Ein Jahr Kindderachtziger – #Happy Birthday

Meine Lieben,

dieser Blog besteht nun schon gut ein Jahr und ich möchte ihm offiziell zum ersten Geburtstag gratulieren. Herzlichen Glückwunsch Kindderachtziger, du hast mir schon so manchen netten Bloggerkontakt beschert, ich durfte schon zu Gast bei Little Tiger sein, habe bei Fee’s Blogparde über mich und meinen Körper mitgemacht und viele tolle Kommentare erhalten. Ich habe dir zu diesem Anlass auch eine Torte gebacken:

Toffiffeetorte Geburtstag eins
Okay zugegeben, sie ist nicht für dich gedacht gewesen, sondern für den ersten Geburtstag meines Patenkinds. Aber es passte vom Zeitpunkt her ganz gut, da ich am 30.11. auch diesen Blog hier begonnen habe. In deinem ersten Jahr hattest du laut Statistik 980 Besucher, das ist mehr als ich mir erträumt habe für den Anfang. Ich bin stolz darauf, was ich mit dir schon erreicht habe und wie viel Spaß es mir macht, dich zu betreiben. Lass dies der Auftakt für eine lange gemeinsame Reise sein.
Damit ihr Leser auch etwas vom Geburtstag meines Blog habt, folgt hier das Rezept der oben abgebildeten Torte.

Toffifee Torte
(ohne Backen, lediglich 2-3 Stunden Kühlzeit)

Zutaten für den Boden:

  • 200 g Butterkekse
  • 125 g Butter oder Margarine
  • 8-10 weiche Karamellbonbons (z.B. muh muh`s)

Die Butterkekse möglichst fein zerbröseln, am besten füllt ihr sie in einen Gefrierbeutel, es geht aber auch einfach so mit der Hand in einer ausreichend großen Schüssel. Ein paar größere Stücke lassen, dann ist der Boden etwas knuspriger. Anschließend die Karamellbonbons mit dem Messer in kleine Stücke schneiden, die kleben etwas, aber es geht noch. Diese dann unter die Keksbrösel mischen. In einem kleinen Topf oder in einer Mikrowellen geeigneten Schüssel die Butter verflüssigen. Bei mir hat das bei 600 Watt gut eine Minute gedauert, lieber ein bisschen weniger einstellen und genau beobachten, den explodierendes Fett ist eine ziemliche Sauerei in der Mikrowelle 😉

Dann die Keks-Bonbon-Mischung mit dem Fett vermischen und gut umrühren bis eine einigermaßen feste Masse entstanden ist. Ich kannte diese Art des Bodens schon vom New York Cheesecake, daher wusste ich, dass nicht alles perfekt vermengt sein muss und man die Mischung am besten direkt auf den Boden einer mit Backpapier ausgelegten Springform (26 cm) verteilt und leicht andrückt, damit es gleichmäßig fest wird. Im Nachhinein wäre es sinnvoller gewesen, den Ring auf die Tortenplatte zu stellen, die auch zum Servieren verwenden wollte, sodass er nur das Maß für die Runde Form vorgibt, ich den Kuchen aber nicht komplett aus der Form lösen muss. Naja ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Danach stellt ihr den Boden für etwa eine halbe Stunde kühl. Die Zeit könnt ihr nutzen, um die Creme vorzubereiten.

Zutaten Creme:

  • 750 g Quark
  • 250 ml kalte Schlagsahne
  • 100 ml Milch
  • 75 g Zucker
  • 150 g Nuss-Nougat-Creme eurer Wahl (bei mir war es Nutoka, weil ich sie nussiger finde als das bekannte Original)
  • 15g Kakaopulver
  • 1/2 Pck. Sofort Gelatine (oder andere Alternativen, um die Creme zu verfestigen)

Die Gelatine nach Packungsanleitung verwenden, ich musste nur etwa die Hälfte der Tüte in die Sahne einrühren. Ansonsten die Sahne wie gewohnt aufschlagen und mit der Gelatine verfestigen. Den Quark mit der Milch verrühren, damit sie schön cremig wird. Bei mir war es so, dass ich dann schon den Zucker hinzugefügt hatte, bis ich feststellte, dass der Zucker nur in die helle Creme sollte und der dunkle Teil ja über die Nuss-Nougat-Creme gesüßt wurde. Da ging wohl meine Ungeduld mit mir durch 😉

Somit war ich an dieser Stelle sozusagen gezwungen, die Menge aufzuteilen, was sich im Nachhinein als gar nicht so schlecht erwiesen hat. So konnte ich recht gut abwiegen und später nur noch die Sahne unterheben. Aber der Reihe nach. Also den cremigen Quark halbieren, in die helle Creme den Zucker rühren, auf die dunkle „Seite“ (die Star Wars Fans werden den Hinweis verstehen) den Kakao und die Schokocreme geben. Beide Teile für sich gut verrühren und dann jeweils die Hälfte der Sahne unterheben. Am besten mit den Esslöffel, dann bleibt die Creme schön luftig und ihr könnt am Löffel testen, ob die Creme die fest genug ist.

