Schokolade ist immernoch die beste Medizin

Meine Lieben,

ich hoffe die Grippewelle und Erkältungszeit hat euch diese Saison verschont. Nach 2 Wochen wandeln von Bett zu Couch und zurück bin ich nun endlich so richtig beschwerdefrei. Auch wenn ich nach 2 Wochen offizieller Krankschreibung wieder arbeiten war fühlte ich mich auch in meinem Urlaub vor Ostern sowie an den Feiertagen nicht 100% auf der Höhe. So einen Verlauf habe ich aber schon viele Jahre nicht mehr erlebt. Normalerweise verläuft eine Erkältung bei mir nach dem Sprichwort „kommt 3 Tage, bleibt 3 Tage, geht 3 Tage“. Diesmal kam es 2-3 Tage mit den schlimmsten Gliederschmerzen, die ich je erlebt habe, dann hatte ich 2 Tage bis auf etwas Husten und Schlappheit keine Probleme und dann hat mich der stärker werdende Husten für eine weitere Woche völlig ausgenockt. Wenn man beim Husten das Gefühl hat den Bronchien gleich „Guten Tag“ sagen zu können, dann hat es einen echt erwischt. Mir tat nach den Gliederschmerzen aus der Hölle irgendwann der ganze Oberkörper weh, mit leichtem Yoga konnte ich mir zumindest ein wenig Erleichterung verschaffen. Dennoch war ich irgendwann an dem Punkt nicht mehr zu wissen, wie ich sitzen oder liegen soll, obwohl das ja das Einzige war, das ich mit meinem geschwächten Körper konnte. Wie ich aus meinem Umfeld höre, waren viele ähnlich lange außer Gefecht gesetzt von diesem hinterlistigen Bazillus. Sogar die Ärzte hier in der Umgebung hat es erwischt, sodass mein Mann und ich – ihn hat es am gleichen Tag noch erwischt – echt Schwierigkeiten hatten an unsere Bescheinigungen für den Arbeitgeber zu kommen ohne unendlich lange im Wartezimmer zu hocken. Es ist schon erstaunlich was der Körper in so einem Fall alles leistet, aber auch wie viel Kraft und Zeit es kostet, wieder richtig auf die Beine zu kommen. Es ist mir zwar schon gut gelungen, auf die Anzeichen und Signale frühzeitig zu reagieren, dennoch war ich oft überrascht bei welche einfachen Dinge mich große Anstrengungen kosteten.

Glücklicherweise hatten mein Mann und ich an dem Wochenende, an dem ich vermeintlich glaubte schon auf dem Weg der Besserung zu sein, für unseren lieben Besuch ein ganzes Blech Brownies gebacken. Davon zehrten wir noch in den folgenden Tagen und ich glaube die Schokolade hat unserer Genesung sehr gut getan (den Hüften leider weniger  ;-)). Also falls ihr nach einer sehr schokoladigen Medizin sucht oder einfach nur zur Kaffeezeit einen süßen Happen genießen möchtet, kommt hier ein sehr schnelles und sehr schmackhaftes Rezept:

Zutaten

  • 500g Margarine (flüssig)
  • 250 g Backkakao
  • 8 Eier Gr. M
  • 220 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • etwas frische Vanille geraspelt  oder Vanille Aroma (z.B. von Dr. Oetker)
  • Schokostückchen / -raspel nach Belieben (hier 150 g Choco Chunks Zartbitter)

Zubereitung

Zunächst die Eier schön schaumig schlagen (3-5 Minuten solltet ihr ihnen gönnen). Danach die flüssige Margarine sowie den Zucker hinzugeben und zu einer glatten Masse verrühren. Das Mehl mit dem Kakao mischen und portionsweise zum Teig geben, so staubt es beim Rühren nicht so sehr. Zum Schluss die Vanille und eventuell die Schokostückchen unterheben. Nun solltet ihr den Teig auf ein Backblech mit Rand geben. Die Masse wirkt recht dünn, geht aber beim Backen schön auf. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C ungefähr 30 bis 40 Min. fertigstellen. Bei mir waren die Brownies nach 35 Minuten noch ein klein wenig klebrig in der Mitte und durften dann auf dem Blech auskühlen bevor ich sie in mundgerechte Stücke geschnitten habe. Sie sind sehr lecker, leicht zartbitter …hmm! Wenn Schokostückchen drin sind wie bei mir die Chunks ist es ein noch größerer Genuss.

Schokobrownie Brownie Schokostückchen Kaffeezeit Zartbitterschokolade schokoladig

So ein leckerer Brownie ist ein passender Nachtisch für die nächste Grillparty oder den Kaffeekranz auf der Terrasse bei dem herrlichen Frühsommer-Wetter, das uns aktuell für den langen Winter entschädigt. Nachdem wir am Wochenende angegrillt und unsere neue Terrasse eingeweiht haben kann ich es gar nicht erwarten die nächsten Sonnenstrahlen auf eben dieser zu genießen. Wie habt ihr die schönen Tage genutzt und wie sehen eure Pläne für das kommende, weiterhin sommerliche Wochenende aus?

Macht es euch fein ihr Lieben.
Viele Grüße, Silke

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Soulfood in einem frostig, langen Winter

Ihr Lieben,

der Winter hat uns weiter ziemlich fest im Griff, so oft wie in den letzten Wochen waren meine Autoscheiben schon lange nicht mehr vereist, Winterjacke, warme Stiefel und Handschuhe bleiben wohl noch eine Weile meine winterlichen Begleiter. Auch wenn ich diese sonnig frostigen Wintertage schon sehr mag und es gut tut, die Sonne im Gesicht zu spüren habe ich langsam genug von dieser Jahreszeit. Wirklich lange Spaziergänge am Abend machen bei den Temperaturen wahrlich keinen Spaß, dennoch war letzte Woche so ein Tag im Büro an dem ich abends dringend frische Luft und Ablenkung brauchte. Also den Liebsten, der nur wenig begeistert war, warm eingepackt, unter gehakt und ein wenig weiter die neue Nachbarschaft nach dem Umzug vor knapp 3 Monaten erkundet. Da wir nun in einer Kleinstadt in eher ländlicher Umgebung leben brauchen wir zum Glück nicht lange laufen, um die heimische Flora (noch sehr zaghaft) und Fauna zu bestaunen.

