Herbstblues und ein Lebenszeichen

Regentropfen Eichenblatt Herbst

Ihr Lieben,

fast ein halbes Jahr ist seit meinem letzten Beitrag vergangen, nun kann ich mich endlich bei euch zurückmelden. Ich springe somit vom Ende des Frühlings sofort in den Herbst, aber nicht ohne schon mal anzukündigen, dass ein detaillierter Bericht von den Hochzeitsvorbereitungen sowie der Hochzeit selbst folgen werden. Dieser bedeutende Tag in meinem Leben ist auch der Grund für die Funkstille hier auf dem Blog in den letzten Monaten. Ich hoffe ihr verzeiht mir diese Sendepause, ich werde versuchen euch mit entsprechendem Input in den nächsten Wochen zu entschädigen. Als kurze Zusammenfassung kann ich sagen, dass der Tag wirklich der Schönste in meinem bisherigen Leben war und alles noch besser gelaufen ist, als im Vorfeld erhofft und erträumt. Klar gab es auch die ein oder andere Panne, diese haben aber dem Gesamteindruck im Rückblick keinen Abbruch getan. In der Situation selbst war ich verständlicherweise doch mal mehr mal weniger einem Nervenzusammenbruch nahe. Damit es auch in der Zukunft nicht langweilig wird, planen wir aktuell den Neubau eines Eigenheims, worüber ich sicher auch in der nächsten Zeit berichten werde. Im Zuge der Hochzeitsvorbereitungen habe ich auch mein Interesse an Bastelarbeiten und anderen kreativen Möglichkeiten entdeckt, auch davon möchte ich hier das ein oder andere zeigen.

Neben diesen großartigen Momenten der vergangenen Monate gab es leider auch Begebenheiten, die nicht so erfreulich waren. Gerade in den letzten Wochen wurden doch einige geliebte Menschen von dieser Erde abberufen, was mich sehr nachdenklich stimmt. Egal ob nach langer Krankheit und gleichermaßen absehbar wie für den Betroffenen erlösend, in hohem Alter oder ganz plötzlich und unerwartet es führt einem die Endlichkeit des Lebens vor Augen. Auch wenn ich normalerweise ein recht positiver Mensch bin, so haben mich diese Einschläge des Schicksals, wie ich sie nenne, schwer getroffen. Ich habe mir dann vorgestellt, wie es mir ergehen würde, wenn ich einen Elternteil oder gar meinen Mann verlor. Das hat mich tief traurig gemacht und ich habe mir erneut vorgenommen mir möglichst viel Zeit für meine Lieben zu nehmen auch wenn das bedeutet, andere Dinge zurückzustellen. Vergangene Zeit lässt sich nicht aufholen und es ist daher umso wichtiger im Hier und Jetzt zu leben. Doch das ist leichter gesagt als im hektischen Alltag getan. Ich halte es aber für erstrebenswert und aktuell bin ich auf einem guten Weg. Die Vergangenheit soll mein Fundament sein, Lehren und Erfahrungen bergen, um mich für die Gegenwart und Zukunft zu wappnen. Ziele in der Zukunft geben einem eine Richtung und eine Perspektive für das aktuelle Leben, im besten Fall ist sie Motivation und Vorfreude auf das was kommen mag. Doch wirklich Einfluss habe ich nur auf das Geschehen in der Gegenwart und den versuche ich so gut es geht zu nutzen. Vielleicht kann ich den oder anderen von euch ermutigen, es mir gleich zu tun. In unserer Gesellschaft, die oft vom Piepsen des Smartphones und den diversen To-do-Listen wie fremdgesteuert agiert, finde ich es wichtig gegenzusteuern und aufmerksam zu machen.

So genug vom Herbstblues an diesem Totensonntag, bald beginnt die Adventszeit von der ich mir in diesem Jahr ganz besonders Ruhe und Besinnlichkeit wünsche. Ich nehme mir vor viel mit Familie und Freunden zu unternehmen, mich nicht zu sehr den ganzen Leckereien hin zu geben und mit Gelassenheit der aufkommenden Hektik entgegen zu wirken. Schließlich habe ich schon fast alle Weihnachtsgeschenke besorgt und darf mir vornehmlich Gedanken über meinen eigenen Wunschzettel machen, schließlich steht in drei Wochen etwa noch mein Geburtstag an.

Ich wünsche euch allen eine schöne Zeit und bis bald.
Ganz liebe Grüße, Silke

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