Gefüllte Hähnchenbrust mediterran à la Silke

Hallo ihr Lieben,

ich bin gerade so richtig in Sommerlaune, auch wenn das Wetter nicht immer strahlend sonnig ist finde ich haben wir bisher im Ruhrgebiet einen ganz guten Sommer erlebt. Was passt da zum Sommer besser als ein mediterranes Gericht, das ich mir aus verschiedenen Rezepten selbst zusammen gestellt habe?! Merke so langsam, was kochen ausmacht und das ich doch Gefallen daran finden könnte. Zumindest werde ich mutiger und experimentierfreudiger, lasse mich nicht nur vom Rezept leiten, sondern gehe nach „Gefühl“, wenn man es so nennen kann. Damit ihr auch noch mehr in Sommerstimmung kommt, hier meine mediterran gefüllte Hähnchenbrust mit fruchtig-frischem Salat der Saison:

Gefüllte Hähnchenbrust mediterran à la Silke

  • ca. 500-600 g Hähnchenbrustfilet bzw. Putenbraten (für 2 gute Esser, wenn nur Salat als Beilage dient)
  • ca. 75 g getrocknete Tomaten ohne Öl
  • ca. 3-4 EL Olivenöl
  • ca. 20-30 g Frischkäse
  • mediterrane Kräuter nach Wahl z.B. Basilikum, Oregano, Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 200 g Speck
  • grüner Salat nach Wahl (hier: Bonduelle Raffinesse)
  • Paprika, alternativ z.B. Mango, (Platt-) Pfirsich
  • 150-200 g Schafskäse

(Lieblings-) Salatdressing für alle grünen Salate

  • ca. 3 EL Olivenöl
  • ca. 3 EL Balsamico
  • 1-2 EL Honig
  • 1 EL Senf
  • Salz, Pfeffer

Die Tomaten mit Öl mit Stabmixer vermengen, bis eine gleichmäßige Masse ohne große Stücke entsteht wie bei Pesto. Dann nach Belieben Frischkäse hinzugeben, je nachdem wie cremig es sein soll. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Fleisch fast ganz aufschneiden und aufklappen, ggf. zuvor aus einem großen Stück 2-3 kleinere schneiden.  Die Tomatenmasse auf das Fleisch streichen, mit mediterranen Gewürzen bestreuen (oder schon vorher drunterheben) und fest zusammen drücken. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen – das war ein bisschen trickreich, weil ja die Füllung nicht wieder heraus kommen sollte, evtl. vorher würzen. Da merkt man, dass ich noch kein Kochprofi bin, die Planung ist noch verbesserungswürdig -, dann mit Speck umwickeln, bis alles bedeckt ist. In eine feuerfeste Auflaufform legen. Bei 180 Grad etwa 30-45 Minuten je nach Ofen backen, so lange bis der Bacon schön durchgebraten ist.

Den Salat waschen und ggf. klein schneiden, die Paprika säubern und in mundgerechte Stücke zerteilen, ebenso den Schafskäse schneiden oder zupfen/krümeln. Die Zutaten fürs Dressing vermischen und wenn das Fleisch fertig ist über den Salat geben. Sonst weichen die Salatblätter so durch. Beides zusammen auf dem Teller anrichten, so wie hier:

Haehnchenbrust_gefuellt_selbst gemacht
Dem Liebsten und mir hat es sehr gut geschmeckt, ist ideal im Sommer: leicht und erfrischend, trotzdem lange sättigend. So nun wünsche ich euch viel Spaß und guten Appetit beim Nachkochen. Genießt den Sommer so gut es geht, vielleicht erzählt ihr mir in den Kommentaren, ob ihr auch in Sommerlaune seid.
Ganz liebe Grüße, Silke

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Low Carb Küche – Pizza und Pfannkuchen mal anders