Winterabend, Sonnenuntergang, Abendhimmel, Niederrhein, Naturschutzgebiet

Wildgänse Naturschutzgebiet Niederrhein Hochöfen am Horizont Winterabend Abendhimmel

Weit entfernt am Horizont lässt sich die für das Ruhrgebiet prägnante Skyline der Industrie erkennen. So nah liegt das Grün vom Niederrhein und mein geliebtes Ruhrgebiet beieinander. So richtig durchgefroren nach dem Spaziergang zuhause angekommen gibt es was Schnelles aus dem Ofen. Flammkuchen geht ja immer und im Grunde in jeder Variation, für mich ist es ein echtes Soulfood. Besonders angetan hat uns die Kombination aus Frucht und Ziegenkäse, doch dazu gleich im Rezept die Details. Dafür hat so ein knackig kalter Winterabend dann doch seine Vorzüge, man kann es sich mit leckerem Essen gut gehen lassen und danach eingekuschelt in der Wolldecke auf dem Sofa den Abend ausklingen lassen. Dazu noch den Rest Rotwein vom Vorabend genossen, besser geht’s kaum. Wie verbringt ihr so einen frostigen Wintertag am Liebsten?

Hier nun das Rezept für super schnell und easy Flammkuchen, das ist wirklich kein Hexenwerk (wenn ihr nicht den Teig selbst machen wollt) – versprochen:

Zutaten

  • fertiger Teig z.B. Lizza oder Flammkuchenteig aus dem Kühlregal
  • 3-4 Feigen
  • Ziegenkäserolle
  • Speck- oder Schinkenwürfel nach Geschmack
  • Creme fraiche, Frischkäse oder saure Sahne (was ihr da habt) natur oder mit Kräutern – sehr gut passt auch Ziegenfrischkäse, wer den Geschmack verstärken möchte
  • diverse Kräuter besonders gut passen Rosmarin, Basilikum, Salz und Pfeffer
  • wer mag (und da hat) kann noch eine klein geschnittene (rote) Zwiebel hinzufügen

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Zunächst den Teig auf ein Blech legen (Tipp: bei Lizza muss der Teig erst vorgebacken werden) und mit der Creme bzw. den Alternativen bestreichen. Jetzt den Backofen auf ca. 200 Grad (so wie ihr sonst auch Pizza und Co. überbacken lasst) vorheizen. Wenn der Aufstrich noch natur ist jetzt ein wenig würzen (oder dies zum Schluss nachholen). Die Feige in kleine Stücke oder Scheiben schneiden, da diese Frucht sehr weich ist gebt euer Bestes. Den Ziegenkäse in Scheiben oder Würfel schneiden und beides griffbereit stellen. Jetzt ggf. die Zwiebel (seid tapfer) in kleine Würfel schneiden. Den Speck oder Schinken auspacken und dann kann es schon ans Belegen gehen. Die Reihenfolge spielt hier keine große Rolle, ich nehme meist erst die klein gewürfelten Zutaten und die Feigen. Zum Schluss kommt der Ziegenkäse drüber, jetzt ggf. würzen und schon kann das Wunderwerk in den Backofen. Je nach Ofentyp müsst ihr ca. 10-15 Minuten auf die Fertigstellung eures leckeren Flammkuchen warten. Danach werdet ihr mit einem Ergebnis dieser Art und einem echten Gaumenschmaus belohnt.

Flammkuchen Feige Ziegenkäse Rosmarin Rotwein Winteressen Soulfood

So nun hoffe ich, dass wir im März schon etwas mehr Vorfreude auf den Frühling entwickeln können. Habt viel Spaß beim Nach“kochen“ und zieht euch immer warm genug an, damit euch die Grippewelle nicht ereilt.

Viele liebe Grüße, Silke

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Herbstblues und ein Lebenszeichen

Regentropfen Eichenblatt Herbst

Ihr Lieben,

fast ein halbes Jahr ist seit meinem letzten Beitrag vergangen, nun kann ich mich endlich bei euch zurückmelden. Ich springe somit vom Ende des Frühlings sofort in den Herbst, aber nicht ohne schon mal anzukündigen, dass ein detaillierter Bericht von den Hochzeitsvorbereitungen sowie der Hochzeit selbst folgen werden. Dieser bedeutende Tag in meinem Leben ist auch der Grund für die Funkstille hier auf dem Blog in den letzten Monaten. Ich hoffe ihr verzeiht mir diese Sendepause, ich werde versuchen euch mit entsprechendem Input in den nächsten Wochen zu entschädigen. Als kurze Zusammenfassung kann ich sagen, dass der Tag wirklich der Schönste in meinem bisherigen Leben war und alles noch besser gelaufen ist, als im Vorfeld erhofft und erträumt. Klar gab es auch die ein oder andere Panne, diese haben aber dem Gesamteindruck im Rückblick keinen Abbruch getan. In der Situation selbst war ich verständlicherweise doch mal mehr mal weniger einem Nervenzusammenbruch nahe. Damit es auch in der Zukunft nicht langweilig wird, planen wir aktuell den Neubau eines Eigenheims, worüber ich sicher auch in der nächsten Zeit berichten werde. Im Zuge der Hochzeitsvorbereitungen habe ich auch mein Interesse an Bastelarbeiten und anderen kreativen Möglichkeiten entdeckt, auch davon möchte ich hier das ein oder andere zeigen.