Jetzt sollte die halbe Stunde für den Boden im Kühlschrank in etwa um sein, war zumindest bei mir so. Die dunkle Creme darauf verstreichen, das ging bei mir mit einem Silikonteigschaber ganz gut. Müsst ihr ausprobieren, Ziel ist die Masse möglichst glatt abzuziehen. Dann geht die fast fertige Torte nochmal für 20- 30 Minuten in den Kühlschrank. Nach Ablauf der Zeit könnt ihr vorsichtig die weiße Creme auf der dunklen glatt streichen. Ihr solltet mit möglichst wenig Druck arbeiten, damit sich beide Schichten nicht vermischen. Ich habe daher den hellen Teil in kleineren Portionen auf der dunklen Creme verteilt und mit dem Teigschaber glatt gezogen, das ging ziemlich schnell und gut. Nun muss die Torte mindestens 2 Stunden, besser 3-4 Stunden kühl gestellt werden. Bei mir hatte sie etwa die Höhe der Springform wie man auf dem Foto oben sehen kann, somit passte sie in ein normales Fach.

Deko:

  • 1-2 Pakete Toffifees
  • ggf. Raspelschokolade oder Kuvertüre
  • Evtl. 30g Haselnüsse

Nach Ablauf der Zeit nehmt ihr vorsichtig den Ring ab, bei mir hat es nicht ganz geklappt, dass sie sich nicht verzogen hat. Könnte auch daran gelegen haben, dass ich die Deko schon drauf hatte und die Toffifees wirklich fix die Creme verdrängt und sich aufgelöst haben. Vielleicht stelle ich den Ring demnächst etwas größer, damit die Creme am Rand keinen Kontakt damit hat. Sind halt Erfahrungen, die man mit so einem Projekt macht, war für die erste Torte überhaupt. Dafür sieht sie doch ganz passabel aus und hat vor allem super geschmeckt, das ist die Hauptsache finde ich. Bei der Deko lasse ich euch freie Hand, ihr könnt 12 Toffifees verteilen, so wie ich und noch welche klein hacken für die Mitte. Ich habe die 1 aus Toffifees gelegt und dann noch ein paar Schokoraspel drüber gestreut. Ihr könnt auch Kuvertüre schmelzen und in Fäden über die Torte ziehen, kann mir das gleiche auch gut mit Karamel vorstellen. Empfehlung ist, bei allem was mit Toffifee oder Karamell zu tun hat, wirklich ganz kurz vorher erst dekorieren. Hätte ich auch nicht gedacht.

Zum Schluss hoffe ich, ihr hattet gestern einen schönen Nikolaustag, hier ein Bild von der Deko meiner Kaffeetafel:

Nikolaus Stiefel Serviette falten

Wie ich feststelle, bin ich sowohl beim Backen als auch beim Dekorieren, Basteln etc. gar nicht so untalentiert wie ich immer dachte. Muss mir noch mehr zutrauen, finde ich bin mit Gläser satinieren, Servietten falten und Adventsdeko selber gestalten (Post folgt) auf einem ziemlich guten Weg. Würde auch gerne den Tannenbaum selber schlagen gehen, doch der Liebste mag nicht und die Axt schwingen, das traue ich mich nun wirklich noch nicht. Wünsche euch weiterhin eine schöne Adventszeit und ich hoffe ihr bleibt mir auch in meinem zweiten Bloggerjahr als treue Leser erhalten.

Viele liebe Grüße,
Silke

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4 Gedanken zu “Ein Jahr Kindderachtziger – #Happy Birthday

  1. Liebe Silke,

    meine allerliebsten Glückwünsche nachträglich zu Deinem 1. Bloggeburtstag! Du kannst stolz auf Dich und Deinen Blog sein. Ich mag Deinen Blog so gerne und bin froh, dass Du ihn ins Leben gerufen hast und das wir uns so „kennenlernen“ konnten.

    Vielen Dank auch für das Rezept; die Torte sieht hmmm aus! Und jaaa: Du solltest Dir absolut mehr zutrauen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, auf alles was noch kommt.

    Auf viele weitere Jahre!

    Alles Liebe
    Nicole

    • Hallo Nicole,

      vielen lieben Dank für die Glückwünsche und deine Worte zu meinem Blog. Hast recht, ich sollte mir sehr zutrauen. Bisher hat ja alles gut geklappt. Hoffe auch auf viele weitere Jahre und ich bin froh, dass wir uns so kennengelernt haben. Wünsche dir noch eine schöne Adventszeit.

      Ganz liebe Grüße, Silke

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