Seit etwa Anfang Mai versuchen der Liebste und ich unseren Konsum an Kohlenhydraten einzuschränken, wir ernähren uns seitdem überwiegend low carb wie es so schön heißt. Basis war das Kochbuch zum „I make you sexy“-Programm von Detlef D. Soost, aus dem wir das ein oder andere ausprobiert haben. Allerdings haben es aktuell nur zwei Gerichte geschafft, dass wir sie als schmackhafte Alternative ansehen. Unsere geliebten Nudeln können und wollen wir nicht ersetzen, daher gibt es sie zwischendurch weiterhin. Als Ersatz für Reis haben wir Couscous kennen und lieben gelernt. Nur Pizza- und Pfannkuchenteig kommen ja nicht so recht ohne Mehl aus, sodass dies eine echte Herausforderung darstellt. Nach einigen nur bedingt leckeren Versuchen, Pfannkuchen fast ausschließlich aus Ei, etwas Fett und einer Handvoll gemahlener Mandeln herzustellen, entstand kürzlich eher aus der Not heraus das folgende Rezept. Mangels ausreichend gemahlener Mandeln musste ich mir einfallen lassen, wie ich dieses Defizit nun ausgleiche ohne zu Weizen- bzw. Vollkornmehl zu greifen. Das Ergebnis ist zumindest optisch nicht vom Original zu unterscheiden:

Pfannkuchen, Kirchererbsenmehl, low carb, i make you sexy
Auch geschmacklich konnte es punkten, sodass dies nun für die Zukunft unsere low carb Variante für verschiedene Beläge ist. Bisher haben wir sie nur herzhaft genossen, dazu gleich mehr. Demnächst ist dann mal was Süßes mit Obst dran, vielleicht selbst gemachter Apfelmus, hat hier jemand einen Tipp für mich, was außer Äpfeln da noch reinkommt für die cremige Konsistenz? Nun aber zunächst das Rezept für den Teig und eines für einen Belag:

Zutaten für 2 Pfannkuchen (einer macht gut satt)

  • 5 Eier Größe M (bei Größe L eher 4)
  • 20 g gemahlene Mandeln
  • 40 g Kichererbsenmehl (war noch von einem misslungen Brotbackversuch übrig geblieben – soll wg. der Hülsenfrucht „gute“ Kohlenhydrate enthalten)
  • ca. 20-30 g Frischkäse natur nach Wahl mit viel Fett oder reduziert (alternativ geht auch Quark)
  • etwas Mineralwasser (mindestens medium Blubber)
  • Fett zum Braten

Alle Zutaten bis auf das Wasser möglichst in einem hohen Gefäß glatt rühren, dann spritzt es nicht so. Zum Schluss das Blubberwasser hinzu für die Konsistenz, ggf. kurz mit dem Mixer unterrühren. Die Hälfte des Teigs in eine gefettete Pfanne (wir braten mit Rama Culinesse) geben, sodass ein schöner Pfannkuchen entsteht, evtl. den Teig durch Schwenken verteilen. Auf mittlerer Hitze erst von der einen, dann von der anderen Seite bräunen, ganz so wie ihr ihn am liebsten habt. Ich bevorzuge ihn so wie auf dem Foto, lieber zu hell als zu dunkel. Der Liebste ist da nicht ganz so zimperlich, aber meist sehen sie so aus. Vermutlich lassen sich aus dem Teig auch die kleinen amerikanischen Pancakes formen, doch da weiß ich nicht, wie viele es dann werden. Es empfiehlt sich die Pfannkuchen vor dem belegen etwas abkühlen zu lassen, kommt aber ein bisschen auf die Füllung und den persönlichen Geschmack an. Beim Belag gab es bisher schon Lachs (dünn geschnitten) mit Salatgurkenscheiben, einen Thunfischsalat mit Paprika und Frühlingszwiebeln sowie eine Caeser’s Salad Füllung, die ich euch hier in einer etwas abgewandelten Version vorstelle:

Zutaten für die Füllung von 2 Pfannkuchen

  • 500 g Hähnchenbrustfilet
  • 25 g geriebenen Parmesan
  • 100 ml Majonnaise
  • 3 EL Öl nach Wahl
  • 3 TL Senf
  • 2 EL frisch gepressten Zitronensaft
  • 2 EL Worcester Soße
  • grüner Salat nach Wahl (hatte eine fertig geschnitte Variante von Bonduelle)
  • Salz, Pfeffer

Das Hähnchenfleisch in möglichst kleine Würfel schneiden (oder mit der Küchenmaschine zerkleinern) in einer Pfanne mit Salz und Pfeffer anbraten, zur Seite stellen und abkühlen lassen.

In einer Schüssel den Parmesan, Mayonnaise, Öl, Zitronensaft, Senf und Worcester Soße miteinander vermengen. Das abgekühlte Fleisch hinzufügen und unterrühren. Den Salat (ggf. klein schneiden) und mit der Füllung auf den Tisch stellen. Die etwas abgekühlten Pfannkuchen nun erst mit Salat belegen und dann die Fleischsoße darauf verteilen. Zusammenrollen und genießen.  Diese Variante ist aktuell unser Favorit, wird es sicher in Zukunft öfter geben. Gerade nach dem Sport sind die Pfannkuchen schnell und einfach zubereitet, machen gut satt und das für den Rest des Abends.