Neben diesen großartigen Momenten der vergangenen Monate gab es leider auch Begebenheiten, die nicht so erfreulich waren. Gerade in den letzten Wochen wurden doch einige geliebte Menschen von dieser Erde abberufen, was mich sehr nachdenklich stimmt. Egal ob nach langer Krankheit und gleichermaßen absehbar wie für den Betroffenen erlösend, in hohem Alter oder ganz plötzlich und unerwartet es führt einem die Endlichkeit des Lebens vor Augen. Auch wenn ich normalerweise ein recht positiver Mensch bin, so haben mich diese Einschläge des Schicksals, wie ich sie nenne, schwer getroffen. Ich habe mir dann vorgestellt, wie es mir ergehen würde, wenn ich einen Elternteil oder gar meinen Mann verlor. Das hat mich tief traurig gemacht und ich habe mir erneut vorgenommen mir möglichst viel Zeit für meine Lieben zu nehmen auch wenn das bedeutet, andere Dinge zurückzustellen. Vergangene Zeit lässt sich nicht aufholen und es ist daher umso wichtiger im Hier und Jetzt zu leben. Doch das ist leichter gesagt als im hektischen Alltag getan. Ich halte es aber für erstrebenswert und aktuell bin ich auf einem guten Weg. Die Vergangenheit soll mein Fundament sein, Lehren und Erfahrungen bergen, um mich für die Gegenwart und Zukunft zu wappnen. Ziele in der Zukunft geben einem eine Richtung und eine Perspektive für das aktuelle Leben, im besten Fall ist sie Motivation und Vorfreude auf das was kommen mag. Doch wirklich Einfluss habe ich nur auf das Geschehen in der Gegenwart und den versuche ich so gut es geht zu nutzen. Vielleicht kann ich den oder anderen von euch ermutigen, es mir gleich zu tun. In unserer Gesellschaft, die oft vom Piepsen des Smartphones und den diversen To-do-Listen wie fremdgesteuert agiert, finde ich es wichtig gegenzusteuern und aufmerksam zu machen.

So genug vom Herbstblues an diesem Totensonntag, bald beginnt die Adventszeit von der ich mir in diesem Jahr ganz besonders Ruhe und Besinnlichkeit wünsche. Ich nehme mir vor viel mit Familie und Freunden zu unternehmen, mich nicht zu sehr den ganzen Leckereien hin zu geben und mit Gelassenheit der aufkommenden Hektik entgegen zu wirken. Schließlich habe ich schon fast alle Weihnachtsgeschenke besorgt und darf mir vornehmlich Gedanken über meinen eigenen Wunschzettel machen, schließlich steht in drei Wochen etwa noch mein Geburtstag an.

Ich wünsche euch allen eine schöne Zeit und bis bald.
Ganz liebe Grüße, Silke

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Radeln im Pott – Teil 5: die Ruhrtalbrücke

Meine Lieben,

die Hochzeitsvorbereitungen nehmen mich schon ziemlich in Anspruch, dennoch habe ich am vergangenen Feiertag mit dem Liebsten und einer befreundeten kleinen Familie die erste Radeln-im-Pott-Tour 2016 gemacht. Das Wetter war traumhaft, ein richtiger Vorgeschmack auf den Sommer, der trotz starker Pollenkonzentration für mich kaum getrübt wurde. Für den Anfang hatten wir uns eine leichte Route von etwa 8 km einfacher Strecke herausgesucht, die uns an der Ruhr entlang zu einem netten Lokal namens „Dicken am Damm“ führte. Unsere Touren aus dem vergangenen Jahr hatten uns gelehrt, dass es sinnvoll ist diese so zu planen, dass ein Päuschen mit leckerem Getränk und kleiner Stärkung sozusagen auf dem Weg liegt. Dies hat sich nun bezahlt gemacht. Wir haben die gut 16 km insgesamt locker geschafft und sind auch zwei Tage danach nicht übermäßig platt oder von Muskelkater geplagt. Also alles richtig gemacht. Schön ist auch, dass sich die Tour entlang der Ruhr noch weiter bis nach Essen-Kettwig verlängern lässt, sobald wir etwas trainierter sind.

Im Biergarten haben wir dann sehr leckere Waffeln und ein kühles Getränk genossen. Dabei konnten wir das doch recht rege Treiben auf der Ruhr wunderbar beobachten, das war besonders für unseren jüngsten Teilnehmer interessant. Von einer Gondel wie in Venedig über kleine Paddelboote bis hin zu größeren Ausflugsschiffen, die sogar in unmittelbarer Nähe anlegten, war alles vertreten. Besonders imposant ist an dieser Stelle aber der Blick auf die doch sehr beeindruckende Ruhrtalbrücke der Autobahn A52, die unter anderem Essen mit Düsseldorf verbindet. Beim Überfahren ist einem gar nicht klar, wie unglaublich hoch man doch über dem Wasser hinweg rauscht, das musste ich auf jeden Fall bildlich festhalten:

Ruhrtalbrücke, Ruhr, A52, Wassersport Ruhr, Mülheim, Essen Kettwig

Der Rückweg führte uns dann noch zu einem kurzen Abstecher auf einen nahegelegenen Spielplatz, um auch den Kleinsten in unserer Runde glücklich zu machen. So konnte ich gleichzeitig weiter Sonne tanken, um meine Haut etwas vorzubräunen bis zur Hochzeit. Hier seht ihr unsere genaue Route:

Route Dicken am Damm, Fahrrad, Mülheim, Ruhrtalbrücke

Der Tag war unglaublich schön und entspannend, es gab viele tolle Momente mit der kleinen Familie und ich habe die sommerlichen Temperaturen wirklich genossen. Es war ein sehr guter Auftakt für eine Fortsetzung der Reihe „Radeln im Pott“ in 2016, die anderen Beiträge findet ihr im Menü. Ich hoffe es ist auch eine Route für dabei und ihr habt generell Lust bekommen auch mal wieder den Drahtesel abzustauben. Für mich eine schnelle und einfache Möglichkeit sich zu bewegen und gleichzeitig die nähere Umgebung zu erkunden, auch lässt sich meine Leidenschaft für die Fotografie damit wunderbar verbinden.

