ich auf Blogs gestoßen, die mir besonders gut gefielen und ich dachte mir, dass ich das auch machen möchte. Besonders ist mir ein Blog im Gedächtnis geblieben, auf dem die Bloggerin eine Art Restaurantführer für Bonn aufzieht. Da ich selbst gerne auswärts esse und neuen Lokalen nicht abgeneigt bin war die Idee geboren, so einen Führer auch für das Ruhrgebiet auf die Beine zu stellen. Zwar bin ich von dieser Idee erstmal abgerückt und habe einen Blog über verschiedene Themen, die mich bewegen, gegründet, um Erfahrungen in der Bloggerwelt zu sammeln. Mein Ziel mit dem Restaurantführer habe ich aber noch fest vor Augen, wer weiß, vielleicht steht er irgendwann in der Buchhandlung zum Verkauf? Naja man darf ja ein bisschen träumen…

4. Was machst Du im ‘richtigen’ Leben??

Im Leben 1.0 bin ich als kaufmännische Angestellte in einem Industrieunternehmen tätig. Dort verkaufe ich verschiedene Metallwaren an deutsche Kunden, die das dann zu Rohren weiterverarbeiten. Darüber hinaus habe ich in meiner Freizeit gerne meine liebsten Menschen aus Familie und Freundeskreis um mich, höre Musik, lese gern und seit einiger Zeit kann ich mich auch für Fotografie sowie Zeichnen und Basteln begeistern. Auch wenn ich für letzteres manchmal zu wenig Geduld habe. Eine weitere noch recht frische Leidenschaft habe ich für das Backen entwickelt. Von all dem möchte ich in Zukunft auch auf meinem Blog erzählen.

5. Wenn Du Dein Hobby zum Beruf machen könntest – was wärst Du dann??

Zwar ist es kein richtiges Hobby, aber es gibt zwei Dinge, die ich sehr gerne mache und die mir auch beruflich vorstellen könnte. Zum einen betreue ich gerne Kinder, könnte mir sehr gut vorstellen, sie zu trainieren oder zu erziehen. Allerdings habe ich ja wie unter Frage 4 beschrieben einen anderen Weg eingeschlagen und weiß nicht so recht, wie ich das in meinen Leben einbauen kann ohne mir dazu selbst zu viel Druck zu machen. Denke schon über eine ehrenamtliche Tätigkeit nach oder ein Engagement im Sportverein, dafür vielleicht einen Übungsleiterschein zu machen oder so. Zum Anderen fotografiere ich zwar erst seit kurzem mit Spiegelreflex dennoch sehr gerne und könnte mir gut vorstellen, Hochzeiten und andere Veranstaltungen zu fotografieren. Es stimmt schon, dass ein Bild oft mehr als viele Worte sagt und wenn man es richtig drauf hat entstehen dabei sogar richtig tolle Werke. Ein paar Grundlagen habe ich mit meiner DSLR schon drauf, aber das ist noch ausbaufähig.

6. Was bedeutet Liebe für Dich??

Von einem anderen Menschen so akzeptiert werden, wie ich bin und es ihm gleichtun. Sich fallen lassen können und einander vollständig vertrauen, das Leben miteinander teilen, doch zugleich auch eine eigenständige Persönlichkeit bleiben. Eine innere Ruhe und ein Gefühl des puren Glücks verspüren, wenn man sich in den Armen liegt, in diesem Augenblick läuft die Zeit gefühlt langsamer und es soll am besten niemals enden. Für Menschen, die ich liebe bin ich zu mehr Kompromissen bereit und tue mein Möglichstes, damit es ihnen gut geht, denn dann geht es mir auch gut. In schwierigen Zeiten ist dann jeder für den anderen da, ungefragt und ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten, es ist einfach selbstverständlich. Das alles ist für mich Liebe.

7. Was ist Dein Lebensmotto??

So ein richtiges Motto habe ich nicht, eher ein paar Grundsätze, denen ich meistens folge. Diese sind geprägt von Werten wie Gerechtigkeit, Toleranz, Rücksichtnahme und Freundlichkeit. Daneben versuche ich möglichst optimistisch die Dinge zu betrachten, aus allen Erfahrungen meine Lehren zu ziehen und auch mich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Ein bisschen Kind steckt in jedem von uns und das will von Zeit zu Zeit auch zu seinem recht kommen.

8. Wie überstehst Du schwere Zeiten im Leben??

Dann suche ich Trost und Halt bei Familie und Freunden, lasse von Zeit zu Zeit meinen Gefühlen freien Lauf, um Druck abzubauen. Das kann ich am besten bei passender Musik, je nachdem, was mich gerade beschäftigt. Ansonsten versuche ich meinen Optimismus nicht ganz zu verlieren und die Hoffnung nicht aufzugeben. Oftmals habe ich im Nachhinein als die Situation überstanden war festgestellt, welche Stärke ich aus dieser Erfahrung ziehen konnte und es meistens einen Sinn hat, auch wenn man ihn nicht sofort erkennt.

9. Was macht Dir so richtig Angst??

Vermutlich wie bei vielen anderen habe ich Angst davor, die Menschen zu verlieren oder leiden zu sehen, die mir am Herzen liegen. Genauso ängstigt mich die Vorstellung zu sehen wie ein geliebter Mensch altersbedingt durch Parkinson oder Alzheimer nicht mehr er selbst sein kann oder ich gar selbst im Alter davon betroffen werde.

10. Was ist Dein aller liebstes Leibgericht??

Das ist verdammt schwierig, weil es viele Gerichte gibt, die ich sehr gerne mag. Bei mir kommt sowohl deutsche, italienische als auch asiatische Küche auf den Speiseplan. Eine wichtige Komponente sind für mich dabei Nudeln oder Reis. Wenn ich mich aber auf ein Gericht festlegen soll, wäre es Bolognese Soße zu einer beliebigen Nudelsorte.

11. Wenn alles möglich wäre: Welche drei Wünsche schickst Du an Deine Glücksfee??

  • Endlich den entscheidenden Schubs zu bekommen, für meine nächsten Schritte im Leben die richtigen Entscheidungen zu treffen, um dauerhaft Zufriedenheit zu erlangen.
  • Gesundheit und Wohlbefinden für mich und alle Menschen, die mir am Herzen liegen.
  • Auch wenn die Fee alles möglich machen kann, möchte ich mir nicht allzu unrealistisch Weltfrieden und ein Ende des Hunger in der Welt wünschen, sondern jedem Kind ein sicheres, geborgenes Zuhause als guten Start ins Leben.

Zu guter Letzt möchte ich dann noch einige andere Blogs für den Award nominieren, um ihnen auch die Chance zu geben, an dieser wunderbaren Preisverleihung teilzunehmen und die oben genannten Fragen zu beantworten, die ich sehr gut fand. Die Blogs sind:

  • je suis huck
  • abaufsland
  • sonnengedanken

Ich hoffe es hat euch gefallen, durch die Antworten ein wenig mehr über mich zu erfahren. Wer mag kann gerne in den Kommentaren die ein oder andere Fragen für sich beantworten, ich freue mich darauf.

Alles Liebe,
Silke

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