Nun zur allseits beliebten Pizza in der kohlenhydratarmen Variante. Als Alternative für den Teig steht einem ja so ganz ohne Mehl und Hefe nicht allzuviel zur Verfügung, aber die folgende Version wird zumindest die Thunfisch-Freunde unter euch überzeugen. Habe zwar auch schon Rezepte mit Hüttenkäse als Basis gesehen, doch mit dem habe ich noch keine Erfahrung gemacht. Hier schon mal ein Vorgeschmack auf das Ergebnis:

Pizza low carb Thunfisch

Zutaten für den Pizzateig (1 großes Blech)

  • 5 Dosen Thunfisch in Wasser
  • 5 Eier Größe M
  • Salz, Pfeffer
  • Oregano, Basilikum, Thymian, Rosmarin (Gewürze je nach Geschmack)

Für den Belag
der ist ja individuell gestaltbar, aber diese Version hat sich zusammen mit dem Thunfisch bewährt

  • 1/2 Tube Tomatenmark oder passierte/stückige Tomaten aus der Dose
  • ca. 200 g (Geflügel-) Salami
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1-2 Paprika (Farbe beliebig)
  • 5 Champignons
  • ca. 50 g ger. Käse (Parmesan, Gouda vollfett oder reduziert etc.) zum überbacken
  • ggf. weitere Gewürze

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Thunfisch etwas abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Dann die Eier unterrühren und gut würzen, wichtig ist, dass sich das Ei komplett mit dem Thunfisch verbindet. Sonst ensteht eine ziemlich feste Eischicht beim Backen, die etwas den Geschmack nimmt. Den Teig auf dem Blech gleichmäßig verteilen und für ca. 15 Minuten in den Ofen. Derweil kann der Belag vorbereitet werden, alles an Gemüse in Stücke schneiden und den Rest bereitlegen. Sobald das Blech aus dem Ofen kommt, kann die Tomatenschicht auf dem Teig verteilt werden, ggf. noch einmal würzen. Vorsichtig sein mit dem heißen Blech 😉

Dann nach Belieben erst die Salami, dann das Gemüse darauf verteilen, zum Schluss mit Käse bestreuen. Für weitere 10-15 Minuten in den Ofen, bis der Käse schön verlaufen ist. Dann die Pizza in Stücke zerteilen und genießen. Wir bekommen meist 10-12 Stücke daraus und verputzen jeder um die 3 Teile bis wir richtig satt sind. Diese Sättigung hält gut vor ohne das man sich wie sonst nach Fast Food so vollgestopft fühlt.

So nun hoffe ich, dass ich ein paar Anregungen für low carb Rezepte geben konnte. Freue mich, wenn ihr mir eure Erfahrungen damit teilt oder weitere Tipps und Anregungen hinterlasst.
Genießt die Sonne, wenn sie euch denn beerht, hier scheint sie seit ein paar Stunden.

Viele liebe Grüße, Silke

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Apfelkuchen – im zweiten Anlauf geglückt

Ihr Lieben,

wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, gibt es bei mir häufiger etwas Selbstgebackenes, womit ich auch gerne Familie und Freunde versorge. Meine Mutter ist ganz happy, wenn ich den Liebsten und mich zum Kaffee bei ihnen einlade und direkt dabei sage, dass ich den Kuchen mitbringe. In der Regel gelingt mir auch jedes Rezept auf Anhieb, da ich mir schon vorher genau überlege, ob ich das für schaffbar halte oder eher nicht. Bei dem Kuchen, den ich euch heute mitgebracht habe, war das allerdings anders, hier konnte ich erst im zweiten Anlauf ein vorzeigbares Ergebnis erzielen. Doch muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich nicht aufmerksam genug das Rezept gelesen habe.