Ich wünsche euch noch ein schönes restliches Wochenende.
Viele liebe Grüße, Silke

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Ein wahrer Genuss – Guinness Schokoladenkuchen

Ihr Lieben,

aufgrund der Hochzeitsvorbereitungen bin ich aktuell sehr eingespannt, daher kommt der Blog aktuell etwas zu kurz. Blogge parallel auch unsere Erlebnisse rund um die Hochzeit auf unserer Hochzeitsseite, da ist nicht mehr drin. Im Moment bastel ich an unserer Tischdeko, dabei beklebe ich Pappbuchstaben mit Dekopatch-Papier, hoffe ich kann euch davon demnächst mal etwas zeigen. Macht viel Spaß, überlege schon, was ich noch machen könnte mit dieser Technik. Würde mich auch gerne an Bastelbeton wagen, aber erstmal eine Sache fertig machen. Habe erst 3 von mindestens 15 Buchstaben fertig, also ist noch einiges zu tun. Immerhin bin ich in etwa 4-5 Stunden damit durch gewesen, dass ist ein guter Schnitt wie ich finde. Mit der Übung werde ich sicher noch ein bisschen schneller und im Mai bekomme ich noch Unterstützung von meinem Patenkind. Damit ihr aber nicht nur gähnende Leere hier vorfindet verwöhne ich euch heute mit einem richtig tollen Kuchenrezept.

Als bekennender Schokoholiker stelle ich euch heute einen richtig leckeren Schokoladenkuchen vor. Die Freunde meines Verlobten, mit denen wir an einem schönen Filmeabend den Kuchen geteilt haben, waren schwer begeistert. Auch meiner Familie mundeten die „Reste“ sehr gut. Er ist zwar von den Zutaten her recht mächtig, schmeckt aber locker und leicht, das sieht man ihm fast an 😉

Guiness Kuchen Schokoladenkuchen mit Bier

Guiness Schokoladenkuchen – verbesserte Variante mit weniger Zucker

Zutaten für eine normale Springform:
  • 300 ml Guinness Bier (ich hatte extra stout)
  • 250 g Butter
  • 75 g Backkakao
  • 250 g Zucker (das Originalrezept sagt 400 g, doch das war mir Zuviel)
  • 140 g saure Sahne (in meinem Fall Rama Cremefine)
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 275 g Mehl (hier: Typ 405)
  • 1 TL Backpulver
Topping
  • 175 g Frischkäse (Philadelphia Balance war meine Wahl)
  • 150 g griechischer Joghurt
  • 125 g Puderzucker
  • ggf. Sahne und eine Handvoll Beeren

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen, die Springform mit Backpapier auslegen oder ordentlich einfetten. Das Guinness in einer Kasserolle oder einem anderen Topf zusammen mit der Butter erhitzen bis die Butter geschmolzen ist (nicht kochen!). Parallel den Zucker und Kakao abwiegen, in einer anderen Schüssel die saure Sahne mit dem Vanillezucker und den Eiern verrühren. Ich habe das mit einem Schneebesen gemacht, geht sicher auch mit der Maschine. Das Zucker-Kakao-Gemisch sowie die Bier-Butter Flüssigkeit unterrühren, dann das mit dem Backpulver vermischte Mehl langsam unterheben. Bei mir ging es mit dem Schneebesen weiterhin gut, aber wie gesagt die Maschine auf kleiner Stufe tut es sicher auch. Es sollte nur nicht zu heftig verrührt werden, damit es nachher eine schöne Konsistenz gibt. Der Teig ist sehr flüssig, doch das ist alles genau richtig so. Diese Masse in die vorbereitete Springform füllen und etwa 45 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Mein Teig ist in der Mitte etwas gerissen, doch das tat dem Ganzen keinen Abbruch.

Den Teig gut auskühlen lassen, dafür am besten schon aus der Springform lösen. Für das Topping den Frischkäse mit den griechischen Joghurt vermischen und dann den Puderzucker unterrühren. Auch diese Masse ist recht flüssig, doch langsam auf dem Kuchen verteilt – am besten von der Mitte aus – klappte es bei mir sehr gut. Wem das nicht gefällt kann auch mehr Frischkäse und weniger Joghurt nehmen, ich wollte nur etwas für die Kalorienbilanz tun und griechischer Joghurt ist aktuell unser Favorit für guten Geschmack bei weniger Kalorien. Die Creme schön gleichmßig verteilen und ggf. so wie ich mit bunten Zuckerstreuseln oder ähnlichem Verzieren. Bis zum Verzehr den Kuchen im Kühlschrank aufbewahren. Wer mag kann den Kuchen mit Sahne und ein paar Beeren servieren, Blaubeeren passten aus meiner Sicht sehr gut dazu. Hier seht ihr das fertige Ergebnis:

 

Guiness Kuchen Schokoladenkuchen mit Bier und Streusel Frühlingskuchen
So ich hoffe ihr könnt noch ein wenig die Sonnenstrahlen heute und morgen genießen, bevor uns am Wochenende dieses traumhafte Frühlingswetter für ein Päuschen verlassen soll. Selbst nach dem stressigsten Tag habe ich richtig gute Laune, wenn ich die Blütenpracht sehe, die jetzt überall sprießt und diese tollen Farben am Himmel bei Sonnenuntergang.
 
