Adventskalender selber basteln – eine gute Gelegenheit Danke zu sagen

Hallo ihr Lieben,

die letzten Wochen habe ich jeden freien Abend ohne den Liebsten damit verbracht, an seinem Adventskalender zu basteln. Wollte nicht, dass er etwas davon mitbekommt, damit es eine Überraschung wird. Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal für ihn und meine beste Freundin einen Adventskalender selbst gebastelt und befüllt. Kann mir nicht erklären, wieso ich nicht schon früher auf die Idee gekommen bin, vielleicht weil ich inzwischen einigen Blogs folge und es dort im November viele Anregungen gab. Ich finde es ist eine schöne Möglichkeit zum Jahresende den liebsten Menschen Danke zu sagen und Ihnen die Wertschätzung entgegen zu bringen, die sie verdienen.

Da ich beim Thema Basteln nicht sehr erfahren bin habe ich mich dafür entschieden, die Tütchen fertig zu kaufen und dann mit Süßen sowie etwas selbstgebasteltem zu befüllen. In der Vorweihnachtszeit stehen ja die süßen Versuchungen an jeder Ecke herum, daher nur eine Kleinigkeit für jeden Tag z.B. kleine Schokoriegel oder fruchtige Bonbons, abgestimmt auf den Geschmack des Beschenkten. Aus buntem Papier habe ich dann kleine Karten ausgeschnitten und weihnachtlich verziert. Auf die Vorderseite kamen weihnachtliche Motive und beim Kalender für den Liebsten wurde die jeweilige Zahl mit Geschenkband oder Pfeifenputzer aufgeklebt, da mit den Begriffen auf der Rückseite ein Rätsel verbunden ist, dass erst an Weihnachten aufgelöst wird. So hat er eine Chance die Reihenfolge der Wörter am besagten Tag einzuhalten. Da er zwischendurch auch meinen Blog liest, verrate ich die Lösung an dieser Stelle noch nicht. Farblich habe ich blau, grün und gelb für den Herrn sowie rot, lila und rosa für die beste Freundin gewählt, die volle Ladung Mädchenfarben eben. Hier seht ihr einen Teil der Karten:

Adventskalender_Karten

Die Ränder habe ich mit einer Konturenschere gestaltet, glücklicherweise ist die Schwieger-Mama in spe mit diesen und vielen anderen Basteldingen sehr gut ausgestattet. Die befüllten Tütchen dann mit Geschenkband verschließen und an der gekauften Schnur mit der jeweiligen Klammer des Türchens befestigen. Praktischerweise sind die Klammern schon mit den Zahlen von 1-24 beschriftet, sodass ich nur noch das Tütchen und ein Stück der Schnur einklemmen musste, um die Abstände einigermaßen gleichmäßig zu halten und den Transport zu erleichtern. Im Folgenden könnt ihr das Ergebnis sehen:

Adventskalender_Tütchen Adventskalender_Karten Adventskalender_Tütchen


Die Karten für den Adventskalender meiner besten Freundin habe ich mit Worten der Dankbarkeit, gemeinsamen Erlebnissen und Eigenschaften, die sie für mich und andere besonders machen versehen. Als ich ihr den Kalender übergeben habe, war sie erst sprachlos und dann gerührt, dass ich mir so viel Arbeit für sie gemacht habe, obwohl sie ja jetzt nichts für mich hat. Bin schon sehr gespannt, was sie sagt, wenn wir uns in den nächsten Tagen wiedersehen und sie einige Türchen geöffnet hat. Diese beiden Menschen liegen mir neben meiner Familie sehr am Herzen und ich habe den Kalender sehr gerne gemacht ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

Ich finde dies ist der eigentliche Sinn der Adventszeit und auch des Weihnachtsfestes, den Menschen nahe sein und ihnen etwas zurückgeben können. Mir ist das mehr Wert als jedes materielle Geschenk. Mein Eindruck ist, dass von Jahr zu Jahr der Konsum und die Erwartungshaltung zu Weihnachten steigt und damit auch der Druck, bloß das richtige und außergewöhnliche zu schenken. Dabei vergisst man sich selbst, ist nur noch gestresst, hetzt von Geschäft zu Geschäft oder stöbert Stunden im Netz und kann die eigentlich besinnliche Zeit nicht genießen.

Wie seht ihr das? Habt ihr einen Adventskalender verschenkt und ich ihn vielleicht sogar selbst gebastelt? Wie verbringt ihr die Vorweihnachtszeit?

Liebe Grüße,
Silke

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