Wie beschrieben habe ich den Kuchen gebacken und auch eine Stäbchenprobe an mehreren Stellen im Kuchen gemacht, doch erst beim Anschneiden wurde ersichtlich, dass die Mitte noch im Rohzustand war. In meiner Not, wir waren eigentlich auf dem Weg zu den Schwiegereltern in spe, habe ich bei meinem Eltern – denen ich 2 Stücke da lassen wollte – den Kuchen noch einmal nachgebacken. Ganz aufgeregt habe ich dann noch angerufen, dass wir später kommen, weil der Kuchen gerettet werden muss und ich gestehe ein, es hat mich schon zur Verzweiflung gebracht. Durch das erneute Backen konnte zwar ein bisschen was verbessert werden, wirklich gut war der Kuchen nicht. Er wurde zwar trotzdem brav aufgegessen, aber dieser Vorfall beschäftigte mich noch eine ganze Weile. Erst nach mehrmaligen Lesen ist mir mein Fehler dann aufgefallen, ich hatte dennoch lange Zeit nicht den Mut, es noch einmal zu wagen. Vor gut zwei Wochen dann waren wir dann bei meinen Eltern zum Kaffee eingeladen und ich hatte eigentlich vor, einen Pflaumenkuchen zu backen, da in der Woche bereits welche im Supermarkt im Angebot waren. Als ich dem Liebsten davon erzählte, war er wenig erbaut von meiner Idee, sodass ich kurzfristig umdisponierte. Bei meiner Suche, was ich denn stattdessen machen könnte, viel mir dieses Rezept wieder in die Hände, das ich euch nun voller Stolz präsentiere:

Apfelkuchen

Zutaten

  • 1kg Äpfel
  • etwas Butter oder Rama Culinesse zum Braten
  • 4 EL Apfelsaft
  • 250g Butter
  • 200g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 125g Crème fraîche
  • 500g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Zimt
  • ggf. Sahne oder Vanilleeis dazu

Die Äpfel schälen, in Viertel schneiden und das Kerngehäuse entfernen. Die Viertel in schmale Streifen schneiden. Etwas Butter bzw. Rama in einer Pfanne schmelzen und die Apfelspalten kurz darin andünsten. Mit Apfelsaft ablöschen und noch mal 5 Minuten lang dünsten. Danach beiseite stellen und abkühlen lassen. Die Butter, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und schaumig aufschlagen. Nacheinander die Eier und die Crème fraîche unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Zimt mischen, danach unter die Eiercreme rühren. Den Backofen auf 180°C vorheizen und eine Springform einfetten bzw. mit Backpapier auslegen. Jetzt wird es spannend, bitte genau lesen: erst die Hälfte des Teiges hineingeben und die Hälfte der Äpfel mit der Sauce darauf verteilen. Dann den restlichen Teig darüber geben, verteilen und die zweite Hälfte der Äpfel obendrauf legen. [Bei meinem Desaster hatte ich die komplette Menge der Äpfel auf dem Teig verteilt und die andere Hälfte Teig darüber gegeben. Das war wohl zuviel Obst in der Kuchenmitte, weshalb es nicht komplett gar wurde.]

Den Kuchen in der Mitte des vorgeheizten Backofens ca. 1 Stunde backen, kurz vor Ende der Backzeit schon mal Stäbchenprobe machen. Ggf. den Kuchen für die restliche Zeit abdecken, damit er nicht zu dunkel, aber trotzdem gar wird:

Apfelkuchen fast fertig
Dann aus der Form nehmen und auskühlen lassen. Wer mag kann ihn noch mit Puderzucker bestäuben oder mit Sahne bzw. Vanilleeis servieren.

Apfelkuchen fertig
Der Kuchen hat nun allen sehr gut geschmeckt, war auch noch nach 2 Tagen frisch und saftig.

Hier hat es gerade ziemlich heftig geregnet und die Temperaturen sind deutlich gefallen, was aber im Moment ganz angenehm ist. So kann man in der Wohnung wieder durchlüften und nachts besser schlafen. Vielleicht habt ihr jetzt auch Lust wieder den Backofen zu befüllen, vielleicht mit meinem Apfelkuchenrezept. Habt ihr auch schon mal ein Desaster beim Backen erlebt oder gelingt euch alles beim ersten Mal? Freue mich auf eure Kommentare.

Liebe Grüße, Silke

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Erdbeer-Aprikosen-Smoothie – so schmeckt für mich der Sommer

Dieser Post ist sozusagen ein Gastbeitrag des Liebsten, da er die Idee für den Text sowie die Fotos geliefert hat. Ursprünglich hatte er dies alles als Whatsapp Nachricht an seine Mutter entwickelt, ich konnte es mir aber auch schon gut als Blogbeitrag vorstellen. Seit einigen Wochen haben wir nun einen Pürierstab und ich muss sagen, ich hätte nicht erwartet, wie viel mehr man damit in der Küche zaubern kann. Neben diversen Smoothies, die wir bereits ausprobiert haben, gab es auch schon selbst gemachtes rotes Pesto. Es geht so wunderbar schnell und einfach, das hat mich wirklich verblüfft. Nun aber zu einem unserer besten Smoothie-Rezepte bisher.