Wünsche euch eine großartige restliche Woche.
Viele liebe Grüße, Silke
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Frohe Ostern

Meine Lieben,

ich wünsche euch ein frohes Osterfest und eine schöne Zeit mit euren Lieben. Ich habe in diesem Jahr wieder diesen super leckeren Hefezopf gebacken, dieses Mal für meine Eltern, da Mama mit gebrochenem Schlüsselbein auf ihre Genesung wartet und wir ansonsten gut mit österlichem Essen versorgt sind. Traditionell gehört für mich aber alljährlich auch das Eier färben dazu, nach der Erfahrung vom letzten Jahr habe wieder die Eier gekocht und gefärbt in einem Schritt. Mit natürlichen Farben, aber ohne aufwändige Herstellung dieser aus Lebensmittel wie rote Beete, Karotte und Co., das Ergebnis könnt ihr hier sehen:

Eier färben Naturfarben bunt Ostern
Alles in allem bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden, bei einigen Eiern habe ich vorher Gummibänder über gestülpt, sodass diese sich kreuzen oder einfach nur eine Mittellinie bilden. Wie ihr seht hat das zumindest bei zwei Eiern erkennbar gut geklappt. Die Farben sind teilweise unterschiedlich kräftig, obwohl sie im gleichen Farbbad lagen und das Orange dominiert mir zu stark, sollte eigentlich rot und orange werden. Schmecken werden sie hoffentlich trotzdem und eine kleine Freude für die Familie sind sie sicher auch. Mag es sehr, selbst gemachtes zu verschenken, das darf dann auch mal nicht so perfekt aussehen. Gestern waren wir zu einem netten Expandables Filmeabend mit guten Freunden und leckerem Essen. Das Rezept für den Guinness-Schokoladenkuchen, den wir genossen haben, teile ich in Kürze mit euch.

Nun wünsche ich euch ein paar erholsame Tage, vielleicht macht ihr es dem Hasen hier einfach nach:

Hase Porzellan chillig laessig entspannt Ostern Blumen bunt

Frohe Ostern, Silke

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Mein #Sonntagsglück – ein spontaner Ausflug

Ihr Lieben,

kürzlich bin ich auf die Blogparade der „soulsister“ Katrin gestoßen, die hier jede Woche die kleinen und großen Glücksmomente sammelt. Ich finde diese Aktion ganz zauberhaft, daher habe ich mir vorgenommen zumindest einmal im Monat daran teilzunehmen. Denn schließlich wird Glück mehr, wenn man es teilt. Außerdem habe ich mir ja schon häufiger vorgenommen, achtsamer zu sein und das Leben nicht im Alltag einfach so vorüber ziehen zu lassen. Vielleicht hilft diese Aktion mir dieses Vorhaben immer wieder bewusst zu machen.

Sonntagsausflug Duiven Tulpen Jumbo Markt Strauß
Mein persönliches Sonntagsglück war am letzten Sonntag ein spontaner Ausflug in unser Nachbarland, die Niederlande mit dem Ziel Poffertjes zu essen. Hatten da schon am Samstag spät abends Lust drauf und wären fast gg. 21 Uhr noch los gedüst, da der nächste Treffer laut Google noch ca. 1 Stunde geöffnet hatte. Im Nachhinein hat es sich als gut herausgestellt, dass wir die ca. 150 km an dem Abend nicht mehr gefahren sind. Denn die angegebene Adresse in Didam scheint lediglich der Wohnsitz des Besitzers zu sein, der normalerweise auf Straßenfesten oder Weihnachtsmärkten mit seinem Wagen vertreten ist. Doch das alles wussten wir nicht, als wir bei herrlichem Sonnenschein losgefahren sind. Voller Vorfreude und einem wohligen Gefühl einen schönen Ausflug zu machen genoss ich die vorbeiziehende Landschaft des Niederrheins.

Eine kurze Schrecksekunde gab es als das Auto plötzlich eine Warnmeldung anzeigte, dass etwas mit den Reifen nicht stimme. Nach einer Überprüfung an der Tankstelle konnten wir dann aber beruhigt weiter fahren. In Didam angekommen parkten wir das Auto und schlenderten in Richtung der angezeigten Adresse. Nach einem herumlaufen kamen wir dann aber zu dem Schluss, dass sich hier wohl kein Poffertjesstand befindet. Mir gefiel der Ort mit seinen kleinen Backsteinhäuschen, den Fensterläden und gestreiften Markisen, der Windmühle und dieser traumhaften Stille, doch der Liebste war unruhig. Er müsse dringend eine Toilette aufsuchen (oder sich am nächsten Baum erleichtern), konnte aber in dem Städtchen nichts passendes finden. Also blieb uns nichts anderes übrig als die nächste Tankstelle aufzusuchen, ich würde meine Fotosession hinten anstellen müssen. Nachdem sich der Liebste erleichtert hatte suchten wir ein neues nahegelegenes Ziel. Uns kam in den Sinn einen großen Supermarkt aufzusuchen, den wir von unserem Urlaub auf Texel im vergangenen Jahr schätzen gelernt hatten. Auf dem Weg dorthin kamen wir schließlich an einer Schule und dem folgenden Kreisverkehr in Duiven vorbei, der mein einziges Fotomotiv dieses Tages werden sollte:

Sonntagsausflug Duiven Holland Fahrraeder Figur Kreisverkehr
Mir gefällt diese Statue sehr gut, es vermittelt für mich Abenteuer, Lebensfreude und richtig viel Spaß in der Gruppe. Irgendwie freue ich mich schon riesig, wenn es wärmer ist und wir wieder Radtouren machen können, dieses Bild erinnert mich an unser Radeln im Pott aus dem letzten Jahr. Immerhin konnten wir im Supermarkt ordentlich Beute machen, die traumhaft schönen Tulpen auf dem Foto oben sind ebenfalls von dort. Und natürlich haben wir auch Poffertjes mitgenommen und mit Genuss nach unserer Rückkehr zuhause als Nachtisch verzehrt. Alles in allem hat sich der Ausflug gelohnt, ich habe die erste Sonne am Wochenende sehr genossen und freue mich auf den Frühling, trotz der Pollen, die ja dann vermehrt fliegen. Der Liebste und ich haben uns vorgenommen, so einen Ausflug öfter zu machen. Er hat uns beide entspannt und glücklich gemacht, obwohl nicht alles nach Plan verlaufen ist. Zu unserer Überraschung habe ich inzwischen herausgefunden, dass der holländische Imbiss bei uns in der Stadt auch Poffertjes anbietet, hätten wir also gar nicht so weit fahren brauchen 😉

Wünsche euch einen schönen Sonntag.
Ganz liebe Grüße, Silke

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Kochen geht auch ohne Rezept – Gemüse-Curry mit Kokosmilch

Ihr Lieben,

Kochen ist nicht wirklich meine Stärke, das überlasse ich dann doch eher dem Liebsten. Immerhin wage ich mich hin und wieder an den Herd und helfe mit so gut ich kann. Doch das Backen ist mir eindeutig lieber, keine Ahnung warum. Der Liebste ist auch sehr gut im Improvisieren und so entstand das folgende Rezept, das wir spontan zu einem unserer Lieblingsgerichten erkoren haben. Also Zettel und Stift gezückt, hier kommen die Zutaten – wobei ihr die auch beliebig variieren könnt, was ihr gerade da habt – für unser

Gemüse-Curry mit Kokosmilch

Zutaten

  • ca. 500 g Brokkoli-, Blumenkohl- und Romanesco-Röschen (wir hatten das Röschen Trio von Crop’s tiefgekühlt)
  • 1 Glas Erbsen und Möhren
  • 1 Paprika
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1-2 TL Thai Curry Paste (je nach Schärfe-Wunsch)
  • Knoblauch, Salz, Pfeffer, Chili Flocken nach Geschmack
  • Couscous oder Reis als Beilage

So geht’s:

Knoblauch und Currypaste im Wok oder in einer großen Pfanne kurz anbraten, dann das TK-Gemüse und die Kokosmilch hinzugeben. Aufkochen lassen, dann etwa 15-20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis das Gemüse schon etwas weich ist. Dann die Paprika und die Erbsen mit Möhrchen dazu, da die ja frisch bzw. vorgekocht sind brauchen sie nicht mehr so lange in der Wärme. Schließlich soll alles noch etwas Biss haben. Das Ganze noch für 5-10 Minuten köcheln lassen. Derweil den Couscous quellen lassen. Wer Reis mag, muss vielleicht direkt zu Beginn den Reis aufsetzen. Dann Couscous und das Curry auf dem Teller anrichten, einfach genießen. Erstaunlich wie lecker fleischlos Essen sein kann. Und schnell geht es noch dazu.

Hier seht ihr das fertige Ergebnis:

Thai Curry cremig Gemüse Curry Kokosmilch Blumenkohl Brokkoli Paprika Couscous

Hmm… ich könnte schon wieder. Denke es wird bei uns nun öfter vegetarische oder sehr Gemüse-lastige Gerichte geben. Sobald das Frühjahr beginnt gibt es ja auch wieder mehr frisches Gemüse, solange finde ich tiefgekühlt eine gute Alternative.

Wie überbrückt ihr den frische-armen Winter? Steht ihr auf Eintöpfe, Wirsing und Co.?

Ich bin da doch eher wählerisch, so ziemlich alles an Kohl, Bohnen, Champignons und Feldsalat kommt in dieser Zeit bei uns auf den Tisch, Eintöpfe sind eher eine Seltenheit. Habe letztens Weißebohnensuppe gemacht, die war sehr lecker. Werde euch davon demnächst berichten.

Nun genieße ich noch ein wenig die Sonnenstrahlen bei frostigen Temperaturen, bevor es demnächst wieder wärmer, aber auch nasser sein wird.
Viele Grüße, Silke

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Von einer Horde wilder Hornissen im Wohnzimmer, Nicht-Vorsätzen, Plänen und einem kleinen Rückblick

Meine Lieben,

das neue Jahr ist nun schon knapp drei Wochen alt und bisher bin ich zuversichtlich, dass es ein gutes Jahr für mich wird. Ich hoffe ihr seid gut ins Jahr 2016 gestartet. Wie schon in den letzten Jahren habe ich keine sogenannten Vorsätze gefasst, schließlich ist Ernährung, Bewegung, bewusst leben und vieles mehr schon länger in meinem Fokus, daran arbeite ich regelmäßig, sodass ich es nicht als Vorsatz fassen muss. Außerdem scheitern die meisten Neujahrsvorsätze schon nach kurzer Zeit. Da erzähl‘ ich euch sicher nichts Neues. Nach den doch sehr genussvollen und zügellosen Feiertagen zum Jahresende habe ich mich schon wieder gut im Griff, ernähre mich recht gesund und mache regelmäßig Sport. Besonders Yoga hat es mir angetan, nach dem Tipp von Ellen mache ich das „30 Days of Yoga„-Programm von Adriene auf Youtube und ich bin wirklich begeistert. Früher habe ich Yoga ja als sehr esoterisch angehauchte Gymnastik abgetan, aber da lag ich komplett falsch. Auch wenn ich nicht komplett daran glaube, damit irgendwelche Energieflüsse in meinem Körper zu beeinflussen, so fühle ich mich nach einer Viertel- oder halben Stunde – so lang oder kurz sind die Videos – richtig gut, was besonders jetzt im Winter hilfreich ist.

So ist es in den letzten Wochen nicht selten passiert, dass ich ziemlich unmotiviert, energielos oder müde war, dann die liebe Adriene in mein Wohnzimmer geholt habe und es mir danach richtig gut ging. Glaube ich wäre an so manchen Tagen nicht so produktiv gewesen oder hätte mehr Zeit mit schlafen verbracht als ich es letztlich tat. Was mir gut gefällt ist die beruhigende, aber dennoch nicht anstrengend langsame Art zu sprechen, die Adrienes Englisch auch gut verstehen lässt. Das solltet ihr wissen, die Videos sind komplett auf Englisch, aber ich finde man versteht ganz gut was gemeint ist, auch wenn nicht jedes Wort klar ist. Mit der Zeit habe ich einige neue Begriffe gelernt, kenne so manche Übung und deren Bezeichnung, sodass ich auch vom Video wegschauen kann. Merke wie sich meine Beweglichkeit erhöht hat, aber besonders mein Rücken jubelt nach jeder Yoga-Session und auch im Alltag habe ich weniger Zipperlein. So mache ich einige Übungen schon morgens nach dem Aufstehen, um alles an seinen Platz zu rücken und die Müdigkeit aus dem Körper zu treiben, gleiches kann ich auch gut auf dem Bürostuhl vollführen. Das lockert die doch arg gebeutelte Rückfront und tut gut, wieder in Schwung zu kommen.