Man nehme etwa zwei Hände voll Erdbeeren (ca. 250 g) aus Mamas Garten – enn unser bald fertig ist möchte ich auf jeden Fall Erdbeerpflanzen im Topf, das ist so genial –

Smoothie Erdbeeren selbstgepflückt heimisch
und füge 4-5 Aprikosen aus dem Laden hinzu.Smoothie Erdbeeren Aprikosen
Anschließend das ganze pürieren, bis eine glatte Flüssigkeit entstanden ist. Nun die Flüssigkeit durch Zugabe von Quark oder Joghurt etwas sämiger machen, wer auf die Linie achtet nimmt die fettreduzierte Variante. Die Menge hängt davon ab, ob ihr das nachher als Getränk oder Nachtisch zum Löffeln haben wollt 😉

Smoothie fast fertig
Abschließend das Ganze nochmal kurz durchmischen mit dem Mixstab, in Gläser füllen und fürs Auge nett mit beiseite gelegtem Obst und Strohhalm garnieren:

Smoothie Erdbeer Aprikose
Wer bekommt da nicht Lust auf den Sommer? Ich könnte sofort wieder so einen Smoothie zu mir nehmen. Seither wird bei uns zuhause viel mehr Obst gegessen ähm getrunken. So ein Smoothie ist zwar voll Fruchtzucker, aber viel gesünder als das meiste andere, das wir sonst so zu uns nehmen und macht dazu noch satt. Was will ich mehr?! Heute  gab es schon zum Frühstück die volle Obstladung und ich muss sagen, das tut wirklich gut. Mit Banane oder Quark ist es sättigend, ein Apfel-Mango Smoothie mit etwas Mandelmilch erfrischt und ist ein nicht so schwerer Nachtisch. Lasst euch einfach inspirieren und probiert was aus. Im Grund kann man dabei nicht allzu viel verkehrt machen.

Wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen, Silke

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Das erste Mal – zu Gast beim Little Tiger Blog

Als mich Nika vom Little Tiger Blog fragte, ob ich einen Gastbeitrag bei ihr schreiben möchte, war ich erstmal völlig aus dem Häuschen. Der Liebste zuckte regelrecht zusammen bei meinem Freudenschrei, als ich am Abend ihren Kommentar mit der Frage las. Ich mag ihren Blog sehr, da sie für mich besonders in Sachen Design ein echtes Vorbild ist. Außerdem blogge ich erst seit gut einem halben Jahr und ich hätte mir nie zu träumen gewagt, dass mir nach dieser recht kurzen Zeit ein anderer Blogger schon sein Vertrauen schenkt. Nach einiger Zeit des Überlegens und Abwägens, worüber ich denn schreiben möchte, habe ich Nika dann zwei Rezepte zur Auswahl gestellt, die ich gerne verbloggen würde. Sie hat sich für den Maulwurfkuchen entschieden. Vor einigen Wochen war dieser Kuchen ein spontaner Wunsch des Liebsten, den ich gerne erfüllt habe. Bei Chefkoch dann mal nach Rezepten geschaut, doch waren die meisten entweder mit Banane (nicht so mein Fall) oder mit viel Sahne (verträgt der Liebste nicht so gut und geht auch auf die Hüften ;)). Schließlich habe ich dann aus zwei Rezepten eine eigene Kreation zusammengestellt, die allen Testern sehr gut schmeckte. Die Creme des Kuchens erwies sich als so lecker und vielseitig, dass ich sie auch für Cupcakes verwende. Habe den Kuchen auch gestern wieder gebacken. Auf dem Foto seht ihr einen halb fertigen Kuchen.

Maulwurfkuchen; Little Tiger; Erdbeeren
Für den kompletten Text hüpft ihr rüber auf Nikas Blog klick.