Angestachelt von meinem sportlichen Ehrgeiz hat sich der Liebste (endlich) aufgerafft, die Standhalterung für sein Fahrrad zur Nutzung im Innenbereich aufzubauen. Ein netter Nachbar hat es uns schon vor einiger Zeit zum Testen überlassen und nach anfänglichen Schwierigkeiten steht es jetzt einsatzbereit in unserem Wohnzimmer. Einzig die Geräuschentwicklung ist gewöhnungsbedürftig, so klang es kürzlich für mich im Bad als würde eine Horde wild gewordener Hornissen durch unsere Wohnung fliegen. So kam es zu dem Posttitel heute 😉 Inzwischen ist ein Bezug für den Reifen bestellt, der wieder Ruhe bringen soll. So könnten wir parallel Yoga und Radeln durchführen, was bei einem ersten Versuch unter den Bedingungen nur schlecht möglich war. Der Liebste hatte es sich schön eingerichtet, mit lauter Musik – zur Motivation versteht sich – auf den Ohren, trat er kraftvoll in die Pedale. Doch für mich war es doch nicht so leicht zu übertönen, wie ich dachte. Im Stehen konnte ich bei hoher Fernseher-Lautstärke Adriene noch gut verstehen, aber als ich auf der Matte direkt neben den „Hornissen“ lag, war es endgültig vorbei. Zum Glück kannte ich die Übungen, sodass ich meinen sportlichen Einsatz zu Ende bringen konnte. Glücklicherweise ist unser Haus massiv gebaut, sonst hätte sicher schon einer der Nachbarn den Kammerjäger gerufen 😉

Orange halbiert, angeschnitten, frisch, halbe Frucht, Smoothie

Bei so viel Bewegung müssen wir uns natürlich auch gut stärken. Das versuchen wir so oft es geht mit Selbstgekochtem abzudecken, dazu gibt es hin und wieder morgens einen frischen Smoothie und ein paar Leckereien für den Genuss. Unser liebster Smoothie besteht aus 2 frisch gepressten Orangen und einer Banane, wahlweise verfeinert mit dem Saft eines Granatapfel – Erfahrung hat uns gelehrt, das auspressen besser ist, als die Kerne zu mixen – oder 2 Maracujas. Ausprobiert haben wir auch Papaya (ganz gut), Mango (lecker, aber oft ziemlich weiches Fleisch) und Kiwi (ziemlich gut). Allein dafür hat sich unser Standmixer schon bezahlt gemacht, hätte nicht gedacht, dass wir dadurch tatsächlich regelmäßig Vitaminbomben zaubern. Auch Pesto für Nudeln steht seitdem viel häufiger auf dem Programm, da lässt sich ja auch gut experimentieren.

Neues gewagt habe ich auch im vergangenen Dezember mit der Dekoration für die Adventszeit. Mir war danach, das ein oder andere selbst zu machen, manchmal tut Veränderung richtig gut. Ich hatte ja schon Teelichtgläser im November satiniert, sodass jetzt noch Deko für die Eingangstür und die Glasbodenvase fehlte. Hatte auf der Verpackung des roten Filz schon Anregungen gesehen, die ich unbedingt umsetzen wollte. Spaß hat mir die Arbeit mit Filz und Bastelkleber gemacht, das vernähen von Filz mit der Hand ist doch schwierig, darauf kann ich zukünftig verzichten. Trotzdem alle Mühe hat sich gelohnt, fühlte mich in diesem Advent besonders wohl in unserem vorweihnachtlichen Zuhause und auch unseren Gästen hat es gut gefallen. Hier könnt ihr euch von meiner Arbeit selbst ein Bild machen:

Filz Deko Weihnachten Tür Glasvase selbstgemacht Tannenbaum beleuchtetDeko Weihnachten rot Kerzen Tanne Herz TeelichterAuf dem ersten Foto seht ihr die Deko an der Bodenvase, die Ränder sind mit rotem Glitzerfaden vernäht, das sieht man nur leider nicht. Die Türdeko ist zwar an den Rändern nicht ganz perfekt, aber der Filz war etwas weicher und ließ sich schlecht schneiden. Außerdem gibt es dem ganzen eine persönliche Note 😉 Überlege nun schon, was ich für die kommenden Wochen an Deko erstellen könnte, das nicht nur österlich ist, sondern bis über den Sommer hinweg bleiben könnte. Habe selbst gebogene Drahtblumen und -herzen gesehen, die mit Nagellack richtig tolle Effekte erzielen, vielleicht teste ich das aus. Weiß nur noch nicht, woran ich sie befestige oder wie ich sie dann zur Dekoration verwende. Vielleicht habt ihr ja Tipps für mich? Ansonsten wird es nach den doch recht ruhig verbrachten Feiertagen im neuen Jahr für mich nicht langweilig. Einen Tag nach Nikolaus bekam ich die Frage aller Fragen gestellt und bin seitdem immer wieder mit den Vorbereitungen für das große Fest beschäftigt. Dafür werde ich sicher auch einiges selbst gestalten, teilweise mit der Hilfe von Schwiegermama in spe, die besonders für Karten und Papier ein Händchen hat.

Wie ihr seht, bei mir wird es nicht langweilig in 2016. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr Vorsätze oder Pläne, vielleicht stehen kleine und große Veränderungen an? Ich freue mich auf eure Kommentare dazu.

Winterlich frostige Grüße, Silke

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Zu guter Letzt in 2015…

Ihr Lieben,

der Dezember war für mich sehr emotional und ereignisreich, daher war es hier leider ruhiger als geplant. Doch so ganz ohne einen Eintrag möchte ich dieses Jahr nicht beenden. Ich hoffe ihr habt die Weihnachtstage gut verbracht und konntet der allgemeinen Hektik einigermaßen entfliehen. Bei mir war es fast perfekt in diesem Jahr, wäre da nicht der Verlust eines geliebten Menschen gewesen. Doch so ist der Lauf der Dinge schätze ich, das sagt sich leichter als es wirklich ist. Jeder der es bereits erlebt hat, weiß was ich meine. Klar das Leben muss weitergehen, das wäre auch im Sinne des Verstorbenen. Und doch gibt es immer wieder Momente, Erinnerungen, ein Wort oder eine bewegende Szene im Fernsehen, die einem die Trauer wieder bewusst machen. Vermutlich ist einzig Zeit das Heilmittel, sich einerseits Zeit zum Trauern nehmen und zum Anderen mit der Zeit lernen, diese zu bewältigen. Für mich ist es das erste Mal als Erwachsener, das ich einen engen Verwandten verliere, somit kann ich kaum auf Erfahrungen im Umgang damit zurückgreifen. Manchmal wünschte ich mir noch ein Kind zu sein und wie mein Patenkind sagen zu können: „ist doch nicht so schlimm, sie schaut uns jetzt vom Himmel aus zu“. Doch genug der Sentimentalität zum Abschluss des Jahres möchte ich euch noch mein liebstes Rezept für Roggenbrötchen vorstellen, das eignet sich gut für ein Neujahrs-/  Katerfrühstück.

Gefunden habe ich es bei der lieben Nika, von ihr war ja schon das Haferflockenbrot-Rezept, das ich eine zeitlang sehr oft nachgebacken habe. Die folgenden Zutaten braucht ihr für ca. 8 ordentlich große Brötchen. Wenn ihr kleinere Mengen abteilt werden es sicher auch 10 Stück.

Roggenbrötchen

Zutaten:

  • 400g Roggenmehl (Typ 1150)
  • 200g dunkles Weizenmehl (Typ 1050)
  • 40g Hefe (1 Würfel)
  • 1 TL Salz
  • 500 ml fettarme Milch oder Buttermilch
  • 1/2 Tasse Wasser
  • 2 EL Zitronensaft

Die Milch zusammen mit dem Wasser auf dem Herd erwärmen. Dann die Hefe dazugeben und umrühren. Da die Milch nicht zu heiß werden darf empfielt sich eine mittlere Stufe beim Herd und das umrühren mit dem Finger (Tipp von Nikas Oma), um die Temperatur gut einschätzen zu können. Hat bei mir sehr gut geklappt, auch wenn mich der Liebste kürzlich freundlich darauf hinwies, dass wir auch Löffel hätten 😉

Während die Milch warm wird lässt sich schon mal das Mehl in einer Schüssel vorbereiten. Hinzu kommt dann das Salz und der Zitronensaft sowie die Hefe-Milch, sobald sie fertig ist. Diese Masse mit den Knethaken des Mixers ordentlich verkneten, mindestens 5 Minuten lang. Das klingt nicht viel, aber mit dem Rührgerät kommt es einem deutlich länger vor. Ich bereite den Teig meistens in der „Peng-Schüssel“ von Tupper zu (der Kenner weiß wovon ich spreche), somit verschließe ich den Teig mit dem Deckel und stelle die Schüssel in den ca. auf 40 Grad vorgewärmten Backofen. Natürlich tut es auch ein anderer warmer Ort und ein Handtuch zum zudecken. Nun habt ihr 30 Minuten Zeit etwas anderes zu erledigen, solange muss der Teig ruhen und aufgehen. Es hat sich als hilfreich erwiesen, vorher noch etwas Mehl über den Teig zu geben, da er gerne mal so weit aufgeht, dass er am Deckel kleben bleibt.

Nach der Ruhezeit die Hände ordentlich mit Mehl oder wie bei mir erst mit etwas Margarine und dann mit Mehl einreiben, damit der Teig nicht so sehr an den Fingern kleben bleibt. Als ich die Brötchen das zweite Mal gemacht habe lag am Ende der Ruhezeit eine Silikonmatte mit etwas Mehl bestäubt, ein Teigschaber mit Margarine-Mehl-Überzug sowie eine weitere Schüssel mit Mehl bereit. So vorbereitet holte ich den Teig mit dem Schaber aus der Schüssel auf die Arbeitsfläche, dann alles gut mit Mehl bestäuben und die gewünschte Anzahl Teiglinge vom großen Klops abnehmen. Den Teigling rundlich formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Da die Teiglinge noch weiter aufgehen, empfiehlt es sich etwas Platz zwischen ihnen zu lassen (oder nach dem Backen die Teile wieder voneinander zu trennen). Dann mit einem Handtuch abgedeckt weitere 40 Minuten an einem warmen Ort – bei mir wieder im Backofen – gehen lassen.

Schließlich den Ofen auf 200°C Grad Umluft (bei Ober-/Unterhitze etwa 230°C Grad) vorheizen – ggf. vorher die Teiglinge raus nehmen 😉 – und dann die Brötchen etwa 30-40 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Das Ganze immer mal wieder beobachten, damit sie nicht dunkel oder hart werden. Kommt ja alles auf den Backofen an, daher sind meine Werte nur ein Anhaltspunkt. Schließlich auf dem Blech auskühlen lassen und möglichst luftdicht aufbewahren, wenn sie nicht sofort verzehrt werden. Bei mir halten die Brötchen gut 2-3 Tage frisch, doch meistens sind sie an einem Wochenende mit zweimal Frühstück verputzt. Je nach Appetit am Morgen kommt man vielleicht auch mit 1-1,5 Brötchen aus, da sie gut sättigen. Was übrig bleibt schmeckt auch kurz aufgewärmt überm Toaster noch wie frisch gebacken.

So sieht dann das fertige Ergebnis aus:

Roggenbroetchen, Brötchen, Roggen, aufgeschnitten, Frühstücksbrötchen, Sonntagsbrötchen

Zum Schluss noch ein kleines Fazit zu 2015: es war ein richtig gutes Jahr für mich von den letzten Wochen mal abgesehen und ich freue mich auf ein ereignisreiches Jahr 2016. Nun wünsche ich euch einen richtig tollen Silvesterabend und ein gutes, gesundes sowie fröhliches Jahr 2016.

Guten Rutsch, Silke

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