So nun wünsche ich euch viel Spaß damit, ich hoffe es gefällt euch. Freue mich über eure Kommentare.
Viele liebe Grüße,
Silke

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Mein Ostern 2015 und ein Rezept für Hefezopf einfach & lecker

Hey ihr Lieben,

vermutlich sind viele von euch so wie ich schon wieder ein paar Tage arbeiten nach dem langen Osterwochenende. Ich hoffe ihr konntet die freien Tage genießen und die Zeit so gestalten, wie es euch am besten gefällt. Mein Ostern war dieses Jahr besonders schön, deswegen möchte ich euch mit ein paar Bildern davon erzählen. Oben drauf gibt es dann noch ein super leicht nachzumachendes Rezept für Hefezopf, der nicht nur zu Ostern das Frühstück bereichert. Bisher stand ich mit Hefe eher auf Kriegsfuß, daher bin ich umso glücklicher, wie gut mir der Teig diesmal gelungen ist. Könnte sogar dazu führen, dass ich nun öfter mit Hefe backe, wer weiß. Auch geschmacklich konnte der Zopf überzeugen und war auch nach einigen Tagen genauso lecker wie frisch gebacken. Doch dazu später mehr.

Am Karfreitag nutzten der Liebste und ich erstmal die Gelegenheit richtig auszuschlafen, nachdem wir zuletzt beide immer mal wieder kränklich waren tat das richtig gut. Nach einem leckeren Frühstück ging es dann ans Eier färben. Wie schon im letzten Jahr hatte ich mich für die Variante „Ei da Vinci“ entschieden, bei dem man mit einem Wachsstift sowohl auf dem ungefärbten als auch gefärbten Ei Muster, Buchstaben, Zahlen etc. malen kann. Die Eier werden dann so oft wie gewünscht in eine der 5 Grundfarben getaucht, so kommt man einerseits zu neuen Farbkombinationen, anderseits entstehen durch das zuvor aufgebrachte Wachs interessante Effekte. Falls mal eine Farbe nicht so geworden ist wie gewünscht kann man mit einer Lösung zum Aufhellen entsprechende Veränderungen vornehmen. Es ist zwar etwas zeitaufwändiger als einfarbige Eier, dafür finde ich das Ergebnis besonders, sodass ich gerne die Zeit investiert habe. Hier könnt ihr euch selbst davon überzeugen:

Ei da Vinci; gemusterte Eier; bunte Eier
Für das geplante Osterfrühstück am Sonntag wollte ich von diesen schönen Eiern jedem Gast eins als Geschenk verpacken und darüber hinaus sollte jeder auch die Gelegenheit bekommen, direkt zum Frühstück eins zu essen. Bei 6 Personen wird das mit 10 Eiern problematisch ;). So schickte ich den Liebsten am Samstag nochmal Eier und Farbe kaufen, natürlich war dann die Auswahl bei den Färbemitteln nicht mehr gegeben. Er konnte nur noch Naturfarben ergattern, bei denen die Eier direkt im Farbbeutel gekocht werden. Im Nachhinein eine feine und zeitsparende Angelegenheit, die Farben konnten sich auch sehen lassen. Vielleicht wähle ich im nächsten Jahr doch diese Variante. Seht selbst:

Eier Naturfarben gefärbt; schnell einfach kräftige Farben; natürlich gefärbt
Nach der Färbeaktion am Freitag war dann noch ein wenig Hausputz dran, da wir am Abend ein paar Freunde zum Essen und Filme schauen zu uns eingeladen hatten. Der Abend wurde ein voller Erfolg, die Gäste waren sehr zufrieden und wir hatten eine richtig schöne Zeit zusammen. Es gab selbstgemachte Kartoffelecken mit Dip, Feldsalat mit Erdbeeren und Hähnchennuggets, einen Schafskäsesalat sowie selbstgebackene Brownies als Nachtisch haben die Gäste beigesteuert. Dank Warmhalteplatte auf dem Herd konnten wir das Brownieblech erwärmen, so schmeckten die sowieso schon leckersten Brownies noch viel besser. Vielleicht teile ich das Rezept demnächst mit euch, muss mir aber erst noch die Erlaubnis einholen. Gesehen haben wir „Adèle und das Geheimnis des Pharaos“, ein französischer Film mit teils lustig bis skurilen Elementen, dennoch spannend erzählt und kurzweilig. Der Titel war mir bisher noch nicht untergekommen, einer der Freunde hatte den Film in der Überraschungspremiere im Kino gesehen. Als zweites haben wir uns für „The Equalizer“ mit Denzel Washington entschieden, ein Film mit guter Story, leider nicht so kurzweilig und spannend wie der vorherige Film trotz deutlich mehr Action und renommiertem Schauspieler. Am Samstag hieß es dann wieder Aufräumen und Durchwischen, da wir für den Sonntag unsere Familien zum Frühstück eingeladen hatten. Neben Eier färben Runde 2, die zum Glück der Liebste übernahm, habe ich mich dann um den Hefezopf gekümmert. Abgesehen von klebrigem Teig an den Fingern kam ich erstaunlich gut zurecht. Hier das Rezept wie versprochen:

Butterweicher Hefezopf (Originalrezept von slava.com)

Zutaten:
400 g Mehl Type 550 (backstark)

1 Prise Salz
70 g Butter oder Margarine (Raumtemperatur)
230 ml lauwarme Milch (fettarm in meiner Version)
1/2 Würfel frische Hefe
50 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Ei zum Bestreichen
ggf. eine Handvoll gestiftelte Mandeln (alternativ Mandelblättchen o. Hagelzucker) zum Bestreuen

Die lauwarme Milch mit dem Zucker, der Hefe und 1 EL Mehl verrühren und abgedeckt 10 Minuten stehen lassen. Danach diese Masse zu den restlichen Zutaten geben und 5 Minuten kneten. Mein Tipp: nicht das ganze Mehl direkt in die Schüssel geben sondern etwas für die Hände zurück halten. Dann klappt es mit dem kneten besser und der Teig klebt nicht so an den Fingern. Das ist zumindest meine Hoffnung ;). Den Teig abgedeckt 10 Minuten gehen lassen, danach die Masse in 3 Stücke teilen und diese auf einer sauberen, glatten Unterlage zu gleichlangen Rollen formen. Ich liebe diesen Geruch von frischem Hefeteig. Die Anfänge der drei Rollen zusammen nehmen, dann wie bei einem Haarzopf die drei Stränge verpflechten und die Enden zusammenstecken. Aufs mit Backpapier belegtem Blech geben und 20 Minuten abgedeckt gehen lassen. Je nach Backofen wäre jetzt die Zeit zum Vorheizen. Nach Ablauf der 20 Minuten den Teig mit Ei bestreichen und je nach Geschmack mit Mandeln oder Hagelzucker bestreuen. Hier seht ihr das rohe Ergebnis:

Hefezopf; Teig geflochten; Osterzopf
Bei den Mandeln muss man aufpassen, dass sie beim Backen nicht zu dunkel werden, hat bei mir in der Zeit aber gut geklappt. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Umluft ca. 20 Minuten je nach Ofen backen, bei mir waren 18 Minuten ideal. Mit Ober-/ Unterhitze habe ich keine Erfahrung müsstet ihr dann mit 20-25 Minuten ausprobieren. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, was meint ihr?

Hefezopf gebacken; Osterzopf gebacken
Der Liebste und ich mussten uns zurückhalten, den Zopf nicht noch im warmen Zustand anzuschneiden. Habe ihn dann nach dem Abkühlen in einen sauberen Müllbeutel gepackt, darin hielt er sich insgesamt 5 Tage ganz wunderbar und war am Folgetag so lecker wie frisch aus dem Ofen. Die Gäste waren genauso begeistert wie wir. Auch wenn es einiges mehr an Kalorien hat als dunkle Brötchen wird es den Zopf bei uns sicher in Zukunft öfter geben. Er schmeckt sowohl mit Butter, Marmelade oder Nutella als auch mit Käse und Wurst, ich mag diese Kombination aus süß und herzhaft. Oder einfach nur pur, so ist er auch ein Genuss. Abschließend noch Fotos vom dekorierten Frühstückstisch, auf den ich auch sehr stolz bin. Normalerweise liegen mir diese Dinge nicht so, weil ich nicht geduldig genug bin. Ich muss zugeben beim Anfertigen der Osterhasen hätte ich auch hin und wieder verzweifeln können, auch wenn es eigentlich nicht so schwer ist. Anhand einer Youtube-Anleitung konnte ich das recht schnell nachmachen. Na wie gefällt es euch?
Osterdekoration; Tisch; Osterfrühstück; grün orange rot gelb
Erfreulicherweise schien bei uns am Ostersonntag die Sonne, das war für mich das I-Tüpfelchen für diesen gelungenen Ostermorgen. Auf den hinteren Tellern seht ihr auch meine Osterpräsente, jeweils ein gekochtes, buntes Ei und eins aus Schokolade verpackt in grünem Stoff, den ich mal in einer großen Gärtnerei im Deko-Bereich gefunden habe. Damit lassen sich die unterschiedlichsten Dinge wunderbar verpacken, meine Rolle ist nun auch fast leer, hoffe ich finde diese Art nochmal wieder. Hier noch eine Nahaufnahme des Servietten-Osterhasen:

Serviette Osterhase
Den Ostermontag haben wir dann abgesehen von einem kurzen Spaziergang ganz gemütlich verbracht und uns gestärkt für die kommenden Arbeitstage. Ich wünsche euch noch eine gute restliche Woche mit viel Sonnenschein, der uns hoffentlich auch über das kommende Wochenende erhalten bleibt. Freue mich schon so sehr darauf, wieder auf der Terrasse zu frühstücken, da wir morgens bis frühen Nachmittag dort Sonne haben.

Ganz liebe Frühlingsgrüße,
Silke

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Neujahrskekse – ich backe Nussecken

Meine Lieben,

wie ich schon angekündigt habe, möchte ich euch heute das Rezept zu meinen Neujahrskeksen präsentieren. Da es vor Weihnachten an allen Ecken süße und kalorienreiche Versuchungen gab, habe ich es unterlassen, selbst auch noch Plätzchen zu backen. Manchmal muss man auch mit „Regeln“ brechen oder neue Regeln schaffen, wer weiß, vielleicht setzt sich mein Trend zu Neujahrskeksen durch?!

Der Liebste und ich haben Anfang Januar von Freunden als Dankeschön für die Essenseinladung eine Tüte mit selbstgebackenen Keksen bekommen und sind so auf den Geschmack gekommen, besonders die Nussecken hatten es uns angetan. Also habe ich meine Weihnachtsplätzchen Rezeptesammlung hervorgeholt und die Zutaten eingekauft. Hier bekommt ihr schon mal einen Vorgeschmack auf das fertige Ergebnis.

Eintrag_Bild 1

Für diese Köstlichkeit braucht ihr die folgenden Zutaten, es werden daraus in etwa 20 Stücke je nachdem wie groß ihr sie schneidet:

165 g Butter (ich habe eine fettreduzierte genommen, wegen der Kalorien)
165 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
150 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
Aprikosenmarmelade (ca. 200 g)
200 g gehobelte Haselnüsse
Schokoladenglasur (ich hatte Kuchenglasur zartbitter)

Zunächst werden 65 g Butter, 65 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und das Ei mit dem Mixer schaumig gerührt. Dann kommt das Mehl mit dem Backpulver dazu. Meiner Erfahrung nach ist der Teig recht klebrig, daher habe ich etwas Mehl auf die Arbeitsfläche gegeben und den Teig darin geknetet und dann mit dem Nudelholz bearbeitet. Dabei ist leider keine rechteckige Form entstanden, sah eher aus wie eine Pizza. Daher gibt es davon auch keine Bilder, hat dem Geschmack am Ende aber keinen Abbruch getan. Der Teig wandert dann am besten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

Den Backofen schon mal auf 180 °C vorheizen. Dann verteilt ihr auf dem Teig die Aprikosenmarmelade. In einem Topf die restliche Butter sowie den übrigen Zucker (jeweils 100 g) und das zweite Päckchen Vanillezucker kurz aufkochen lassen. Im Grunde solange bis sich die Butter verflüssigt und sich der Zucker darin gelöst hat. Anschließend die Haselnüsse unterrühren. Diese Masse auf die Aprikosenmarmelade streichen. Nun kommt das Blech für ca. 20 Minuten in den Backofen. Je nach Ofen lieber die Zeit etwas kürzer wählen und nachsehen, damit die Ränder nicht dunkel werden. Wer mag oder geschickt genug ist schneidet aus dem Teig Dreiecke, ich habe mich mit Quadraten zufrieden gegeben. Das war die einfachere Lösung für meine Nussecken-Pizza.

Seht hier das „rohe“ Ergebnis, die Ecken schmecken auch ohne Schokolade schon köstlich:

Eintrag_Bild 2

Wenn die Ecken abgekühlt sind können Sie in die flüssige Schokolade getaucht werden, so wie hier:

Eintrag_Bild 3

und sehen am Ende so aus:

Eintrag_Bild 4

Bei mir waren die Ecken innerhalb von 2 Tagen mit 2 bis 4 Essern verputzt. Könnte schon wieder welche backen, komme schon beim Schreiben auf den Geschmack.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und schon mal einen guten Appetit,
Silke

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